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Siegesserie endet mit 72:80-Niederlage gegen Bremerhaven

16.12.2012

Nach zuletzt drei Siegen in Folge mussten sich die New Yorker Phantoms am Sonntag, 16. Dezember, beim Debüt von Jermaine Anderson mit 72:80 (40:34) bei den Eisbären Bremerhaven geschlagen geben. Die Mannschaft von Cheftrainer Kostas Flevarakis war lange Zeit das dominierende Team und auf gutem Wege, die vorherige Siegesserie fortzusetzen. Doch gegen Ende des dritten Viertels eroberten die Hausherren zum ersten Mal in dieser Begegnung die Führung und ließen sich diese bis zum Schluss nicht mehr nehmen. Eric Boateng mit einem Double-Double (18 Punkte, elf Rebounds) und Dennis Schröder ebenfalls mit 18 Punkten waren die besten Braunschweiger Akteure, Nils Mittmann wurde noch geschont. Bei den Eisbären kam Stefan Jackson auf 20 Zähler.


Es dauerte 75 Sekunden bis die New Yorker Phantoms Eisbären-Trainer Doug Spradley zu seiner ersten Auszeit gezwungen hatten. Das Team von Kostas Flevarakis war gut aus den Startlöchern gekommen und hatte schnell mit 0:7 vorgelegt. Und es kam noch besser. Nach krachendem Dunking von Eric Boateng und Dreier von Dennis Schröder mit Ablauf der Shotclock netzte dieser auch noch per Dunking zum 4:14 ein (5. Minute). Zuvor waren drei Minuten vergangen ehe Stanley Burrell die ersten Punkte für die Gastgeber erzielte und sich gegen einen größer werdenden Rückstand stemmte. Sein Kollege Alex Harris half ihm per Dreier zum 9:16 (6. Minute), doch Immanuel McElroy hatte wenig später aus gleicher Distanz die passende Antwort parat (9:21, 7. Minute). Die Braunschweiger Korbjäger hielten ihre Intensität hoch, verteidigten stark und gingen verdient mit 13:23 in das zweite Viertel.

Waren die New Yorker Phantoms in den ersten zehn Minuten das spielbestimmende Team, so gehörte der Beginn des zweiten Durchgangs den Gastgebern, die mit einem 7:0-Lauf das 20:23 (12. Minute) herstellten. Der stark aufspielende Eric Boateng verschaffte den Phantoms wieder etwas Luft und markierte mit seinen Punkten elf und zwölf das 20:25 (13. Minute). Immanuel McElroy und Nick Schneiders erhöhten kurz darauf zum 22:29 (14. Minute). Doch die Eisbären waren jetzt insgesamt deutlich besser im Spiel und ließen sich nicht weiter distanzieren – auch weil bei den New Yorker Phantoms die Würfe von außen nicht fielen. In der 17. Minute hatten die Gastgeber zum 30:33 aufgeschlossen. Aber Dennis Schröder eiskalt per Dreier und Nana mit zwei Zählern aus dem „low post“ sorgten für das 32:40 (19. Minute).

Beim Stand von 34:40 für die Braunschweiger Korbjäger ging es nach der Halbzeit weiter. Beide Teams hatten offensiv einen guten Rhythmus gefunden und punkteten konstant, sodass sich der Vorsprung von Davis und Co. nach 24 Spielminuten nicht bedeutend verändert hatte (42:49). Aber die Eisbären witterten in der Folge ihre Chance und knabberten Stück für Stück etwas von der Braunschweiger Führung ab. Jacob Burtschi netzte einen Dreier zum 50:53 (26. Minute) ein, den Eric Boateng per Tip-In-Dunk konterte. Doch in den nun verbleibenden drei Spielminuten des dritten Viertels wollte bei den New Yorker Phantoms plötzlich kaum noch etwas klappen: Nach zwei Ballverlusten verfehlten zusätzlich zwei Würfe ihr Ziel. Die Gastgeber, angetrieben von Burrell, legten im Gegenzug einen 9:0-Lauf aufs Parkett, drehten das Spiel und beendeten das Viertel mit 59:55 zu ihren Gunsten.

Ein unsportliches Foul von Burrell an Dennis Schröder beendete die korblose Anfangsphase des vierten Durchgangs und brachte die Braunschweiger erstmals in dieser Partie an die Freiwurflinie! Der 19-Jährige verwandelte einen Freiwurf und legte danach ein Alley-Oop-Anspiel für Nick Schneiders auf. Der ließ es krachen und brachte sein Team auf 59:58 heran (33. Minute). Aber die Hausherren agierten jetzt mit viel Selbstvertrauen und konnten sich nach weiteren Punkten von Burrell auf sieben Zähler absetzen (65:58, 35. Minute). Nach einem Dreier von Nana kam wieder Hoffnung auf, die allerdings schnell im Keim erstickte. Denn während die Mannschaft von Kostas Flevarakis die nächsten Angriffe nicht erfolgreich abschließen konnte, erzielten die Eisbären acht Punkte in Serie zum vorentscheidenden 73:61 (39. Minute). 

Trainerstimmen zum Spiel:

Kostas Flevarakis (New Yorker Phantoms): Ich habe viel Respekt vor Bremerhaven und gratuliere Doug Spradley daher zum Sieg. Aber ich bin sehr enttäuscht und habe sehr viele Fragen, die hier niemand wird für mich beantworten können, weshalb ich auch nicht mehr zu unserer Niederlage und zum Spielverlauf sagen werde.

Doug Spradley (Eisbären Bremerhaven): Wir haben zwei verschiedene Halbzeiten gespielt. In der ersten waren wir nicht im Spiel, in der zweiten haben wir die gegnerische Zone attackiert und sehr gut die Rebounds kontrolliert. Meine Mannschaft hat in der zweiten Hälfte zudem sehr gut gekämpft und darauf bin ich stolz.

 

New Yorker Phantoms: Kulawick 3, Mittmann n.e., Davis 4, Nana 13 (4 Assists), Schneiders 8, Anderson, McFadden, Boateng 18 (11 Rebounds), Schröder 18 (5 Assists), Land n.e., McElroy 8 (4 Rebounds).

Eisbären Bremerhaven: Burrell 18 (3 Assists), Waleszkowski 9 (7 Rebounds), Canty, Zwiener 2, El Domiaty n.e., Morrison 6 (7 Rebounds), Malu n.e., Jackson 20 (5 Rebounds, 3 Assists), Harris (12, 3 Assists), Burtschi 13 (7 Rebounds), Kante n.e.


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