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Weiter ohne Niederlage – 75:74-Sieg in Ludwigsburg

18.10.2009

Die New Yorker Phantoms Braunschweig bleiben in der Erfolgsspur. Hauchdünn mit 75:74 (35:34) gewann die Mannschaft von Trainer Sebastian Machowski den Auswärtskrimi beim Geheimfavoriten EnBW Ludwigsburg. Held des Abends in der Arena Ludwigsburg war einmal mehr Nationalspieler Heiko Schaffartzik, der nicht nur mit 19 Punkten Topscorer der Partie war, sondern mit Nervenstärke den dritten Sieg in Folge Sekunden vor Schluss perfekt machte.


Die New Yorker Phantoms Braunschweig bleiben in der Erfolgsspur. Hauchdünn mit 75:74 (35:34) gewann die Mannschaft von Trainer Sebastian Machowski den Auswärtskrimi beim Geheimfavoriten EnBW Ludwigsburg. Held des Abends in der Arena Ludwigsburg war einmal mehr Nationalspieler Heiko Schaffartzik, der nicht nur mit 19 Punkten Topscorer der Partie war, sondern mit Nervenstärke den dritten Sieg in Folge Sekunden vor Schluss perfekt machte.


Phantoms-Coach Machowski vertraute zunächst Kevin Hamilton, Michael Hicks, Brandon Thomas, Nate Fox und Yassin Idbihi – und damit der Startformation des Montagsspiels in Bremerhaven. Ein weiteres Spiegelbild: Nate Fox bewies einmal mehr seine Gefährlichkeit von Außen, indem er sein Team mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf in Führung brachte. Als Manko des gesamten Spiel erwies sich jedoch auf beiden Seiten die schlechte Trefferquote – vor allem von den Außenpositionen.


Beide Teams blieben in den von Nervosität geprägten Anfangsminuten auf Tuchfühlung. In der 5. Minute kam Heiko Schaffartzik für den glücklosen Hicks aufs Parkett und agierte jetzt erneut erfolgreich an der Seite von Spielgestalter Hamilton. Der EM-Teilnehmer fügte sich sogleich gut ins Spiel ein und bediente Yassin Idbihi, der mit einem Halbdistanzwurf zum 8:7 abschloss (5.). Es blieb in der Folgezeit bei einem offenen Schlagabtausch. Kevin Hamilton bewies einmal mehr, wie wichtig er für das Spiel der Phantoms ist. Zwei Sekunden vor dem Ende des ersten Viertels stoppte Hamilton ab und traf mit einem Sprungwurf eiskalt zum 17:17.


Tomasz Cielebak setzte im zweiten Abschnitt gleich einige Ausrufezeichen. Der 2,03 Meter große Powerforward quittierte einen Korberfolg nach dem anderen und brachte die Löwenstädter mit 28:24 in Front (15.). Heiko Schaffartzik und Jason Cain sorgten dafür, dass die Braunschweiger Mitte des zweiten Viertels auf sieben Zähler davon zogen. Doch gegen Ende der ersten Halbzeit leistete sich Braunschweig eine Reihe leichter Fehler. Der Ex-Braunschweiger Dominic Jones sorgte per Korbleger für den erneuten Anschluss zum Seitentausch (34:35/20.).

Krimi am Sonntagabend – Schaffartzik sichert zweiten Auswärtssieg

Die Partie blieb auch in der zweiten Hälfte hochspannend. Kein Team konnte sich mit mehr als vier Zählern absetzen. Die Partie schien jedoch zu kippen, als Ludwigsburgs neuer Kapitän Kyle Bailey zum 46:42 traf (25.). Doch vor allem das Duo Schaffartzik/Hamilton hatte meist eine Antwort parat und brachte sein Team wieder in Front. Jones sorgte jedoch auf Ludwigsburger Seite mit der Sirene per Dreier für den Ausgleich (54:54/30.)


Packender kann ein Spiel wohl nicht verlaufen: Nate Fox, Michael Hicks, Kevin Hamilton und Jason Cain waren im letzten Viertel mit vier Fouls belastet. Brandon Thomas traf gleich von jenseits der Dreipunktelinie – und brachte Braunschweig wieder hauchdünn in Front. Doch bei Ludwigsburg war Mitte des Schlussviertels Michael King kaum noch zu stoppen und die Ballverluste häuften sich auf Braunschweiger Seite – kurz darauf sorgte Chaney sogar für das 66:61 (36.). Anschließend musste auch noch Hamilton nach Erreichen der Foulgrenze vom Feld; Ludwigsburg zeigte sich an der Freiwurflinie weiter sicher.


Als Schaffartzik im Ludwigsburger Hexenkesseln per Freiwürfe auf 73:74 verkürzte (39.), keimte noch einmal Hoffnung auf der Braunschweiger Bank auf – und das zu Recht. Schaffartzik sorgte 10 Sekunden vor Schluss mit einem abgezockten Halbdistanztreffer für den hauchdünnen Sieg – und ließ sich auf dem Parkett von seinen Mitspielern und mitgereisten Braunschweiger Fans feiern.

 

Stimme zum Spiel


Sebastian Machowski: „Das war ein ganz wichtiger Auswärtssieg heute. Über unsere gute Defense haben wir die Partie noch drehen können. Wir haben bis zum Ende an den möglichen Sieg geglaubt. Insgesamt haben wir uns aber gegen Ludwigsburg zuviele Fehler geleistet.“


New Yorker Phantoms: Hicks 4, Thomas 9, Fox 6, Schaffartzik 19 (5 Assists), Friedel, Cain 6 (10 Rebounds), Mittmann, Cielebak 9, Hamilton 7 (6 Assists), Idbihi 15, El Domiaty, Noch.


EnBW Ludwigsburg: Chennoufi, King 14, McCray 2, Jones 13, Bailey 5, Heyden, Haynes 14, Chaney 5, Sanders, Lollis 11, Visser 10

 


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