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Weiter entwickeln und in der Tabelle klettern

17.12.2008

Die Aufgabe der New Yorker Phantoms Braunschweig im letzten Spiel vor der Weihnachtspause bei den Köln 99ers wird schwerer als so mancher erwartet. Während man es in den letzten Spielen gegen Frankfurt, Oldenburg, Berlin und Quakenbrück als vermeintlicher Außenseiter mit den Topteams der Liga zu tun hatte und sich als absolut gleichwertiger Gegner präsentierte, trifft man am Donnerstagabend auswärts auf ein Team aus dem Tabellenkeller.


Die Aufgabe der New Yorker Phantoms Braunschweig im letzten Spiel vor der Weihnachtspause bei den Köln 99ers wird schwerer als so mancher erwartet. Während man es in den letzten Spielen gegen Frankfurt, Oldenburg, Berlin und Quakenbrück als vermeintlicher Außenseiter mit den Topteams der Liga zu tun hatte und sich als absolut gleichwertiger Gegner präsentierte, trifft man am Donnerstagabend auswärts auf ein Team aus dem Tabellenkeller. Ein Sieg wird nach den zuletzt gezeigten Leistungen erwartet. Die Phantoms sind Favorit. Genau hier liegt die Gefahr; man darf die Kölner nicht unterschätzen.

Die Domstädter gewannen in dieser Spielzeit erst drei Begegnungen: in Oldenburg zu Saisonbeginn sowie zuhause gegen Gießen und Bremerhaven. Zuletzt verlor man unglücklich nach zweimaliger Verlängerung daheim gegen Paderborn. Einen herben Rückschlag mussten die Verantwortlichen nach 9 Spieltagen verkraften: Power Forward Yassin Idbihi zog eine vertraglich zugesicherte Option und wechselte nach Frankreich. Bis dahin war der deutsche Nationalspieler mit 16 Punkten im Schnitt gefährlichster Korbjäger.

Das Team von Headcoach Drasko Prodanovic war als Team der jungen Wilden gestartet und wollte mit Begeisterung und Dynamik für Furore sorgen. Diese Philosophie ging bislang nicht auf. Tospcorer nach dem Weggang von Idbihi ist Point Guard Jamon Gordon, der nachverpflichtet wurde und bislang 6 Spiele bestritt. Im Schnitt kommt er auf gute 14 Punkte und 3.5 Rebounds pro Partie. Ihm attestiert auf der Shooting Guard Position Jeremy Hunt. Der Scharfschütze erzielt durchschnittlich 12 Punkte und trifft im Schnitt jeden zweiten Dreipunktwurf.

Einen sehr interessanten Spieler haben die Kölner auf der Position des Power Forwards verpflichtet. Robert Turner spielte vor seinem Engagement in der Bundesliga trotz seiner 26 Jahre noch keinen professionellen Basketball, sondern war Mitglied der Showtruppe der Harlem Globetrotters. Mit seiner phantastischen Athletik zeichnet er sich neben 11 Punkten im Schnitt auch in Köln für das Spektakuläre verantwortlich. Mit diesen genannten drei Spielern sind aber bereits schon jene genannt, die im Schnitt zweistellig punkten.

Unter den Brettern haben die Kölner seit dem Weggang Idbihis Probleme. Guido Grünheid, der aus Groningen zurückgeholt werden konnte, ist hier zusammen mit dem aus Quakenbrück in der Liga bekannten Julian Terrell, der 9 Punkte und 5.5 Rebounds im Schnitt erzielt, fast Alleinunterhalter. Die Deutschen Björn Schoo und Tibor Pleiß bringen zwar mit jeweils über 2.10m Gardemaß mit, können aber die entstandene Lücke nicht gleichwertig füllen.

Die Phantoms sind nach den äußerst knappen Niederlagen gegen Quakenbrück mit einem Paukenschlag zurückgekommen. Dieser Sieg behält jedoch nur seinen Wert, wenn auch in Köln gewonnen wird. Dann können die Spieler mit einem positiven Gefühl die Weihnachtstage mit ihren Familien feiern und vor allem mit der Gewissheit in den Kurzurlaub gehen, dass die stetige Verbesserung der individuellen und mannschaftlichen Leistung sich auch auf dem Punktekonto der Tabelle niederschlägt.

 


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