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Wieder knapp verloren – 59:61-Niederlage in Frankfurt

11.11.2012

Den New Yorker Phantoms bleibt das Pech in engen Spielen treu. Nachdem sie in dieser Saison bereits knapp gegen Ulm und Oldenburg verloren, ereilte sie auch am Sonntag, 11. November, bei den FRAPORT SKYLINERS ein ähnliches Schicksal. Mit 59:61 mussten sich Harding Nana und Kollegen bei den Frankfurtern nach verteidigungsintensiven 40 Minuten geschlagen geben. Beste Punktesammler auf Braunschweiger Seite waren Casey Mitchell mit 14 und Miah Davis mit 13 Zählern. Center Eric Boateng wusste mit neun Rebounds und acht Punkten zu überzeugen.


Die New Yorker Phantoms, mit Thad McFadden anstelle von Immanuel McElroy in der Startformation, fanden ebenso wie die Gastgeber schwer ins Spiel. Beide Mannschaften rieben sich an der Verteidigung des Gegners auf und fanden offensiv kaum ihren Rhythmus – nach fünf Minuten stand es 2:2. Ein erfolgreicher Dreier von Nana löste die Blockade, und die Braunschweiger Guards um McFadden und Davis sorgten für das 4:10. Doch angeführt von Forward Dion Dowell kämpften sich die Skyliners zurück und stellten per Tip-In das 12:12 nach zehn Minuten her.

Die Frankfurter hatten mit Beginn des zweiten Viertels den besseren Lauf, markierten fünf Zähler in Folge (17:12, 12. Minute). Aber Davis und Scharfschütze „Kulle“ drehten das Spiel wieder (17:20, 14. Minute). In der Folge verlagerten die Braunschweiger Korbjäger ihr Spiel mehr unter den gegnerischen Korb und fanden hier immer wieder Eric Boateng als Abnehmer. Der Center erzielte sechs Zähler und hatte damit entscheidenden Anteil an der Führung seines Teams, das mit 26:29 in die Halbzeit ging.

Der dritte Spielabschnitt war wie die Anfangsphase der Partie von Ladehemmungen beider Teams geprägt. Zwar konnten die Gastgeber zu Beginn schnell zum 30:30 ausgleichen (23. Minute), anschließend folgten jedoch drei Minuten ohne Korberfolg auf beiden Seiten. Dunkings von Robertson auf Frankfurter und Boateng auf Braunschweiger Seite stoppten die Durststrecke und sorgten für gute Stimmung auf den Rängen. Das Spiel verlief bis zwei Minuten vor Ende des Viertels eng, ehe das Braunschweiger Angriffsspiel wieder stockte und die Mainstädter sich auf 43:37 absetzen konnten.

Ted Scott, Topscorer der Frankfurter, drehte jetzt auf und versenkte drei Dreier in Folge zum 54:43 (34. Minute) für sein Team. Die New Yorker Phantoms steckten nicht auf und Casey Mitchell war nun heiß gelaufen: Mit insgesamt 14 Punkten im letzten Viertel brachte er sein Team im Alleingang wieder auf zwei Zähler heran (55:53, 37. Minute). Aber die Frankfurter ließen sich den Sieg nicht mehr nehmen. Zwar machten Nils Mittmann und Nana erneut einen Sieben-Punkte-Vorsprung des Gastgebers wett (60:59) und hatten es kurz vor Ende sogar selber in der Hand, den Sieg einzufahren - doch zuerst vergab Davis und danach traf Mittmann aus schwieriger Position nicht, weshalb die Skyliners die zwei Punkte zu Hause behielten.

Trainerstimmen zum Spiel: 

Kostas Flevarakis (New Yorker Phantoms): Es war ein schwieriges Spiel für beide Mannschaften. Wir haben zuletzt einige knappe Spiele verloren und daher lag heute entsprechender Druck auf unseren Schultern. Wir haben versucht, den Fokus auf die Verteidigung zu legen und das hat recht gut funktioniert. Am Ende haben wir gut gekämpft, hatten aber nicht das entscheidende Glück auf unserer Seite.

Muli Katzurin (FRAPORT SKYLINERS): Ich möchte mich bei den Fans bedanken, die uns heute wieder toll unterstützt haben. Das Spiel von uns war heute nicht so gut, und ich habe schon in der Halbzeit gesagt, dass es ein eher unschönes Spiel werden würde, weil beide Teams sehr viel in die Verteidigung investiert haben. Ich muss meiner Mannschaft jedoch ein Kompliment machen, denn jeder bemüht sich sehr und kämpft gut.

New Yorker Phantoms: Kulawick 6, Mittmann 3, Davis 13, Nana 11, Schneiders, Mitchell 14, McFadden 2, Boateng 8 (9 Rebounds), Schröder 2, Land, McElroy.

FRAPORT SKYLINERS: Klein, Scott 17, Dowell 12 (10 Rebounds), Jones (4 Assits), Nolte 2, Novak n.e., Voigtmann n.e., Barthel, Robertson 12 (8 Rebounds), Gibson 10, Nicolay n.e., Peacock 8.


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