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Wichtiger Auswärtssieg zum Jahresbeginn

08.01.2009

LTi Gießen 46ers vs. New Yorker Phantoms 68:79 (34:46). 

Es geht doch! In Frankfurt, Berlin und Köln hatten die New Yorker Phantoms den Sieg in der Hand und verloren dennoch. Zum Jahresbeginn behielt das Team jedoch die Nerven und gewann verdient endlich eine knappe Auswärtspartie. Mit 79:68 siegte die Formation von Phantoms-Coach Emir Mutapcic bei den LTi Gießen 46ers und bleibt im


LTi Gießen 46ers vs. New Yorker Phantoms 68:79 (34:46). 

Es geht doch! In Frankfurt, Berlin und Köln hatten die New Yorker Phantoms den Sieg in der Hand und verloren dennoch. Zum Jahresbeginn behielt das Team jedoch die Nerven und gewann verdient endlich eine knappe Auswärtspartie. Mit 79:68 siegte die Formation von Phantoms-Coach Emir Mutapcic bei den LTi Gießen 46ers und bleibt im Kampf um Rang acht auf Tuchfühlung mit den Teams aus Ludwigsburg und Bamberg, die zur Zeit die beiden letzten der acht begehrten Play-off-Plätze belegen.

Der Sieg fiel am Ende deutlich aus, war aber bis zur Schlussminute umkämpft. Denn die Entscheidung fiel erst bei noch 60 Sekunden auf der Uhr, als Dustin Salisbery einen Steal zum 72:66 vollendete. Zuvor hatte er ebenfalls nach einem Ballgewinn zum 70:66 getroffen und war somit der entscheidende Mann. Anschließend ließen sich die Phantoms die Punkte an der Freiwurflinie nicht mehr nehmen.

Jonathan Levy (im Bild im Gespräch mit Michael Flowers und Kyle Visser) erzielte per Dunking das Endergebnis. Der für den Dunking-Wettbewerb nominierte ALLSTAR überzeugte als bester Werfer der Phantoms (18 Punkte), tippte im Schlussabschnitt einen ganz wichtigen Offensivrebound durch Gießens Reuse und zeigte in Halbzeit eins, weshalb er zum ALLSTAR DAY nach Mannheim (17. Januar) fährt. Schließlich ließ er es nach einem traumhaften Anspiel von Will Franklin per Alley-Hoop zur 40:27-Führung Mitte des zweiten Viertels krachen.

Zu diesem Zeitpunkt sah es so aus, als würden die Phantoms einem deutlichen Auswärtssieg entgegen steuern. Sie hatten die Partie mit guter Defensive ab der fünften Minute – Gießen erzielte zwischenzeitlich vier Minuten keinen Korb – fest im Griff. Zumal in Nils Mittmann (2 Dreier) und Jeremy Crouch (1 Dreier) zwei Akteure viel Energie von der Bank kommend ins Spiel der Phantoms brachten. Mit einer Wurfausbeute von sehr starken 82 Prozent bei ihren Zweiern hätten die Phantoms zum Seitenwechsel durchaus noch höher führen können.

Dass die Begegnung doch noch eng wurde, lag am dritten Abschnitt, der deutlich mit 19:10 an die Gastgeber ging. Diese steckten nie auf, trafen wilde Würfe und profitierten immer wieder von der Ladehemmung der Braunschweiger. Gießen glich zwischenzeitlich sogar zum 50:50 durch Heiko Schaffartzik aus. Fortan blieb die Partie eng, bis Salisberys entscheidenden Körbe folgten.

Phantoms: Levy 18 (5 Rebounds, 70%), Drevo 15 (7 Reb.), Salisbery 14, Cain 8, Crouch 7, Mittmann 6 (2 Dreier, 4 Reb.), <st1:city w:st="on"><st1:place w:st="on">Franklin</st1:place></st1:city> 6 (4 Assists), Visser 5 (5 Reb.), Flowers.

46ers: Umeh 21, Rouse 12, Schaffartzik 12 (7 Ass.), Jeffers 9, Hartenstein 6 (9 Reb.), Terdenge 4, Maras 2, Lischka 2, Hickman.

 


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