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Sieg nach dreifacher Verlängerung!

27.04.2009

New Yorker Phantoms vs. Giessen 46ers 98:94 (33:29, 70:70, 76:76, 85:85)

Geben Künstler drei Zugaben, muss es dem Publikum gut gefallen haben.  Waren die Zugaben zwar in diesem Fall nicht ganz freiwillig, ging die Braunschweiger Fangemeinde doch zufrieden aus dem letzten Heimspiel dieser Saison. Die New Yorker Phantoms siegten letztendlich 98:94 nach dreifacher Verlängerung gegen die nun abgestiegenen Giessen 46ers.


New Yorker Phantoms vs. Giessen 46ers 98:94 (33:29, 70:70, 76:76, 85:85)


Geben Künstler drei Zugaben, muss es dem Publikum gut gefallen haben.  Waren die Zugaben zwar in diesem Fall nicht ganz freiwillig, ging die Braunschweiger Fangemeinde doch zufrieden aus dem letzten Heimspiel dieser Saison. Die New Yorker Phantoms siegten letztendlich 98:94 nach dreifacher Verlängerung gegen die nun abgestiegenen Giessen 46ers. Eine durchwachsene Saison bekam mit drei abschließenden Heimsiegen in Folge so insgesamt noch eine versöhnliche Note.


Die Phantoms dominierten die Partie von Beginn an und waren das spielerisch reifere Team. Dustin Salisbery traf anfangs aus allen Lagen, Kyle Visser war von Robert Maras nie zu stoppen, Jonathan Levy zog ungehindert zum Korb. Wohl im Gefühl eines sicheren Sieges leisteten sich die Phantoms zu Beginn des 4. Viertels aber eine siebenminütige Schwächephase, in der sie keinen Korb erzielten. Gießen holte auf und ging mit 66:59 in Führung. Diese Phase stärkte das hessische Kämpferherz. Fortan fighteten die Giessener um jeden Zentimeter und stellten unter Beweis, dass sie den letzten Strohhalm für den Klassenerhalt unbedingt greifen wollten. Besonders Michael Umeh, Heiko Schaffartzik und der bärenstarke Johannes Lischka trieben ihr Team in dieser Phase an.


Was folgte war schon denkwürdig. Wäre dieses Spiel ein Endspiel um den Klassenerhalt für beide Teams geworden, es wäre wohl in die Geschichtsbücher eingegangen: Dustin Salisbery erzwang mit einem Dreier 8 Sekunden vor Schluss zum 70:70 die erste Verlängerung. Beim Stand von 76:76 hatte man Ende dieser Overtime den letzten Angriff, erspielte jedoch nur einen Notwurf von Jason Cain an der Dreierlinie, der nicht sein Ziel fand – zweite Verlängerung. In dieser lagen die Phantoms schnell 78:84 zurück. Andrew Drevos Dreier zum 81:85 folgte ein Dreipunktspiel von Jonathan Levy zum 84:85. Nach verworfenen Freiwürfen von Gießens Corey Rouse verwandelte Dustin Salisbery einen seiner beiden Versuche – dritte Verlängerung. Nun folgte der große Auftritt von Nils Mittmann. Er übernahm die Verantwortung und versenkte zwei Dreipunktwürfe in Folge. Dies war die Entscheidung, wenngleich eine folgende Freiwurfschwäche der Phantoms (3 von 9 in dieser Phase) den Gießenern immer noch ein Fünkchen Hoffnung ließ. Den Endstand erzielte Jeremy Crouch mit einem verwandelten Freiwurf zum 98:94 kurz vor Ablauf der Spielzeit.


Coach Mutapcic stellte nach dem Spiel zurecht fest, dass sein Team verdient gewonnen habe. Nun geht der Blick zum letzten Saisonspiel in Bonn und dann folgt sicher eine spannende Offseason…


Phantoms: Salisbery 28, Visser 18, Cain 3, Drevo 11, Levy 15, Franklin 6, Flowers 2, Crouch 5, Mittmann 8, Ubaka 2.


Giessen 46ers: Umeh 22, Lischka 20, Rouse 13, Hickman 10, Schaffartzik 10, Worthy 9, Maras 6, Hartenstein 4, Freese.

 


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