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Testspiel: Berlin - NYP 77:80 (19:21, 29:25, 12:13, 17:21)

17.09.2007

Großer Sport im brandenburgischen Gransee. Der ehemalige Serienmeister ALBA Berlin hatte sich angemeldet und neben diversen Aktionen rund um den Basketball auch die New Yorker Phantoms zu einem Testspiel geladen. Dies wollte sich die Truppe von Headcoach Emir Mutapcic und Assistent Andreas Martin natürlich nicht entgehen lassen – zumal beide lange Jahre in der Hauptstadt tätig waren. Berlins Trainer Luka Pavicevic musste die Nationalspieler Patrick Femerling und Johannes Herber (EM in Spanien), den etatmäßigen Aufbauspieler Goran Jeretin (Kreuzband) und Michael Bradley (Bauchmuskelzerrung) ersetzen. Bei Braunschweig fehlte Peter Fehse, der an einer Achillessehnen-Reizung laboriert. Trotz Abwesenheit dieser Stammkräfte entwickelte sich vor rund 600 Augenpaaren eine unterhaltsame


Großer Sport im brandenburgischen Gransee. Der ehemalige Serienmeister ALBA Berlin hatte sich angemeldet und neben diversen Aktionen rund um den Basketball auch die New Yorker Phantoms zu einem Testspiel geladen. Dies wollte sich die Truppe von Headcoach Emir Mutapcic und Assistent Andreas Martin natürlich nicht entgehen lassen – zumal beide lange Jahre in der Hauptstadt tätig waren. Berlins Trainer Luka Pavicevic musste die Nationalspieler Patrick Femerling und Johannes Herber (EM in Spanien), den etatmäßigen Aufbauspieler Goran Jeretin (Kreuzband) und Michael Bradley (Bauchmuskelzerrung) ersetzen. Bei Braunschweig fehlte Peter Fehse, der an einer Achillessehnen-Reizung laboriert. Trotz Abwesenheit dieser Stammkräfte entwickelte sich vor rund 600 Augenpaaren eine unterhaltsame Partie, der einige Akteure beider Mannschaften überraschend ihren Stempel aufdrückten und die Phantoms am Ende knapp mit 80:77 als Sieger vom Feld gingen.

Während außerhalb der Halle die Sonne schien und zur Entspannung im Grünen einlud, gab es für die Berliner und Braunschweiger Spieler ab der ersten Minute kaum eine Verschnaufpause. Hausherren und Gäste legten mit hoher Intensität los und überzeugten durch reichlichen Kampfgeist. Die Phantoms erarbeiteten sich dank ordentlicher Verteidigung eine kleine Führung, die zum Viertelende schnell dahinschmolz. Pavicevic hatte einige Spielsysteme aus dem Ärmel geholt, bei denen plötzlich ein freier Spieler unter dem Korb der Phantoms zu leichten Punkten kam (19:21).

Berlin hatte nun seinen Rhythmus in der Offensive gefunden und produzierte weiterhin massenweise Zählbares. Besonders Aufbauspieler Bobby Brown wusste mit guter Übersicht zu gefallen und schrieb sich einen Assist nach dem Anderen in die Statistik – am Ende hatte er zehn direkte Korbvorlagen verteilt. Auch Julius Jenkins, in Abwesenheit der anderen Leistungsträger die erste Angriffsoption, nahm seine Rolle dankbar an und punktete aus dem Halbfeld, am Brett, aus der Distanz ... ganz wie in guten alten Nürnberger Tagen. Braunschweig hielt mannschaftlich geschlossen dagegen und hielt die Partie offen (48:46).

Die Vorteile blieben zunächst auf Seiten der Gastgeber, die nach und nach eine zweistellige Führung erarbeiteten. Mutapcic legte nun das Spiel in die Hände seiner Aufbauspieler, welche mit klugen Entscheidungen und exakten Pässen darauf reagierten. Neben Kapitän Domonic Jones machte Steven Wright (Foto) eine gute Figur, der stets die richtige Mischung zwischen Ballverteilung und eigener Korbgefährlichkeit fand. Zudem griff die Phantoms-Defense deutlich härter durch, was sich auf das Tempo der gesamten Partie auswirkte (60:59).

Mit einer homogenen Leistung übernahmen die Gäste gleich zu Beginn des Schlussabschnittes die Führung. Ohne Kyle Visser, der kurz nach der Pause sein viertes Foul kassiert hatte, fehlte zwar die zentrale Anspielstation am Brett, dafür leisteten die anderen Spieler gemeinsam ein Stück mehr Reboundarbeit (33:29). Und so darf der 80:77-Sieg als echte Teamleistung angesehen, aufgrund der Berliner Aufstellung jedoch nicht überbewertet werden.

New Yorker Phantoms:

Wright (11/1), Levy (5), Allen (10/2), Visser (6), Drevo (19/1), Stückemann, Jones (10/1), Khartchenkov (6/2), Coleman (11/1), Freese (2)

ALBA Berlin:

Brown (10), Zwiener (1), Simon (2), Jenkins (27), Nikolic (20), Heyden (2), Dojcin (9), Pantic (6)

 


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