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Verteidigungsstarke Würzburger zu Gast in der Volkswagen Halle

22.03.2013

Nachdem die New Yorker Phantoms Braunschweig fast auf den Tag genau vor einem Monat ihr letztes Heimspiel bestritten haben, brennen sie geradezu darauf, am Sonntag, 24. März, endlich wieder vor eigenem Publikum in der Volkswagen Halle auflaufen zu können. Dann treffen sie auf den aktuellen Tabellensiebten s.Oliver Baskets aus Würzburg mit dem Ziel, ihren Sieg aus der Hinrunde zu bestätigen. Mit Rücksichtnahme auf das am selben Nachmittag stattfindende Beko BBL TOP FOUR-Finale beginnt die Partie um 17.30 Uhr. Tickets sind noch allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Online-Ticketshop sowie über die Hotline (0531-7017288) erhältlich.


Dass die s.Oliver Baskets aktuell mit 14 Siegen und 13 Niederlagen auf einem Playoff-Platz stehen, ist ihnen vor allem dann hoch anzurechnen, wenn man von ihrem Verletzungspech in dieser Saison weiß: Center Chris McNaughton fiel vor Saisonbeginn mit einer Fußverletzung aus und kehrte erst im Dezember zurück. Ende des Jahres erwischte es John Little, der sich einer Blinddarm-Operation unterziehen musste, zwischenzeitlich durch den mittlerweile im Phantoms-Dress spielenden Courtney Pigram ersetzt wurde, und erst seit Anfang Februar wieder richtig dabei ist. Doch damit nicht genug mussten Jimmy McKinney (Knöchel), Ben Jacobsen (Schulter) und der im Januar verpflichtete Osiris Eldrige (Knie) ebenfalls operiert werden und fallen wohl bis zum Saisonende aus. Aufgrund dessen sind die Verantwortlichen noch einmal auf dem Spielermarkt aktiv gewesen und haben sich kürzlich die Dienste von Mike Lenzly (Guard) und Frank Robinson (Guard/Forward) gesichert.

Mit diesem, auf einigen Positionen umgestrickten Kader haben die s.Oliver Baskets in den letzten Wochen aber richtig an Fahrt aufgenommen. Von den letzten sieben Spielen konnten sie fünf gewinnen. „Sie haben derzeit wirklich eine sehr gute Form und konnten ihre Neuverpflichtungen gut integrieren“, sagt Kostas Flevarakis, der auf eine gute Trainingswoche zurückblickt, in der er seine Mannschaft auf eine intensive und aggressive Verteidigung der Gäste eingestellt hat – denn die gilt nach wie vor als das große Plus der Würzburger. Ein Beleg: Ihre letzten drei Gegner haben nicht mehr als 70 Punkte erzielt, Bayreuth kam am letzten Wochenende sogar nur auf 62 Zähler.

Neben der Defense gehört auch das gute Reboundverhalten zu den Stärken der Gäste. Hier leistet vor allem Dwayne Anderson einen hervorragenden Beitrag. Der Forward kommt in dieser Saison auf satte 7,2 Rebounds pro Spiel und legt auch noch 13,4 Punkte auf. Zweitbester Akteur in der Kategorie „gefangene Abpraller“ ist Jason Boone. Der Würzburger Center sammelt fünf Rebounds im Schnitt ein und weist eine Zweierquote von knapp 72 Prozent aus dem Feld auf. Damit gehört er zu den treffsichersten Spielern unter den Brettern. Stark präsentiert hat sich bislang auch die letzte Neuverpflichtung Frank Robinson. Der 1,94 Meter große US-Amerikaner stand in seinen bisherigen vier Spielen für die s.Oliver Baskets durchschnittlich 28 Minuten auf dem Parkett und legte in diesen 12,5 Punkte und fünf Rebounds pro Partie auf.

„Unser Reboundverhalten wird am Sonntag sehr wichtig sein. Wir müssen hier besonders wach sein und versuchen, die Würzburger Big Men um Jason Boone einigermaßen zu kontrollieren. Zudem müssen wir selber viel Energie aufs Feld bringen und dürfen uns nicht von der Intensität des Gegners einschüchtern lassen“, so Kostas Flevarakis.

Im Hinspiel-Krimi war den Braunschweiger Korbjägern das geglückt. Damals entschieden Immanuel McElroy & Co. die nervenaufreibende Partie in der s.Oliver Arena nach Verlängerung mit 73:68 für sich und gewannen auch das Reboundduell mit 41:38. Dennis Schröder war mit 18 Punkten Topscorer und avancierte zum Matchwinner, als er in der entscheidenden Phase die Nerven behielt und eiskalt seine Freiwürfe versenkte.


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