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Auf Kapitän Harding Nana und sein Team wartet bereits morgen die nächste schwere Hürde.

„Wir müssen an unsere Stärken glauben“

07.04.2014

Zwischen der letzten und gleichzeitig sechsten Niederlage in Folge von Samstag (82:87 gegen medi bayreuth) und dem nächsten Spiel in der Beko BBL liegen für die New Yorker Phantoms Braunschweig gerade einmal drei Tage, in der sie ihre Wunden lecken und den Kopf wieder frei bekommen können. Denn bereits am morgigen Dienstag (8. April, Tip-Off: 19.30 Uhr) erwarten sie die FRAPORT SKYLINERS zum drittletzten Heimspiel der aktuellen Saison in der Volkswagen Halle. Tickets für die Begegnung sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie über die Ticket-Hotline unter 0531-7017288 und online im Ticket-Shop erhältlich.


In der ohnehin nur kurzen Vorbereitungszeit auf das Spiel gegen die Mainstädter liegt die oberste Priorität für Phantoms-Trainer Raoul Korner darin, sein Team wieder aufzubauen. „Wir müssen unsere Verkrampfung lösen und versuchen, unser Selbstvertrauen wiederherzustellen“, so der Headcoach. Er habe in der Partie gegen Bayreuth viele gute Ansätze gesehen und es gelte nun für die nächste Begegnung, diese wieder aufzunehmen und zu konservieren. Dabei sei es wichtig, dass sein Team an seine Stärken glaubt. „Wir müssen den Fokus auf die Dinge legen, die gut sind und müssen versuchen, möglichst einfach zu spielen, damit wir unseren Rhythmus finden“, sagt er weiter. In den wenigen Trainingseinheiten, die er und seine Mannschaft bis zum morgigen Spiel hatten und haben, hat Raoul Korner bewusst Wert darauf gelegt, seine Spieler in ihrem Tun zu bestärken und sie für gute Aktionen zu loben. Aber er hat seinem Team auch deutlich gemacht, dass es sich ein Erfolgserlebnis erkämpfen müsse. „Wir dürfen nicht darauf warten, dass es kommt. Wir müssen aktiv darauf zugehen und es erzwingen“, macht der Phantoms-Coach die Vorgabe für das Spiel gegen die Frankfurter deutlich.  

Natürlich habe man sich im Hinblick auf diese Partie nicht nur mit sich, sondern auch mit dem Gegner befasst. Die Stärken der FRAPORT SKYLINERS sieht der Braunschweiger Trainer vor allem in einer sehr guten Defense und einem guten „Spacing“, also in der Raumaufteilung. „Sie verteidigen hart und konsequent und bewegen den Ball sehr gut. Dadurch finden sie gute Wurfoptionen, was es für uns gilt, zu unterbinden“, so Korner. 
Das Team um Trainer Gordon Herbert steht gegenwärtig mit elf Siegen und 16 Niederlagen auf dem elften Tabellenplatz, und damit drei Plätze über den New Yorker Phantoms. In Anbetracht der Rückschläge, welche die Hessen in dieser Spielzeit bereits verkraften mussten, muss man vor dieser momentanen Platzierung den Hut ziehen. So verletzten sich bereits zu Saisonbeginn Leistungsträger Quantez Robertson wie auch Marius Nolte schwer und fielen lange aus. Während der Spielzeit zogen sich dann auch noch ihr Topscorer Andrew Rautins sowie Jacob Burtschi und Jarred Dubois längerfristige Verletzungen zu. Doch kompensierten die Frankfurter diese Ausfälle weitestgehend gut, was vor allem an den deutschen „jungen Wilden“ lag, die viel Spielzeit erhielten und dieses Vertrauen mit guten Leistungen zurückzahlten.

Zwar läuft es für die Mainstädter seit Beginn des Jahres 2014 mit zwei Siegen aus den letzten zwölf Spielen nicht mehr so rund, allerdings bezwangen die Frankfurter am 16. März den FC Bayern München (67:62) und ließen nur eine Woche später auch einen Sieg gegen ratiopharm ulm folgen (71:67). Das waren Ausrufezeichen, die nach sieben Niederlagen in Serie ein Lebenszeichen setzten – wenngleich darauf auch wieder drei Pleiten gegen Tübingen, Bamberg und zuletzt in Würzburg folgten.
Das Hinspiel am 11. Dezember hatten die Phantoms-Basketballer deutlich mit 53:79 verloren. Damals stach im Herbert-Team Topscorer Andrew Rautins mit 26 Punkten hervor. Allerdings ist der Guard, der bis zu seiner Verletzung 17,6 Punkte im Schnitt auflegte, nach wie vor verletzt. Der im Januar nachverpflichtete Dane Watts nimmt im internen Ranking hinter Rautins mit 11,5 Punkten (6,8 Rebounds) die Position des zweitbesten Punktesammlers ein. Doch musste auch der Forward zuletzt pausieren, weil er sich einen Nasenbeinbruch plus Gehirnerschütterung zugezogen hatte. Ob er in der morgigen Partie wieder dabei sein wird, ist offen. Als dritter Spieler, der zweistellig punktet, hat sich Danilo Barthel in die Statistik eingetragen. Der deutsche Forward kommt auf 10,7 Punkte sowie 4,8 Rebounds pro Spiel. Dahinter folgt Guard Ramon Galloway mit 9,5 Zählern im Schnitt, ehe dann die Nachwuchsspieler Johannes Voigtmann mit 8,4 (5,2 Rebounds) und Konstantin Klein mit 8,2 Zählern kommen. Weitere Spieler, die fest in der Frankfurter Rotation stehen und mehr als durchschnittlich sieben Punkte beisteuern sind Jarred Dubois (7,7 Punkte), der wieder genesene „Tez“ Robertson (8,6 Punkte), sowie der ebenfalls wieder fitte Jacob Burtschi (7,4 Punkte, 47,7 Prozent Dreierquote).


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