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Überrannt worden: 63:94-Niederlage bei den WALTER Tigers

26.11.2011

Die New Yorker Phantoms mussten am 10. Spieltag eine bittere Pille schlucken. Die ohne Immanuel McElroy angetreten Braunschweiger Basketballer kassierten bei den WALTER Tigers Tübingen eine empfindliche 63:94 (26:48)-Niederlage. Ein 22-Punkterückstand zur Halbzeitpause war in den zweiten 20 Spielminuten nicht wettzumachen. In der teaminternen Wertung hatte dieses Mal Rich Melzer mit 17 Punkten die Nase vorn.


Die New Yorker Phantoms mussten am 10. Spieltag eine bittere Pille schlucken. Die ohne Immanuel McElroy angetreten Braunschweiger Basketballer kassierten bei den WALTER Tigers Tübingen eine empfindliche 63:94 (26:48)-Niederlage. Ein 22-Punkterückstand zur Halbzeitpause war in den zweiten 20 Spielminuten nicht wettzumachen. In der teaminternen Wertung hatte dieses Mal Rich Melzer mit 17 Punkten die Nase vorn.

Die Universitätsstädter bewiesen von Beginn an, dass mit ihnen in der Paul Horn-Arena zu rechnen ist. Der nachverpflichtete Litauer Pavelas Cukinas erzielte nach vier Minuten per Dreier die 10:5-Führung der Tübinger. Als die Gastgeber bereits auf neun Zähler enteilt waren, zog Phantoms-Trainer Sebastian Machowski in Form einer Auszeit die Reißleine. Die Hausherren erhöhten den Druck, in der neunten Minute lag das Team von Igor Perovic mit 24:11 in Front. Allen voran Kyle Visser arbeitete in dieser Phase unter den Brettern dagegen: Der 2,11 Meter große Phantoms-Center ließ es zweimal per Dunking Krachen und besaß entscheidenden Anteil daran, dass Tübingen zur ersten Viertelpause nicht noch höher als mit 12 Zählern vorne lag (25:13).

Gegen Mitte des zweiten Viertel überrannten die Tübinger die Abwehrreihen der Löwenstädter. Allen voran der US-Amerikaner Joshua Adam Young (22 Zähler), der neun Punkte in Folge erzielte und seine Farben auf 34:16 (13.) davonziehen ließ. 40:20 hieß es nach 16 Minuten. Einer der Hauptgründe für den hohen Rückstand war die bis dato schlechte Trefferquote der Gäste aus dem Feld (nur 40 Prozent). Tübingen indes fackelte auf der Gegenseite ein Dreier-Feuerwerk ab (8 von 14 bis zur Halbzeit). Vor der Halbzeitpause legte der stark auftrumpfende Rich Melzer noch einmal nach – aber dennoch: Mit 26:48 lag die Machowski-Truppe beim Seitentausch bereits zurück.

Die deutliche Pausenansprache in der Phantoms-Kabine zeigte zunächst Wirkung: Sebastian Machowski schickte mit LaMarr Greer, Branco Jorovic, Rich Melzer und Nils Mittmann vier erfahrene Spieler an der Seite von Pointguard Stephen Dennis aufs Feld. Jorovic und Melzer punkteten – der Rückstand wurde jedoch nicht entscheidend geringer: Nach einem Young-Dreier leuchtete in der 24. Minute ein 57:33 auf der elektronischen Anzeigetafel.

Hoffnung keimte bei den Niedersachsen noch einmal auf, als Routinier Greer aufdrehte – nur noch 40:57 (26.). Doch die Tübinger hatten stets eine Antwort parat, mit 47:73 lagen Melzer & Co. zum Abschluss des dritten Viertels vorentscheidend im Hintertreffen. Die Wende blieb aus: 82:55 aus Sicht der Parkettherren stand es in der 35. Minute. Phantoms-Youngster Lucas Gertz konnte in den letzten fünf Minuten sein Können unter Beweis stellen – und kam bei seinem Beko BBL-Debüt zu seinen ersten Liga-Punkten. Die Partie war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden.

Trainerstimme zum Spiel

Sebastian Machowski: „Wir haben nicht ansatzweise in der Defense das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Tübingen hat den Sieg heute mehr gewollt als wir. Wir müssen in der kommenden Woche im Training einiges umstellen. Gegen die Eisbären Bremerhaven müssen wir ganz anders auftreten als heute.“

New Yorker Phantoms: Kulawick, Mittmann, Visser 8, Jorovic 5, Schneiders 5, Greer 13, Dennis 8, Schröder 4, Gertz 3, Melzer 17 (6 Rebounds, 5 Assists)

WALTER Tigers Tübingen: Nash 12 (8 Rebounds), Simon 5, Duggins 7 (5 Assists), Vargas, Campbell 11, Redding 16 (8 Rebounds), Young 22, Spoden 11, Cukinas 7, Hodzic 3

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