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Spiel verloren, fünf Plätze gewonnen

10.05.2008

ALBA Berlin – New Yorker Phantoms 77:57 (25:13, 16:14, 15:18, 21:12)

  Das letzte Saisonspiel ist immer etwas Besonderes. Etwas Schönes. Eine gute Gelegenheit, sich mit einer engagierten Partie von der Hauptrunde und seinen Fans zu verabschieden. Wenn dies dazu noch auf dem Parkett des Hauptrundenersten, dem ALBA Berlin Basketballteam geschieht, dann ist Gänsehaut garantiert.


ALBA Berlin – New Yorker Phantoms 77:57 (25:13, 16:14, 15:18, 21:12)

 

Das letzte Saisonspiel ist immer etwas Besonderes. Etwas Schönes. Eine gute Gelegenheit, sich mit einer engagierten Partie von der Hauptrunde und seinen Fans zu verabschieden. Wenn dies dazu noch auf dem Parkett des Hauptrundenersten, dem ALBA Berlin Basketballteam geschieht, dann ist Gänsehaut garantiert. Auf Seiten Braunschweigs trumpften dabei die Kapitäne Domonic Jones (16 Punkte) und Andrew Drevo (10) auf, während bei den Hausherren Youngster Philip Zwiener mit 17 Zählern einen Sahnetag erwischte. Am Ende setzte sich der Primus mit 77:57 durch, was jedoch nichts mehr daran änderte, dass die New Yorker Phantoms die Saison auf dem neunten Tabellenplatz abschlossen – satte fünf Ränge höher als im Vorjahr!

 

Vor 8.279 Zuschauern in der prall gefüllten Max-Schmeling-Halle kamen die Hausherren besser aus den Startlöchern, sahen sich aber mit einem bestens aufgelegten Kyle Visser konfrontiert. Der Phantoms-Center markierte die ersten vier Zähler seiner Mannschaft, ehe sich die Berliner Verteidigung intensiver mit ihm beschäftigte (6:4, 4. Minute). Die Spreestädter präsentierten sich in bester Geber-Laune und verteilten im Angriff munter fröhlich den Ball. Von den neun Treffern aus dem Feld (bei 13 Versuchen) im ersten Viertel resultierte jeder aus einem Assist. Braunschweig hingegen verteilte lediglich zwei direkte Vorlagen und tat sich gegen die gute Defense der „Albatrosse“ schwer. Youngster Philip Zwiener stellte per Dreier erstmals eine zweistellige Differenz her (20:10, 9. Minute). Diese sollte auch bis zur Viertelpause weiterhin Bestand halten (25:13).

 

Braunschweig intensivierte das Engagement in der Verteidigung und hielt in der eigenen Hälfte immer besser dagegen. Nichts verdeutlichte dies besser als ein Doppelpack Blocks von Andrew Drevo, welcher den Ball postwendend an seine Absender Philip Zwiener und Julius Jenkins zurücksandte. Trotz guter Arbeit in der Defensive fielen vorne zunächst keine Körbe, sodass Berlin weiter an Abstand gewinnen konnte (30:13, 12. Minute). Erst ein Dreier von Jonathan Levy rüttelte die Phantoms auch offensiv wach. Mehrmals kratzten sie daran, die magische Zehn-Punkte-Marke endgültig zu unterschreiten, mussten kurz vor der Pause jedoch abreißen lassen (41:27).

 

Der Vorsprung der Hausherren wuchs nach dem Seitenwechsel weiter an, ehe Drevo mit einem Dreier das richtige Signal an seine Mannschaft sandte. Steuerte die Differenz zuvor auf 20 Zähler zu, so beendeten die Phantoms den dritten Abschnitt mit einem 7:0-Lauf und hatten in der Gesamtabrechnung sogar Boden gutgemacht (56:45).

 

Mit der Souveränität eines Tabellenführers traten die „Albatrosse“ gleich zu Beginn des Schlussviertels mächtig aufs Gaspedal. Mit einem 10:0-Run stellten die Mannen von Headcoach Luka Pavicevic unmissverständlich klar, wer das Feld als Sieger verlassen sollte (66:45, 33. Minute). Nach einer Auszeit fingen sich die Schützlinge von Emir Mutapcic wieder und beendeten das letzte Viertel der Saison 2007/08 auf Augenhöhe mit dem BBL-Primus. Zu einem Comeback sollte es jedoch nicht mehr reichen.

Die New Yorker Phantoms verlieren mit 57:77 bei Tabellenführer ALBA Berlin und schließen die Spielzeit auf dem neunten Rang ab.

 

New Yorker Phantoms:

Wright (3/1), Levy (7/1), Allen (3), Visser (4), Drevo (10/2), Stückemann (2), Jones (16), Cain (5), Schmidt, Khartchenkov (3/1), Coleman (2), Freese (2)

 

ALBA Berlin:

Herber (3/1), Brown (4), Zwiener (17/3), Dojcin (2), Jenkins (9/1), Nikolic (11/2), Femerling (6), Faßler (2), McElroy (10), Nadjfeji (13), Pantic


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