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TOP4: Junior Phantoms verpassen Finale nur um Haaresbreite

14.05.2011

Die Junior Phantoms sind beim TOP4 in Ludwigsburg nur knapp an einer Sensation vorbeigeschrammt. Das Team von Hakim Attia verlor das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft in der Ludwigsburger Rundsporthalle mit 72:76 (42:30) gegen den favorisierten TSV Tröster Breitengüßbach. Der Gegner der Breitengüßbacher wird im zweiten Halbfinalspiel zwischen den Paderborn Baskets 91 und dem Team ALBA Urspring ermittelt (20 Uhr).


Die Junior Phantoms sind beim TOP4 in Ludwigsburg nur knapp an einer Sensation vorbeigeschrammt. Das Team von Hakim Attia verlor das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft in der Ludwigsburger Rundsporthalle mit 72:76 (42:30) gegen den favorisierten TSV Tröster Breitengüßbach. Der Gegner der Breitengüßbacher wird im zweiten Halbfinalspiel zwischen den Paderborn Baskets 91 und dem Team ALBA Urspring ermittelt (20 Uhr).

Die Junior Phantoms gingen hochkonzentriert in die Partie. Vor allem Dennis Schröder war von dem Titelaspiranten nicht in den Griff zu bekommen, fand bereits zur Pause 17 Punkte auf dem Anschreibeblock wieder. Daniel Theis gewann das direkte Duell gegen seinen U20-Nationalmannschafts-Kollegen Philipp Neumann für sich. Zur Pause führten die Braunschweiger bereits mit 12 Zählern.

Doch die Oberfranken erwischten den besseren Start in Hälfte zwei. Punkt für Punkten kam der Favorit näher, glich in der 26. Minute zum 46:46 aus. 2,09 Meter-Center Neumann erhielt bereits sein viertes Foul angekreidet und musste auf die Bank. Fünf Minuten vor dem Ende stand es 59:57 für Braunschweig, zuvor hatte Neumann sein fünftes Foul kassiert. Doch Breitengüßbach besaß die besseren Reserven, führte 2:20 Minuten vor dem Ende seinerseits mit 69:62. Die Partie geriet noch einmal zum Krimi: 34 Sekunden vor dem Ende brachte Braunschweig den Angriff bei einem 72:73-Rückstand nicht zum Abschluss. Auf der Gegenseite punktete Breitengüßbach noch einmal und hielt den Sieg fest.

„Wir sind von Beginn an ein sehr hohes Tempo gegangen und haben stark verteidigt. Am Ende sind uns die Kräfte ausgegangen. Dennoch bin ich natürlich hochzufrieden, wie sich meine Mannschaft heute präsentiert hat und ins Halbfinale gekommen ist“, resümierte Junior Phantoms-Coach Hakim Attia.

Ein Spiel um Platz drei wird nicht ausgetragen.

Junior Phantoms: Schier, Pölderl 4, Kante 10, Nawrocki 11, Ninatsakis, Schröder 31, Theis 16 (13 Rebounds), Goes, Gardlo, Barbu, Pelikan, Wandrey


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