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Unglücklich nach Verlängerung verloren

23.11.2008

Deutsche Bank Skyliners vs. New Yorker Phantoms 81:75 n. V. (68:68, 29:32).

Das ist bitter! Nach dem Sieg beim Pokal-Titelverteidiger Artland Dragons, standen die New Yorker Phantoms ganz dicht vor dem nächsten großen Erfolg. Mit 67:62 führten sie bei den Frankfurt Skyliners bei noch dreißig Sekunden auf der Uhr und mussten sich dennoch geschlagen geben.


Deutsche Bank Skyliners vs. New Yorker Phantoms 81:75 n. V. (68:68, 29:32).

Das ist bitter! Nach dem Sieg beim Pokal-Titelverteidiger Artland Dragons, standen die New Yorker Phantoms ganz dicht vor dem nächsten großen Erfolg. Mit 67:62 führten sie bei den Frankfurt Skyliners bei noch dreißig Sekunden auf der Uhr und mussten sich dennoch geschlagen geben. Nationalspieler Pascal Roller erzielte per Dreier zum 68:68 kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit die Verlängerung, in der die foul- und verletzungsbedingt geschwächten Phantoms keine Chance mehr hatten. Mit 75:81 unterlag das Team nach Verlängerung.

„Wir haben am Ende Fehler gemacht. Aber viele meiner jungen Spieler haben so ein Spiel zum ersten Mal erlebt“, nahm Phantoms-Coach Emir Mutapcic seine Formation in Schutz. Durch einen Ballverlust und einen vergebenen Freiwurf seiner Phantoms kamen die Gastgeber überhaupt in die Situation, noch die Verlängerung erreichen zu können. Sieben Sekunden waren noch Zeit. Zeit genug, in der Pascal Roller hätte gefoult werden sollen. Doch das gelang den Phantoms nicht und Roller traf in letzter Sekunde in unnachahmlicher Manier einen seiner gefürchteten Dreier und ebnete Frankfurt den Weg zum Sieg.

Die Verlängerung ist schnell erzählt. Ohne die mit dem fünften Foul nicht mehr einsatzberechtigten Kyle Visser, Andrew Drevo und Jason Cain, der nach seinem Bänderriss eine ordentliche Leistung zeigte, standen die Phantoms ohne Center auf verlorenem Posten. Zudem konnte Jonathan Levy nach einem unsportlichen Foul von Titus Ivory ab der 24 Minute nicht mehr aufs Feld. „Ihm tat der Rücken weh. Wir müssen schauen, ob es etwas Schlimmeres ist. Das Foul von Ivory war jedenfalls eher ein disqualifizierendes, als ein unsportliches Foul“, berichtete Geschäftsführer Oliver Braun. Doch an dieser Entscheidung habe es nicht gelegen, so Braun. Für die Phantoms wäre sein möglicher Ausfall bitter. Schließlich ist er als der wohl beste Verteidiger der Liga kaum zu ersetzen.

Von der Schlussphase abgesehen, zeigten die Phantoms kämpferisch, spielerisch und taktisch eine wirklich gute Leistung. Einen 0:10-Start glichen sie noch im ersten Abschnitt aus und gingen sogar mit 16:12 in Front. Durch ansehnliche Spielzüge und eine wie eine Mauer stehende Verteidigung erspielten sich die Phantoms mit einer 51:30-Serie die höchste Führung: 51:40 – alles schien auf einen Sieg hinaus zu laufen. Zumal Jeremy Crouch mit bis dato elf Punkten ohne Fehlwurf in nur sieben Minuten Spielzeit eine ganz starke Vorstellung bot. Auch im Schlussviertel schienen die Phantoms obenauf. Doch es folgte leider und völlig unverdient die letzte halbe Minute…

Phantoms: Franklin 21, Drevo 11, Crouch 11, Salisbery 11, Visser 7, Cain 5, Mittmann 5, Levy 2, Wysocki 2, Flowers.

Skyliners: Evtimov 23, Allen 15, Roller 13, Simmons 12, …

 


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