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Wichtiger Sieg für die Playoffs: 87:73-Erfolg über Ludwigsburg

31.03.2012

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms haben das erste von drei Heimspielen in Folge in der Volkswagen Halle für sich entschieden. Auch ohne den wegen eines Hexenschuss fehlenden Topscorer Rich Melzer gewannen die mit einer guten Teamleistung aufwartenden Phantoms-Basketballer am Samstagabend souverän mit 87:73 (46:31) über EnBW Ludwigsburg und setzten damit ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoffplätze. Beim 15. Saisonsieg trug sich Kyle Visser mit 18 Punkten gegen seinen Ex-Klub in den Anschreibeblock ein (Michael Umeh 16, 7 Rebounds, 4 Assists).


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms haben das erste von drei Heimspielen in Folge in der Volkswagen Halle für sich entschieden. Auch ohne den wegen eines Hexenschuss fehlenden Topscorer Rich Melzer gewannen die mit einer guten Teamleistung aufwartenden Phantoms-Basketballer am Samstagabend souverän mit 87:73 (46:31) über EnBW Ludwigsburg und setzten damit ein Ausrufezeichen im Kampf um die Playoffplätze. Beim 15. Saisonsieg trug sich Kyle Visser mit 18 Punkten gegen seinen Ex-Klub in den Anschreibeblock ein (Michael Umeh 16, 7 Rebounds, 4 Assists).

Für die Gastgeber lief es in den Anfangsminuten nach Plan: Immer wieder suchten die Phantoms-Akteure die größentechnisch überlegenen Kyle Visser und Branko Jorovic am Brett, doch der gut das Spiel organisierende Igor Milosevic war es, der nach vier Minuten das 10:2 markierte. Immanuel McElroy & Co. ließen gegen die Ludwigsburger, bei denen in der Offensive zunächst wenig zusammenlief (nur zwei Feldkörbe bis zur Viertelpause), nicht locker – bis auf 25:6 (8.) wuchs der Vorsprung nach einem Korbleger von Michael Umeh.

Beim Stande von 28:10 ging es in den zweiten Abschnitt. Milosevic hielt die Fäden im Spielaufbau weiter fest in den Händen. Nach einer gespielten Viertelstunde hieß es weiter beruhigend 39:17. Die Braunschweiger hatten die Partie weiterhin gut im Griff, wenn auch die Barockstädter anfingen zu scoren. Ein Dreier des zuletzt vom Wurfpech verfolgten LaMarr Greer ließ die Zuschauer jubeln. Mit einem 15-Punkte-Vorsprung ging es in die Halbzeit.

Hochkonzentriert kamen die Löwenstädter aus der Kabine. Doch die Ludwigsburger verkürzten Punkt um Punkt, plötzlich stand es nur nach sechs Zählern in Serie von EnBW-Korbjäger Jeff Greer nur noch 51:40 (24.). Die Gäste wurden immer stärker, vor allem Kurt Looby hielt den abstiegsgefährdeten Gegner in der Partie (57:46/27.).

Ein Block von Phantoms-Youngster Daniel Theis an Mark Dorris zu Beginn des Schlussviertels riss die 2932 Zuschauer von den Sitzen. Beruhigend: 70:49 hieß es in der 32. Minute. Immer wenn das Team von Steven Key verkürzte, legten die Parkettherren durch Branco Jorovic, Robert Kulawick oder Milosevic Briketts nach. Umehs Treffer bei 3:58 Minuten vor dem Ende bedeuteten das 83:64 – auch in der Schlussphase ließen sich die Braunschweiger die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Ich freue mich sehr, dass wir eine gute Antwort auf das Pokalwochenende gefunden haben. Auch wenn wir mit den Ausfällen von Rich Melzer und Dennis Schröder wieder mit Rückschlägen zu kämpfen hatten. Wir haben die vorgenommenen Dinge umgesetzt, um jeden Ball gekämpft und viele Ballgewinne erarbeitet. Mit viel Selbstvertrauen haben wir unseren Vorsprung gehalten und souverän gewonnen. Aber wir müssen auch weiter an unserem Spiel arbeiten und dürfen nicht nachlassen. Wir brauchen die Disziplin und Konzentration.

Steven Key: Unsere schlechte Wurfquote hat Braunschweig viele Punkte ermöglicht. Auch dass wir nichts getroffen haben, hat es schwer gemacht, den Gegner in den Griff zu kriegen. Aber das ist keine Entschuldigung. Wir brauchen mehr Disziplin in unserem Spiel. Unser schlechtes Offensivspiel hat auch unsere Verteidigung sehr negativ beeinflusst.

New Yorker Phantoms: Umeh 16 (7 Rebounds, 4 Assists), Kulawick 6, Mittmann 5, Visser 18, Jorovic 11 (6 Assists), Schneiders 2, Milosevic 16, Greer 3, Theis 6, McElroy 4 (6 Rebounds, 4 Assists

EnBW Ludwigsburg: McCray 3, Jazvin, Koch, Lischka 2, Looby 19 (11 Rebounds), Harris 13, Fisher 8, Greer 7, Dorris 16 (8 von 8 Freiwürfen), Howard 5


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