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Wahnsinn: Phantoms im Finale des Beko BBL TOP FOUR!!!

02.04.2011

Die New Yorker Phantoms feiern bereits jetzt einen der größten Erfolge der Klubgeschichte. Die Basketballer aus Braunschweig gewannen das Halbfinalspiel des Beko BBL TOP FOUR 2011 am Samstagnachmittag in der Bamberger Stechert Arena gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS dank einer kämpferischen Meisterleistung mit 82:77 (37:35) und zogen völlig verdient ins Finale ein (Jason Cain 25 Punkte, Marcus Goree 14, 12 Rebounds). Endspielgegner ist Gastgeber Brose Baskets, der sich mit 101:93 n.V. gegen die Artland Dragons durchsetzte (Spielbeginn: 16:45 Uhr, live auf SPORT1).


Die New Yorker Phantoms feiern bereits jetzt einen der größten Erfolge der Klubgeschichte. Die Basketballer aus Braunschweig gewannen das Halbfinalspiel des Beko BBL TOP FOUR 2011 am Samstagnachmittag in der Bamberger Stechert Arena gegen die DEUTSCHE BANK SKYLINERS dank einer kämpferischen Meisterleistung mit 82:77 (37:35) und zogen völlig verdient ins Finale ein (Jason Cain 25 Punkte, Marcus Goree 14, 12 Rebounds). Endspielgegner ist Gastgeber Brose Baskets, der sich mit 101:93 n.V. gegen die Artland Dragons durchsetzte (Spielbeginn: 16:45 Uhr, live auf SPORT1).


Die Braunschweiger begannen das Halbfinale mit Kevin Hamilton, Brandon Thomas, Kapitän Nils Mittmann, Kyle Visser und Marcus Goree – und gingen gleich mit 7:3 (3.) in Führung. Frankfurts Star DaShaun Wood war bei Hamilton zunächst abgemeldet, aber auch in der Offensive lief es beim Team von Sebastian Machowski. Nach vier Minuten betrug der Vorsprung sieben Zähler (12:5). Doch die Heesen fanden immer besser ins Spiel, nutzten Ballverluste der Löwenstädter zu einer Reihe von erfolgreichen Fastbreaks (14:12/8.). Mit einer Ganzfeldpresse erhöhten die favorisierten Korbjäger aus der Mainmetropole den Druck auf den in der Beko BBL Tabellenfünften aus Braunschweig, doppelten wo es nur ging.

Kurz vor Ende des ersten Viertels glich der Tabellenzweite zum 17:17 aus (9.), Kevin Hamilton & Co. sahen sich zu Beginn von Abschnitt zwei sogar knapp im Hintertreffen. Ein Ruck ging durch das Spiel der Braunschweiger: Ein glänzend aufgelegter Jason Cain traf erst von jenseits der Dreipunktelinie, anschließend setzte er sich unter dem Brett durch: 27:22 (14.) für die Okerstädter. Auch in der Folgezeit hielten die Niedersachsen den Gegner auf Distanz: 34:26 (18.). Das Team von Gordon Herbert kam noch einmal heran: Begünstigt durch einige Fehler der Braunschweiger beim Abschluss verkürzten die DEUTSCHE BANK SKYLINERS bis zur Halbzeit auf zwei Punkte (37:35).

Engagiert kam Braunschweig aus der Kabine und suchte immer wieder seine mit Größenvorteilen ausgestatteten Akteure am Brett. Goree und Visser fischten hinten einen Rebound nach dem anderen. Auf 52:40 setzte sich die Machowski-Truppe bis zur 26. Minute ab – der bis dato höchste Vorsprung. Frankfurt kam zurück, verkürzte zum Schlussviertel auf 52:57 (30.).

Schreckmomente für Braunschweig: Wenige Sekunden nach Beginn des letzten Abschnitts bekam Spielgestalter Hamilton sein fünftes Foul angekreidet und musste für den Rest der Partie auf die Bank – kurz darauf folgte auch noch Visser. Wood und sein Team kam bedrohlich näher – nur noch 60:57 (34.). Doch wer dachte, die New Yorker Phantoms gerieten auf die Verliererstraße, sah sich getäuscht. Nach einem weiteren Dreier von Cain stand es 67:59 (36.). Braunschweig gab in der Defense noch einmal alles: 1:51 Minuten vor Ende hieß es nach zwei verwandelten Freiwürfen durch Cain 72:63. Der Dunking von Goree rund 32 Sekunden vor Schluss bedeutete die Vorentscheidung, Greer sicherte mit zwei verwandelten Freiwürfen endgültig das Finale (80:74).

Das Endspiel findet am morgigen Sonntag, 3. April, um 16:45 Uhr statt (live auf SPORT1).

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Ich bin riesig stolz auf meine Mannschaft. Die Frankfurter sind heute in Bestbesetzung angetreten. Wir haben grandios gekämpft. Alle neun eingesetzten Spieler haben eine super Leistung an den Tag gelegt. Wir haben morgen das Finale vor uns, daher will ich beim Lob noch etwas sparen.

Gordon Herbert: Wir haben gut gespielt und waren auch Hundertprozent vorbereitet. So wie wir gearbeitet haben, hätten wir es verdient zu gewinnen. Aber Braunschweig hat uns mit ihren großen Leuten dominiert. Ausgerechnet wenn wir uns zweite Chancen erarbeitet haben, haben wir zu viele vergeben. Verteidigung und Rebounds waren eigentlich sehr gut.

New Yorker Phantoms: Thomas 8, Mittmann 2, Visser 12 (6 Rebounds), Schneiders, Cain 25, Greer 9, Duvnjak 2, Hamilton 10, Goree 14 (12 Rebounds)

DEUTSCHE BANK SKYLINERS: Bahiense de Mello 2, Muurinen 9, Roller, Nolte 5, Wood 24 (6 Assists), Mc Kinney 7, Robertson 6, Moss 9, Powell 15

Die Viertel: 20:18, 17:17, 20:17, 25:25


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