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Von Berliner zu Berliner

07.06.2011

Der Terminplan von Neuzugang Robert Kulawick bei seiner Stippvisite am Montag, 6. Juni, in Braunschweig war eng gesteckt: ein erster Besuch in der Geschäftsstelle und Trainingshalle, ein gemeinsames Mittagessen mit Headcoach Sebastian Machowski und Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun, anschließend das neue Auto in Empfang nehmen und gleich noch zwei Wohnungsbesichtigungen hinterher. Der 25-jährige gebürtige Berliner nahm sich trotz stark erhöhtem Termindruck Zeit für ein Interview. „Hallo, ich bin Kulle“ stellt sich der austrainierte Flügelspieler bei einem wohltuenden Eisbecher vor – die häufig zitierte „Berliner Schnauze“ kam schnell zum Vorschein.


Der Terminplan von Neuzugang Robert Kulawick bei seiner Stippvisite am Montag, 6. Juni, in Braunschweig war eng gesteckt: ein erster Besuch in der Geschäftsstelle und Trainingshalle, ein gemeinsames Mittagessen mit Headcoach Sebastian Machowski und Phantoms-Sportdirektor Oliver Braun, anschließend das neue Auto in Empfang nehmen und gleich noch zwei Wohnungsbesichtigungen hinterher. Der 25-jährige gebürtige Berliner nahm sich trotz stark erhöhtem Termindruck Zeit für ein Interview. „Hallo, ich bin Kulle“ stellt sich der austrainierte Flügelspieler bei einem wohltuenden Eisbecher vor – die häufig zitierte „Berliner Schnauze“ kam schnell zum Vorschein.

Bei einem wohltuenden Becher Eiskaffee sprach der Deutsche frei über seine bisherige Basketballkarriere. Ursprünglich stand Kulawick im Fußballtor, doch Freunde nahmen den heute 1,95 Meter großen Deutschen mit zu den Marzahner Basketbären. Damals war er zehn Jahre alt. Der Wunsch nach einer Profikarriere wurde immer größer, als Kulawick auf ein Berliner Basketballgymnasium wechselte. Die Talente des Ex-Göttingers blieben auch nicht den Scouts von TuS Lichterfelde verborgen. Nach seinem Wechsel zur damaligen Talentschmiede von ALBA Berlin spielte er an der Seite von Heiko Schaffartzik und Guido Grünheid. Kulawick unterschrieb 2005/06 einen Vertrag bei den Albatrossen in der Beko BBL. „Als Berliner sagt man da natürlich nicht Nein.“

In Berlin traf Kulawick auch auf NBA-Champion Mike Penberthy. „Mike war jede freie Minute in der Halle und hat hart trainiert. Ich habe ihn mit Fragen gelöchert und versucht, Tipps von ihm zu bekommen. Ich habe alles nur so aufgesaugt“, erzählt Kulawick, der mit seiner Freundin Diana die Urlaubszeit anschließt. Drei Wochen geht es mit einem Leihwagen quer durch die USA. Vor seinem Wechsel von den „Veilchen“ an die Oker hatte Kulawick mit Phantoms-Coach Sebastian Machowski telefoniert – und die Chemie habe gleich gestimmt. „Von Berliner zu Berliner ist es immer ein unkompliziertes und nettes Gespräch“, antwortet er mit einem verschmitzten Lächeln.

Als die Anfrage kam, rund 100 Kilometer weiter in den Norden zu wechseln, habe er nicht lange überlegen müssen. „Die New Yorker Phantoms zählen zu den Topteams in der Beko BBL. Hier habe ich eine neue Herausforderung gefunden. Nun hoffe ich, mich weiterentwickeln zu können“, sagte der Modellathlet, der bei seinen Eurocup-Auftritten mit den Lilafarbenen NBA-Superstar Allen Iverson verteidigte.

„In der Defense gönne ich mir keine Pausen. Ich gebe bei Training und Spiel immer einhundert Prozent“, verspricht der frühere Jugendnationalspieler. „Die Hauptsache ist, dass die Mannschaft erfolgreich ist. Wie viel Spielzeit für mich herausspringt, wird sich zeigen.“ Solche Spielertypen kann jedes Beko BBL-Team gut gebrauchen: Stark in der Defense, einen guten Wurf – und darüber hinaus absolut sympathisch.

Name: Robert Kulawick
Geburtstag: 01. Februar 1986
Position: Shooting Guard
Größe: 1,95 Meter
Gewicht: 89 Kilogramm
Bisherige Vereine: BG Göttingen, Den Helder Seals (Niederlande), Lok Bernau, Eisbären Bremerhaven, ALBA Berlin, TuS Lichterfelde, Marzahn


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