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Vorbereitungspflichtprogramm: Der Medizincheck

11.08.2012

Für Nils Mittmann, Nana und Kollegen stand dieser Tage der Trainingsstart auf dem Programm. Damit alle Spieler der New Yorker Phantoms überhaupt voll in die Vorbereitung einsteigen konnten, waren zuvor Medizinchecks notwendig. Die sind Pflicht und wurden wie schon in den letzten Jahren auch dieses Mal am Herzogin Elisabeth Hospital (Melverode) durchgeführt.


Für Nils Mittmann, Nana und Kollegen stand dieser Tage der Trainingsstart auf dem Programm. Damit alle Spieler der New Yorker Phantoms überhaupt voll in die Vorbereitung einsteigen konnten, waren zuvor Medizinchecks notwendig. Die sind Pflicht und wurden wie schon in den letzten Jahren auch dieses Mal am Herzogin Elisabeth Hospital (Melverode) durchgeführt.

Um die Spieler auf Herz und Nieren zu checken, besteht die Analyse aus zwei verschiedenen Bereichen – der orthopädischen und der internistischen Untersuchung. Dementsprechend standen zunächst die Gelenke der Phantoms-Basketballer im Fokus. Und die wurden von Dr. Gunter Wilhelm (verantwortlich für die orthopädische Betreuung) und Dr. Stephan Bornhardt exakt unter die Lupe genommen. Zusätzlich zu einigen damit verbundenen Beweglichkeitstest haben die Ärzte, die auch in der kommenden Saison zusammen mit Dr. Volkmar Nerreter die Teamärzte der New Yorker Phantoms sein werden, den Bandapparat kontrolliert und die Vorgeschichte an möglichen Verletzungen aufgenommen.

Im zweiten Schritt folgte die internistische Kontrolle. Hier mussten die Phantoms-Profis ein Belastungs-EKG über sich ergehen lassen. Zudem wurden sie einem Lungenfunktionstest sowie einer Ultraschall-Untersuchung des Herzens unterzogen. Insgesamt zehn Elektroden werden beim EKG am Oberkörper befestigt, die unter der Belastung des Radfahrens die Herztätigkeit aufzeichnen oder gegebenenfalls Auffälligkeiten veranschaulichen.

Doch im Team der New Yorker Phantoms kann man nach den medizinischen Untersuchungen aufatmen: Es konnten insgesamt keine Auffälligkeiten verzeichnet werden. Einzig im Fall von Nils Mittmann, der zusammen mit Nana beim Medizincheck erschien, runzelten die Ärzte und Phantoms-Physiotherapeut Benjamin Krug zum wiederholten Male die Stirn. „Nils hat in zwei Minuten 500 Watt auf dem Fahrrad erreicht. Das ist ein Top-Wert. Und das Kuriose daran ist, dass er diesen Wert jetzt im vierten Jahr in Folge auflegt“, sagte Kardiologe Dr. Volkmar Nerreter. Damit bestätigte sich, was „Kulle“ bereits in der Vorbereitung der vergangenen Saison mit einem Schmunzeln sagte: „Wenn man nach Nils zum Belastungs-EKG muss, dann kann man im Vergleich nur schlecht aussehen.“ Ähnlich wird es in diesem Jahr eventuell auch Nana ergangen sein...    

Foto v.l.n.r.: Dr. Stephan Bornhardt, Nana, Benjamin Krug, Dr. Volkmar Nerreter


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