News

Wieder hauchdünn verloren

03.04.2009

New Yorker Phantoms vs. Deutsche Bank Skyliners 53:55 (14:14, 16:12, 3:14, 20:15).

Es ist zu bitter. Die Phantoms spielten auf Augenhöhe mit einem der Meisterschaftskandidaten. Sie verteidigten auf höchsten Niveau und hatten wie schon im Spiel gegen Düsseldorf den letzten möglicherweise siegbringenden Wurf. Doch am Ende das leider diese Saison altbekannte Lied: Nach dem Schlusspfiff jubeln die Gegner.


New Yorker Phantoms vs. Deutsche Bank Skyliners 53:55 (14:14, 16:12, 3:14, 20:15).

Es ist zu bitter. Die Phantoms spielten auf Augenhöhe mit einem der Meisterschaftskandidaten. Sie verteidigten auf höchsten Niveau und hatten wie schon im Spiel gegen Düsseldorf den letzten möglicherweise siegbringenden Wurf. Doch am Ende das leider diese Saison altbekannte Lied: Nach dem Schlusspfiff jubeln die Gegner. Mit 53:55 unterlagen die Braunschweiger den Deutsche Bank Skyliners aus Frankfurt. Die 13. hauchdünne Niederlage in dieser Saison.


Dem Mutapcic-Team ist dennoch ein großes Lob auszusprechen. Erneut wurde die bittere Niederlage aus Düsseldorf verarbeitet und weggesteckt. Couragiert und siegeswillig kamen die Braunschweiger auf das Parkett, boten Frankfurt Paroli und machten deutlich, auch heute wieder alles für einen Sieg tun zu wollen. Die Mannschaft spielte nicht wie ein Team, das eine Niederlagenserie hinter sich hat. Zur Halbzeit führte man mit 30:26. Besonders die Verteidigungsleistung genügte höchsten Ansprüchen.


Im 3. Viertel folgte ein Einbruch, der allerdings nicht spielentscheidend war. Lediglich 3 Punkte konnte man in diesem Viertel gegen die nun ihrerseits phantastische Defense der Frankfurter erzielen. Zweifelsohne zu wenig. Doch auch aus diesem Tief befreite sich das Team. Mit einem 10:2 Lauf zu Anfang des 4. Viertels kam die Mannschaft zurück und bewies jene Moral, die trotz der letztendlichen Niederlage Mut macht für den Rest der Saison. So spielt kein Absteiger!


Bitter für die Braunschweiger, dass mit Dustin Salisbery und Kyle Visser zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Phantoms-Starter mit Rückenblessuren ausgefallen bzw. stark gehandicapt waren. Aber Jason Cain (10 Punkte, 12 Rebounds) und Michael Flowers (7 Punkte in 26 Minuten) sprangen in die Bresche. Auch Kapitän Andrew Drevo zeigte sich im 4. Viertel als der gewohnte Führungsspieler, erzielte zwei Dreier und stopfte für ihn untypisch aus einem Setplayangriff über seinen Gegenspieler hinweg. Ein Zeichen, dass es heute mit einem Sieg mit aller Macht klappen solle.


Doch leider kam es anders: Bei 49:44 Führung schafften es die Braunschweiger zweimal in Folge nicht, einen Einwurf von der eigenen Grundlinie gegen die Frankfurter Ganzfeldpresse zu einem Mitspieler zu bekommen. Titus Ivory bedankte sich mit zwei leichten Punkten. Es folgte ein Dreier von Keith Simmons. Ausgleich. Beim Stand von 53:53 folgte dann der große Auftritt von Pascal Roller, der bis dahin völlig unauffällig spielte. Mit Ablauf der Shotclock traf er seinen Mitteldistanzwurf über den zwei Köpfe größeren Jason Cain hinweg zur 55:53 Führung. Bei noch genau 24 Sekunden verbleibender Spielzeit hatten die Phantoms den letzten Angriff. Man entschied sich gegen den Dreier, Andrew Drevo zog zum Korb, gleich drei Frankfurter stürzten sich auf ihn und verhinderten den Korberfolg. Ein erhoffter Foulpfiff blieb aus, dafür ertönte die Sirene. Wieder verloren.


Am Ende fehlte erneut ein wenig Glück gepaart mit der nötigen Cleverness. Das Team trägt den Kopf jedoch weiterhin oben. Und das ist keine Durchhalteparole, sondern die positive Erkenntnis auch aus dieser Niederlage. Im Abstiegskampf werden sich diese Nehmerqualitäten auszahlen.


New Yorker Phantoms: Drevo (11 Punkte), Flowers (7 P.), Levy (10 P.), Crouch, Visser (8 P.), Franklin (7 P.), Cain (10 P.), Mittmann, Ubaka, Salisbery.


Deutsche Bank Skyliners: Bahiense de Mello (5 P.), Emmeneker, King, Wysocki (3 P.), Roller (4 P.), Ivory (2 P.), Allen (17 P.), McKinney, Weber, Simmons (7 P.), Jenkins (4 P.), Gordon (13 P.).

 


DatenschutzImpressum