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Unter jeden Phantom passt ein Pferd

25.04.2011

Das Glück der Erde soll bekanntlich auf dem Rücken der Pferde liegen. Auch wenn auf den ersten Blick Basketball und Reitsport nicht so ganz nah verwandt sind, wollten die Basketballer der New Yorker Phantoms einmal ausprobieren, ob diese Volksweisheit wirklich stimmt. Sie folgten einer privaten Einladung ins Reit- und Therapiezentrum Braunschweig. Gemeinsam mit ihren Familien erwartete Spieler und Trainer dort ein entspannter Nachmittag bei traumhaftem Wetter. Die Vorbereitung auf die Play-offs mal auf ganz andere Art...


Das Glück der Erde soll bekanntlich auf dem Rücken der Pferde liegen. Auch wenn auf den ersten Blick Basketball und Reitsport nicht so ganz nah verwandt sind, wollten die Basketballer der New Yorker Phantoms einmal ausprobieren, ob diese Volksweisheit wirklich stimmt. Sie folgten einer privaten Einladung ins Reit- und Therapiezentrum Braunschweig. Gemeinsam mit ihren Familien erwartete Spieler und Trainer dort ein entspannter Nachmittag bei traumhaftem Wetter. Die Vorbereitung auf die Play-offs mal auf ganz andere Art...

Zur Begrüßung stand Esel Mimi bereit. Interessiert lauschten die Phantoms den Erläuterungen von Reitstallbesitzerin Friederike Bewig, die über den Einsatz des Esels sowie von speziell ausgebildeten Pferden in der Reittherapie berichtete. Besonders Nick Schneiders war begeistert von der kleinen Eseldame Mimi, die er wie einen Hund an der Leine über den Hof führte. Seine Freundin Angela ermahnte ihn schon scherzhaft, dass er bloß nicht auf die Idee kommen solle, den Esel mitnehmen zu wollen.

Bei einem Rundgang gab es für alle viel zu entdecken. Neben den Pferden und Esel Mimi bewohnen auch noch zwei Ziegen, eine Katze und zwei Schweine den Hof – nicht nur die Kinder hatten sichtlich Spaß. Norweger-Wallach Rocky, ein ehemaliges Therapiepferd der Lebenshilfe, das heute in Privatbesitz ist, beobachtete alles von seiner Box aus und genoss sichtlich die Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten. Schon allein wegen seiner ruhigen Ausstrahlung und der außergewöhnlichen Fellfärbung faszinierte er die Reitneulinge.

Dann hieß es: Hoch aufs Ross. Den aktiven Teil übernahmen die Pferde Rüdiger und Nicki, die geduldig die Späße ihrer Reiter mitmachten – und auch niemanden in den Sand des Reitplatzes warfen. Da Sportler die Herausforderung des Wettkampfes lieben, forderte Marcus Goree seinen Team-Kollegen Uros Duvnjak zu einem kleinen Wettrennen heraus. Aber auch diejenigen, die noch nie geritten waren, ließen es sich nicht nehmen, es einmal auszuprobieren. Dabei wurde unter Beweis gestellt, dass es für jede Größe das passende Pferd im Stall gibt. 

Nach kurzer Eingewöhnung durften natürlich auch kleine Cowboy-Spiele nicht fehlen. Entspannt alberten alle mit den Pferden herum oder beobachteten das Geschehen bei Kaffee und Kuchen. Die Kinder schlossen Pony Mäxchen sofort ins Herz, der mit ihnen Runde um Runde drehte. Vor allem Kevin Hamiltons Tochter wollte gar nicht mehr absteigen.

Beim anschließenden Grillen wurden die Reiterfahrungen gemeinsam diskutiert. Als es dann hieß: „Hier ist ein Steak für einen echten Cowboy“, zeigten sofort alle auf Marcus Goree. 

Am Ende des Tages waren sich alle einig, dass der gemeinsame Reitnachmittag ein sehr verbindendes Erlebnis gewesen ist, das den Teamgeist vor den Playoffs noch einmal gestärkt hat.

Text: Charlotte Zauner


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