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Statt Leckereien gibt es Basketballfeinkost

05.12.2007

Donnerstag, 6.12.2007, 20:15 Uhr: MBC – New Yorker Phantoms (Pokal)

Wenn die Spieler der New Yorker Phantoms am Donnerstagmorgen erwachen und vor die Tür gehen, um die Tageszeitung aus dem Briefkasten zu holen, dann werden sie hoffentlich über einen mit Naschereien prall gefüllten Basketballstiefel stolpern – freilich ohne sich dabei zu verletzen.


Donnerstag, 6.12.2007, 20:15 Uhr: MBC – New Yorker Phantoms (Pokal)


Wenn die Spieler der New Yorker Phantoms am Donnerstagmorgen erwachen und vor die Tür gehen, um die Tageszeitung aus dem Briefkasten zu holen, dann werden sie hoffentlich über einen mit Naschereien prall gefüllten Basketballstiefel stolpern – freilich ohne sich dabei zu verletzen. All zu sehr dürfen sie sich an Schokolade und Keksen jedoch nicht auslassen, sondern müssen die vorweihnachtlichen Fressalien anderorts bunkern. Schließlich brauchen sie abends ihre Schuhe noch, immerhin steht eine nicht ganz leichte Aufgabe auf dem Tagesplan. In der ersten Hauptrunde des BBL-Pokals erwartet der Mitteldeutsche BC in Weißenfels die Phantoms zum Vergleich um den Einzug in die nächste Runde. Mit den „Wölfen“ als Gegner ist es sich nicht ratsam, die Partie mit vollem Bauch zu bestreiten. Die Partie wird live auf BBL.TV (Übertragungsbeginn: 20:00 Uhr) ausgestrahlt. Kommentiert wird das Spiel von Stefan Koch.


Der ambitionierte ProA-Ligist spielte bis 2004 in der BBL. Seither gehört der MBC, dank guter Tradition und ebenso guter Infrastruktur, zu den Vorzeigeclubs der „Jungen Liga“. Angestrebt ist ein Wiederaufstieg in die Beletage. Deshalb kommt den Hausherren die Pokalbegegnung mit den Phantoms als Standortbestimmung und Abgleich des aktuellen Kräfteverhältnisses zwischen erster und zweiter Liga gerade recht. Derzeit rangiert die Mannschaft von Trainer Uwe Sauer mit 16:6 Meisterschaftspunkten auf dem dritten Tabellenplatz, punktgleich mit Primus Karlsruhe sowie Kaiserslautern (2.) und Cuxhaven (4.)


Der Kern der Mannschaft besteht aus einem Trio, welches schon in der vergangenen Saison für den Erfolg des Teams mitverantwortlich zeichnete, auch wenn das Aufstiegsrennen gegen Göttingen letztlich verloren ging. Der schlitzohrige Scharfschütze Tomas Grepl ist nach elf absolvierten Spieltagen in der ProA mit durchschnittlich 16,1 Zählern pro Partie (40,9 Prozent Dreier) bester Punktesammler der „Wölfe“. Zurück an die Ligaspitze, den Aufstieg fest im Visier, will Power Forward Michael Buse (9,7 PpS, 4,8 RpS), der nicht nur von außen Würfe einzustreuen weiß, sondern bereits 2006 zu dem Paderborner Team gehörte, das verlustpunktfrei in die BBL durchmarschierte. Wertvolle Entlastung für die Starter bringt Robert Cardenas, der von der Bank kommend für 5,5 PpS und 4,8 RpS gut ist.


Für frischen Wind sorgten im Sommer die Verpflichtungen von Sascha Leutloff, Lance de Boer und Ronald Thompson. Während der 2,08m große Thompson in Korbnähe einen mehr als ordentlichen Job (10,5 PpS, 7,1 RpS) macht, strahlen seine beiden Kameraden Gefahr auf dem Flügel aus. Shooter de Boer ist in Kombination mit Grepl für jedes Team mit Hang zur Zonenverteidigung ein Albtraum. Der Amerikaner versenkt 40,1 Prozent seiner Würfe von „Downtown“ und kommt bislang auf 9,5 PpS. Kapitän Leutloff kratzt mit 9,1 PpS ebenfalls an der Schwelle zur zweistelligen Ausbeute, überzeugt jedoch am meisten durch seine in Berlin und Lichterfelde gewonnene Erfahrung.


Für den verletzten Drew Williamson (in neun Spielen 13,4 PpS und 3,6 ApS) konnte vergangenes Wochenende mit dem in Basketballdeutschland bekannten Ben Jacobsen schnell Ersatz verpflichtet werden. Der 24-Jährige absolvierte vergangene Saison die komplette Rückrunde für den jetzigen ProB-Ligisten Ehingen. Bei seiner ProA-Premiere gegen Chemnitz markierte der Guard 13 Punkte und verteilte vier Assists.

 


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