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Tony Skinn: „Habe Allen Iverson getroffen“

05.11.2010

13 Punkte zuhause gegen Bremerhaven, 14 in Frankfurt. Seit Tony Skinn das weiße Stirnband trägt, zeigt die Leistungskurve des 1,85 Meter großen Nigerianers steil nach oben. Der stets freundliche und gutgelaunte Basketballprofi scheint endgültig in Braunschweig angekommen zu sein – auch abseits des Spielfeldes. Newyorkerphantoms.de traf sich mit Skinn zum Interview.


13 Punkte zuhause gegen Bremerhaven, 14 in Frankfurt. Seit Tony Skinn das weiße Stirnband trägt, zeigt die Leistungskurve des 1,85 Meter großen Nigerianers steil nach oben. Der stets freundliche und gutgelaunte Basketballprofi scheint endgültig in Braunschweig angekommen zu sein – auch abseits des Spielfeldes. Newyorkerphantoms.de traf sich mit Skinn zum Interview.

Seit zwei Spielen trägst Du ein weißes Stirnband. Ist dies ein besonderes Zeichen oder warum trägst Du es?
Tony Skinn: Ich mache das eigentlich immer. Das Stirnband zu tragen ist eine Art Routine für mich. Genau wie der Schoner am linken Arm, den ich schon seit dem College habe. Ich bin es einfach gewohnt.

Du bist vom Flügel auf die Aufbauposition gerückt. Wie kam es dazu?
Tony Skinn: Am Anfang ging es darum, dass ich mich eingewöhne, wohlfühle und meinen Platz im Team finde. Jetzt ist es situationsabhängig. Ich kann auf beiden Positionen gut spielen und so nimmt es auch den Druck von Kevin und mir, wenn wir da so flexibel wechseln können.

Hast Du die Position auch bei anderen Vereinen gespielt?
Tony Skinn: Bisher war es für mich eigentlich immer so, dass ich sowohl auf der 1, als auch auf der 2 gespielt habe. Das ist in Braunschweig nichts Neues für mich.

Was ist der Unterschied zwischen der Beko BBL und den anderen europäischen Ligen, in denen Du bisher gespielt hast?
Tony Skinn: (lacht) Die vielen Amerikaner! Das ist wohl einer der größten Unterschiede zu anderen europäischen Ligen. Hier sind überall total viele Amerikaner in den Teams. Man fühlt sich fast wieder wie am College. Außerdem ist der Basketball viel teamorientierter. Man braucht viel Spielintelligenz und mehr Strategie – auch wie am College.

Fühlst Du Dich bereits in BS heimisch? Was gefällt Dir hier besonders?
Tony Skinn: Klar ist Braunschweig keine so große Stadt wie Frankfurt oder Berlin, aber sie hat eine Menge zu bieten. Besonders mag ich das Schloss. Es erinnert mich an Zuhause. Da gibt es ja überall so große Malls. Ich gehe oft ins Schloss um zu essen oder einfach ein bisschen zu bummeln. Ich fühle mich wohl in Braunschweig, weil ich auch sofort voll vom Team integriert wurde. Manchmal ist es etwas schwierig, wenn ein neuer Spieler dazukommt, aber hier war das kein Problem. Überhaupt ist der Verein sehr engagiert, seine Spieler zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass es ihnen gut geht. Das gefällt mir.

Am 23. November kommt NBA-Star Allen Iverson in die Volkswagen Halle. Bist Du ein Fan von ihm und wirst Du Dir das Spiel angucken?
Tony Skinn: Oh ja! Allen Iverson kommt – genau wie ich – aus der Gegend um Washington D.C., wo ich ihn sogar mal getroffen habe. Live spielen gesehen habe ich ihn aber noch nicht. Das würde ich jetzt gerne tun. Er hat so viel für die NBA getan. Für mich ist er natürlich vor allem als ebenfalls eher kleiner Spieler interessant, der sich in der NBA durchgesetzt hat.


Interview: Charlotte Zauner / Markus Gröchtemeier


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