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Tolle Saison ging mit 82:94-Niederlage in Bamberg zu Ende

30.05.2010

Die New Yorker Phantoms sind im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft ausgeschieden. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Sebastian Machowski kassierte in der mit 6800 Zuschauern ausverkauften Jako Arena eine 82:94 (37:44)-Niederlage gegen die Brose Baskets Bamberg, die sich in der Best-of-Five Serie glatt mit 3:0 durchsetzten. Erneut eine sehr gute Leistung im Trikot der Braunschweiger bot Jason Cain (22 Punkte, 6 Rebounds).


Die New Yorker Phantoms sind im Halbfinale der Deutschen Meisterschaft ausgeschieden. Die ersatzgeschwächte Mannschaft von Sebastian Machowski kassierte in der mit 6800 Zuschauern ausverkauften Jako Arena eine 82:94 (37:44)-Niederlage gegen die Brose Baskets Bamberg, die sich in der Best-of-Five Serie glatt mit 3:0 durchsetzten. Erneut eine sehr gute Leistung im Trikot der Braunschweiger bot Jason Cain (22 Punkte, 6 Rebounds). Erfolgreichster Werfer der Partie war Anton Gavel mit 23 Zählern (6 Dreier).


Ohne die verletzten Yassin Idbihi (Bänderdehnung im rechten Fuß) und Michael Hicks (Rückenprobleme) begannen die Braunschweiger erstmalig in dieser Spielzeit mit einer Zonenverteidigung. Die Gäste konnten die personellen Verluste zunächst kompensieren und hielten im ersten Viertel gegen die Franken hervorragend mit: Heiko Schaffartzik & Co. gingen nach vier Minuten mit 10:9 in Führung. Vor allem „Energizer“ Cain (13 Punkte in Hälfte eins) setzte in den Anfangsminuten auf Seiten der Löwenstädter die Akzente und enteilte gleich mehrere Male seinem 2,15-Meter-Gegenspieler Tibor Pleiß. Wie in den beiden Spielen zuvor machte vor allem Bambergs Powerforward Predrag Suput (21) der Braunschweiger Abwehr das Leben schwer – nach acht Minuten hatte der Serbe bereits neun Zähler im Scouting stehen. Gegen Ende des ersten Viertels gewannen die Gastgeber jedoch erstmalig Oberwasser und führten mit 22:18 (10.).


Auch in der Folgezeit hielt die Machowski-Truppe an der kräftesparenden Zonendefense fest. Die Hausherren wurden so zu Würfen von außen gezwungen und hatten damit nicht immer Erfolg. Phantoms-Kapitän Nils Mittmann (7 Rebounds) erkämpfte Mitte des zweiten Abschnitts mit zwei verwandelten Freiwürfen sogar die Führung zurück (28:29/15.). Doch der Deutsche Pokalsieger 2010 schaltete kurz vor der Pause einen Gang höher und ging mit einer 7-Zählerführung in die Kabine (44:37/20.).


Baskets-Trainer Chris Fleming hatte sein Team in der Pausenansprache offenbar gut auf die Zonenverteidigung der Niedersachsen eingestimmt. Die Frankenländer trafen jetzt besser von den Flügelpositionen, kurz nach dem Seitentausch stand es 54:40 (22.). Die acht Braunschweiger steckten jedoch nicht auf und kamen stattdessen Punkt um Punkt heran (58:53/28.).


Mit einem 10-Punkterückstand für Braunschweig ging es in das Schlussviertel. Hoffnung auf den ersten Halbfinalsieg keimte noch einmal auf, als Cain anschließend auf 64:71 (33.) verkürzte. Der Deutsche Meister von 2007 ließ sich jedoch den sechsten Playoffsieg in Folge nicht mehr entreißen. Für die Vorentscheidung sorgte Gavel, als er rund 1,5 Minuten vor Ende auf 86:77 (39.) erhöhte.

Stimme zum Spiel:


Sebastian Machowski: Glückwunsch an Bamberg. Sie haben über drei Spiele hervorragenden Basketball gespielt und sind verdient im Finale. Wir haben es nicht geschafft, entscheidend die Offensivmaschinerie der Bamberger zu stoppen, da haben wir falsche Entscheidungen getroffen. Durch das Fehlen von Yassin Idbihi und Michael Hicks mussten wir die Taktik verändern und haben viel Zone gespielt. Phasenweise war diese sehr gut, aber dann ist Bamberg zu Offensivrebounds gekommen und Anton Gavel hat seine Dreier getroffen, die uns wehgetan haben und am Ende haben wir das Spiel verloren. Kompliment an mein Team, das nie aufgesteckt hat. Heute haben wir den Siegeswillen gespürt und sind stolz auf das Erreichte. Bamberg und Chris Fleming wünsche ich viel Glück im Finale.

New Yorker Phantoms: Thomas 12, Allen 4, Schaffartzik 12, Cain 22 (6 Rebounds), Mittmann 5 (7 Rebounds), Cielebak 3, Hamilton 11 (6 Assists), Goree 13


Brose Baskets Bamberg: Goldsberry 10, Suput 21, Tadda 1, Pleiß 5 (7 Rebounds), Roberts 12, Jacobson 8, Brown 12 (11 Rebounds), Gavel 23 (6 Dreier), Worthington 2, Wyrick

 


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