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Unglückliche Niederlage in Bonn

30.03.2008

Telekom Baskets Bonn - New Yorker Phantoms 82:70 (20:15, 20:11, 19:26, 23:18)

Die New Yorker Phantoms haben die Heimserie der Telekom Baskets Bonn nicht beenden können. Auch wenn Kyle Visser und Domonic Jones mit jeweils 16 Punkten offensiv überzeugten, so wurde sie von Ronald Burrell und John Bowler (beide 21) noch übertrumpft.


Telekom Baskets Bonn - New Yorker Phantoms 82:70 (20:15, 20:11, 19:26, 23:18)

Die New Yorker Phantoms haben die Heimserie der Telekom Baskets Bonn nicht beenden können. Auch wenn Kyle Visser und Domonic Jones mit jeweils 16 Punkten offensiv überzeugten, so wurde sie von Ronald Burrell und John Bowler (beide 21) noch übertrumpft. In einem Kampfspiel, welches mehrmals auf der Kippe stand, mussten sich die Niedersachsen letztlich mit 70:82 geschlagen geben und rangieren somit weiter knapp unterhalb der Playoff-Plätze.


Die Teams verfolgten zu Beginn der Partie die klassische Verfahrensweise, die großen Leute möglichst schnell ins Geschehen einzubinden. Nachdem Kyle Visser für Braunschweig im Doppelpack am Brett punkten konnte, konterte auf der Gegenseite Ronald Burrell ebenso zweifach zum Ausgleich. Doch Burrell hatte sich gerade erst warmgeschossen. Der Bonner Forward markierte binnen kürzester Zeit acht Zähler und sorgte damit für ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Phantoms (10:10, 6. Minute). Die Niedersachsen indes leisteten sich reihenweise Ballverluste – allein acht im ersten Abschnitt – die dafür sorgten, dass sich die Hausherren absetzen konnten (20:15).


Der eher unachtsame Umgang mit dem Spielgerät blieb auch in den zweiten zehn Minuten das größte Braunschweiger Problem. Bonn nutzte die Turnover zunehmend besser aus und kratzte an einer zweistelligen Führung (24:15, 13. Minute). Fünf Punkte in Folge von Nikita Khartchenkov sorgten für etwas Entspannung im Lager der Gäste – wenn auch nur für kurze Zeit. Denn zwei Dreier in Folge durch Artur Kolodziejski sorgten kurz vor der Pause dafür, dass die Baskets die magische Zehn-Punkte-Marke knackten und die Phantoms zur Halbzeit mit einem beachtlichen Rückstand konfrontierten (40:26).


Es sollte nicht danach aussehen, als ob der Sturmlauf der Rheinländer ein schnelles Ende finden sollte. Mit einem Dreier eröffneten sie die zweite Hälfte und schienen den Phantoms immer mehr zu enteilen. Diese hielten kämpferisch dagegen und erhöhten ihre Bemühungen in der Verteidigung merklich, sodass der Rückstand zunächst stagnierte (48:34, 24. Minute). Vier lange Minuten mussten die in grellstes Magenta gekleideten Zuschauer auf den Tribünen der Hardtberghalle mit ansehen, wie ihr Team lediglich einen einzigen Freiwurf im Korb unterbrachte. Braunschweig indes hatte urplötzlich zu seiner Offense gefunden und hoffte mit einem 14:1-Lauf auf die Wende (49:48, 28. Minute). Ein von Jason Cain kassiertes „Technisches Foul“ gab den Hausherren jedoch den nötigen Antrieb, sich abermals abzusetzen (59:52).


Die Partie stand auf des Messers Schneide, und Braunschweig war auf einem guten Wege, endlich an den Gastgebern vorbeizuziehen (61:58, 34. Minute). Doch hatten diesen an jenem sonnigen Sonntagnachmittag schlichtweg immer die passende Antwort parat und nahmen den wackeren Phantoms den Wind aus den Segeln. Selbst zwei Auszeiten von Coach Emir Mutapcic konnten nicht verhindern, dass Bonn die Führung in den zweistelligen Bereich ausbaute (72:62, 37. Minute). Auch eine dritte taktische Besprechung zwei Minuten vor Spielende vermochte an diesem Umstand nichts mehr zu ändern.

Die New Yorker Phantoms verlieren ihr Gastspiel bei den Telekom Baskets Bonn mit 70:82 und bleiben damit knapp außerhalb der Playoff-Ränge.

New Yorker Phantoms:

Wright (3/1), Levy (6), Allen (8/1), Visser (16), Drevo (6), Jones (16), Cain (7), Khartchenkov (5/1), Coleman (3/1)


Telekom Baskets Bonn:

Frazier (8), Burrell (21), Strasser (2), Davis (7), Diagne (2), Bowler (21), Kolodziejski (6/2), Flomo (4), Kruel (6), Basden (5/1)

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