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Vermeidbare Niederlage: 70:77 gegen FRAPORT SKYLINERS

18.12.2011

Bildergalerie online Die Basketballer aus Braunschweig müssen weiterhin auf ein Erfolgserlebnis gegen Frankfurt warten. Wenige Tage vor Weihnachten kassierten die New Yorker Phantoms eine vermeidbare 70:77 (29:42)-Heimniederlage gegen die FRAPORT SKYLINERS. Zur Halbzeit lagen Immanuel McElroy & Co vor 3509 Zuschauern bereits mit 13 Zählern in der Volkswagen Halle hinten, konnten den Schalter trotz einer famosen Aufholjagd und Führung leider nicht mehr umlegen.


Bildergalerie online Die Basketballer aus Braunschweig müssen weiterhin auf ein Erfolgserlebnis gegen Frankfurt warten. Wenige Tage vor Weihnachten kassierten die New Yorker Phantoms eine vermeidbare 70:77 (29:42)-Heimniederlage gegen die FRAPORT SKYLINERS. Zur Halbzeit lagen Immanuel McElroy & Co vor 3509 Zuschauern bereits mit 13 Zählern in der Volkswagen Halle hinten, konnten den Schalter trotz einer famosen Aufholjagd und Führung leider nicht mehr umlegen. Mit 16 Punkten ging LaMarr Greer als bester Werfer auf Braunschweiger Seite aus dem 13. Spieltag hervor.

Die Gastgeber hatten in der Anfangsphase Probleme mit der Zonenverteidigung der SKYLINERS. Sebastian Machowski reagierte und schickte die wurfstarken Branko Jorovic und LaMarr Greer aufs Parkett. Dennoch lag Braunschweig nach vier Minuten mit 2:10 im Hintertreffen. Die Auszeit des Phantoms-Trainers brachte Ordnung ins Spiel der Heimmannschaft, vor allem die Distanzwürfe von Routinier Greer brachten die Hausherren heran. In der 8. Minute feierte der im Wochenverlauf nachverpflichtete Michael Umeh sein Debüt im Braunschweiger Trikot, konnte aber auch nicht verhindern, dass es mit einem 11:16 in die erste Viertelpause ging.

U18-Nationalspieler Dennis Schröder klaute ganz frech FRAPORT-Aufbauspieler Michael Thompson an der Mittellinie den Ball, schaffte damit nach einer Viertelstunde per Korbleger den umjubelten Anschluss zum 22:25. Doch immer wieder passierten dem Machowski-Team unnötige Fehler beim Abschluss, in der 17. Minute stand es gar 22:34. Kyle Visser bekam leider das dritte Foul angekreidet. Bei den Hessen, die ohne 2,10-Meter-Nationalspieler Tim Ohlbrecht antraten, war Jemareo Davidson nicht mehr zu stoppen (23 Punkte bereits zur Halbzeitpause). Die Blaugekleideten legten sogar noch nach, lagen zur Halbzeitpause mit 42:29 in Front.

Die Niedersachsen fanden nach der Pause zurück ins Spiel: Immanuel McElroy nahm das Heft in die Hand, schaffte den Anschluss zum 38:44 (25.). Doch die Mannschaft von Muli Katzurin steckte nicht auf, jeweils ein Dreier von Johannes Herber und dem nachverpflichteten Jacob Burtschi ließ die Gäste wieder davoneilen. Davidson war jetzt bei 2,21-Center Nick Schneiders in besseren Händen. Branko Jorovic drehte jetzt mächtig von außen auf – und hatte mit zwei Dreiern in Serie entscheidenden Anteil daran, dass die New Yorker Phantoms mit Ende des dritten Viertels auf 47:52 heran waren.

Michael Umehs Dreier mit Beginn des vierten Abschnitts ließ Braunschweig auf zwei Zähler verkürzen – Rich Melzer erzielte den Ausgleich zum 52:52 (32.). Die Bankenstädter hatten jedoch eine Antwort parat, führten 4:20 vor dem Ende mit 62:55. Michael Thompson anschließende zwei Dreier in Serie taten den Braunschweigern weh, 2:42 Minuten vor dem Ende leuchtete ein 57:66 auf der Anzeigetafel. 1:33 vor dem Ende lagen die Okerstädter mit zehn Punkten hinten, was die Vorentscheidung bedeutete.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Wir wollten da weitermachen, wo wir in den letzten Wochen angefangen hatten. Unsere Ziele sind das Erreichen der Pokalrunde und für die Festigung eines Playoffplatzes. Wir haben nicht mit genug Intensität gespielt, was sehr traurig ist. Auch aus den schwierigsten Lagen treffend hat uns Davidson aus dem Spiel geschossen, während wir es nicht verstanden haben, unser Spiel an die Verteidigung anzupassen. Nachdem wir uns dann wieder rangekämpft hatten, haben wir es uns wieder nehmen lassen. In nächster Zeit müssen wir das wieder auszugleichen versuchen.

Muli Katzurin: Es waren schwierige Bedingungen für uns in den letzten Tagen, aber was einen nicht umbringt, macht einen stärker. Gerade deshalb war es ein großer Sieg für uns.

New Yorker Phantoms: Umeh 8, Kulawick 2, Mittmann, Visser 3, Jorovic 13 (4 Assists), Schneiders 3, Greer 16, Dennis 7, Schröder 2, McElroy 5, Melzer 11

FRAPORT SKYLINERS: Thompson 22 (4 Steals), Herber 6, Davidson 26 (13 Rebounds, 10 von 14 Zweier), Nolte 2, McKinney 6, Barthel, Robertson 8, Burtschi 7


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