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Und immer wieder Freiwürfe…

28.07.2011

Offizieller Trainingsstart für die Basketballer der New Yorker Phantoms ist am 11. August. Phantoms-Profi Nick Schneiders trifft man jedoch bereits fast täglich beim Krafttraining, bei Laufeinheiten oder beim Training mit dem orangenen Ball in der Tunica-Sporthalle an. Der 2,21 Meter große Deutsche absolviert bei Phantoms-Co-Trainer Philipp Köchling ein auf ihn zugeschnittenes Übungsprogramm für Center.


Offizieller Trainingsstart für die Basketballer der New Yorker Phantoms ist am 11. August. Phantoms-Profi Nick Schneiders trifft man jedoch bereits fast täglich beim Krafttraining, bei Laufeinheiten oder beim Training mit dem orangenen Ball in der Tunica-Sporthalle an. Der 2,21 Meter große Deutsche absolviert bei Phantoms-Co-Trainer Philipp Köchling ein auf ihn zugeschnittenes Übungsprogramm für Center.

Erfinderisch muss man sein: Coach Philipp Köchling hat sich bei einem Braunschweiger Studio für asiatische Kampfsportarten ein großes, auffällig rotes Schaumstoffkissen besorgt. Gegen dieses treten normalerweise geübte Kickboxer oder Karatekämpfer. Der Phantoms-Trainer nutzt es als Schutz, wenn der immerhin rund 120 Kilogramm schwere Schneiders Körperkontakt sucht, um zum Korb hochzugehen. Hakenwürfe von links und rechts, dazu kommen viele Würfe innerhalb der Zone und vom Zonenrand. Auch Koordinationsübungen über kleine Hürden fehlen nicht beim morgendlichen Training.

Ob Shaquille O’Neal, Tim Duncan oder Alonzo Morning – ihnen allen eilt der Ruf voraus, nicht die besten Freiwerfer zu sein. Immer wieder ruft Köchling den Phantoms-Center an die Freiwurflinie, um die Wurftechnik des größten Centers der Beko BBL zu verbessern. „In der Vorbereitung und besonders in der Saison bleibt für das Individualtraining so gut wie keine Zeit. Außerdem habe ich beim Einzeltraining noch etwas aufzuholen“, erklärt der ehemalige Collegespieler von USC Upstate South Carolina, der erst seit etwas über fünf Jahre Basketball spielt, die Gründe für seinen Trainingseifer „In Braunschweig haben wir ideale Bedingungen, um zu trainieren. Aufgrund des Regelwerkes durfte man am College nur von Oktober bis März mit den Coaches Sondertraining durchführen.“

Auf den großen Positionen werden in der am 3. Oktober mit einem Heimspiel gegen Phoenix Hagen beginnenden Spielzeit 2010/11 vorwiegend außer Schneiders Kyle Visser, Rich Melzer und Branko Jorovic zum Einsatz kommen.


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