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„Unter Druck immer am besten gespielt“

16.04.2011

Darüber waren sich die New Yorker Phantoms bei der stundenlangen Rückfahrt aus Ludwigsburg einig: Am Sonntag, 17. April, werden Spieler, Trainer und Betreuer beim letzten Heimspiel der regulären Saison noch einmal alles geben, um mit einem Sieg den Einzug in die Playoffs vorzeitig perfekt zu machen. Zu Gast in der Volkswagen Halle ist um 17 Uhr TBB Trier.


Darüber waren sich die New Yorker Phantoms bei der stundenlangen Rückfahrt aus Ludwigsburg einig: Am Sonntag, 17. April, werden Spieler, Trainer und Betreuer beim letzten Heimspiel der regulären Saison noch einmal alles geben, um mit einem Sieg den Einzug in die Playoffs vorzeitig perfekt zu machen. Zu Gast in der Volkswagen Halle ist um 17 Uhr TBB Trier.

„19 Siege sollten reichen, um in die Playoffs zu kommen“, glaubt Phantoms-Trainer Sebastian Machowski. „Mit einem Sieg über Trier können wir es mit großer Sicherheit aus eigener Kraft schaffen. Ich wünsche mir, dass uns die Braunschweiger Fans am Sonntag zahlreich und vor allem lautstark unterstützen.“ Zuversichtlich, den Matchball zu verwerten, gibt sich auch Phantoms-Kapitän Nils Mittmann: „Ich habe das Gefühl, dass uns Druck guttut. Bis jetzt haben dann immer am besten gespielt. Das lässt für Sonntag hoffen, dass wir Trier schlagen.“

Die Trierer setzten im vergangenen Sommer deutliche Ausrufezeichen, indem sie mit Ex-Nationalspieler Henrik Rödl einen Trainer nach Trier holten, der seine Meriten im Jugendkonzept von ALBA BERLIN verdient hatte. Der Europameister von 1993 ist keineswegs ein Frischling in der Beko BBL, schließlich arbeitete er viele Jahre erfolgreich als Cheftrainer der Albatrosse. Ein Teil des Konzeptes war, dass Rödl viele junge Spieler zu gestandenen Erstligaspielern formt. Dass es im Fall von Philip Zwiener so rasant geschehen würde, hätten wohl die wenigsten geglaubt.

Die Frage sei erlaubt: Wann kam es in den letzten Jahren schon mal vor, dass ein deutscher Spieler teamintern an der Spitze der Scorer- und Rebound-Liste stand? Der 2,01 Meter große ehemalige Berliner bringt es im Schnitt auf rund 14 Punkte und fünf Rebounds pro Spiel. 2,05 Meter-Centerhoffnung Maik Zirbes blüht ebenfalls unter dem neuen Trainergespann Henrik Rödl/Thomas Päch auf. Doch den TBB-Verantwortlichen ist es gelungen, die richtige Mischung aus „Jungen Wilden“ und gestandenen ausländischen Spielern zusammenzustellen. Der US-Import Dru Joyce liefert 5,5 Vorlagen pro Spiel, der 1,82 Meter große frühere Ulmer markiert zudem über 12 Zähler.

Ein guter Griff war auch Ex-Collegeboy Barry Steward (Mississippi State University). Eine Identifikationsfigur war der zu Beginn des Jahres 40 Jahre alt gewordene Beko BBL-Veteran und ALLSTAR George Evans. Der bullige 105-Kilogramm-Oldie löste seinen Vertrag aus familiären Gründen jedoch vor einigen Tagen auf. Der ebenfalls von ALBA BERLIN nach Rheinland-Pfalz gewechselte Serbe Dragan Dojcin komplettiert die Riege der erfahrenen Leistungsträger.

Zu den Stärken der Trierer zählt, dass gleich sieben Akteure zweistellig punkten können. Gastgeber New Yorker Phantoms ist vor allem wegen des Hinspiel-Ergebnisses gewarnt: Mit 65:74 verloren die Okerstädter im alten Jahr an der Porta Nigra, nachdem sie im Schlussviertel bereits mit acht Punkten geführt hatten. Vielleicht fällt Sonntag eine Entscheidung in Sachen Playoffs – verdient hätten es beide Teams.

Eis für Kinder in der Halbzeitpause am Fanshop der New Yorker Phantoms

New Yorker Phantoms und das Cateringunternehmen aramark spendieren allen Kindern als Dankeschön für die Unterstützung in der regulären Saison in der Halbzeitpause ein leckeres Eis. Dieses wird am Stand des Fanshops im Foyer der Volkswagen Halle ausgegeben.


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