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Sieg in Herzschlagfinale

26.04.2008

BG 74 Göttingen - New Yorker Phantoms 88:90 (16:27, 25:18, 18:26, 29:19)

  Die New Yorker Phantoms haben die Hinspielniederlage gegen die BG 74 Göttingen vergessen gemacht. Die Mannschaft von Trainer Emir Mutapcic kam im Niedersachsen-Derby bei den „Veilchen“ zu einem 90:88-Sieg. Bester Akteur auf dem Feld war John Allen mit 22 Zählern.


BG 74 Göttingen - New Yorker Phantoms 88:90 (16:27, 25:18, 18:26, 29:19)

 

Die New Yorker Phantoms haben die Hinspielniederlage gegen die BG 74 Göttingen vergessen gemacht. Die Mannschaft von Trainer Emir Mutapcic kam im Niedersachsen-Derby bei den „Veilchen“ zu einem 90:88-Sieg. Bester Akteur auf dem Feld war John Allen mit 22 Zählern. Durch die zeitgleiche 71:88-Niederlage der Köln 99ers – ebenfalls in einem Derby – bei den Telekom Baskets Bonn schieben sich die Phantoms auf den neunten Tabellenplatz vor. Die Domstädter sind am kommenden Mittwoch, den 30. April, zu Gast in Braunschweig.

 

Flinke Hände sind das Markenzeichen der Okerstädter. Und so machten sie ihrem Ruf im ersten Viertel alle Ehre, als sie gleich vier gegnerische Bälle klauten und so immer wieder zu leichten Körben kamen. (2:9, 3. Minute). Die Gäste fanden früh ihren Angriffs-Rhythmus und erspielten sich in Windeseile eine zweistellige Führung (6:17, 6. Minute). Den Hausherren unterliefen in den ersten zehn Minuten insgesamt sieben Ballverluste und fanden erst kurz vor der Viertelpause ansatzweise zu ihrem Spiel (16:27).

 

Göttingen hatte den roten Faden gefunden und hangelte sich an ihm langsam aber sicher auf Tuchfühlung an die Phantoms heran. Fünf Punkte des von der Bank kommenden Anthony Coleman (20:33, 13. Minute) sorgten zwar noch für etwas Ruhe im Gästelager, doch konnten die „Veilchen“ weiter verkürzen und waren dank eines Dreiers von Allstar Jeb Ivey zur Pause auf Schlagdistanz (41:45).

 

Nach dem Seitenwechsel fühlten sich die Fanfraktionen ins erste Viertel zurückversetzt. Braunschweig hatte das Ruder fest im Griff und kontrollierte das Tempo der Partie. Der einst komfortable Vorsprung war im Nu wiederhergestellt (43:53, 23. Minute). Auf dem Rücken des offensiv bärenstarken John Allen (57,1 Prozent Trefferquote aus dem Feld) konservierten die Phantoms ihren Vorsprung (59:71).

 

Alles sah danach aus, als sollten die Gäste die letzten zehn Spielminuten souverän herunterspulen und einen sicheren Sieg einfahren. Andrew Drevo schlug aus der Distanz zu und erhöhte den Vorsprung auf satte 16 Zähler (64:80, 33. Minute). Doch den „Veilchen“ waren die Flügel noch lange nicht gestutzt. Headcoach John Patrick hatte die richtigen Worte gefunden, um seine Schützlinge zu einem finalen Sturmlauf zu animieren. Mit einem unglaublichen 21:5-Lauf sorgte die BG für den zuvor nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich (85:85, 39. Minute). In den entscheidenden 90 Sekunden legte Braunschweig – durch taktische Fouls oftmals an die Freiwurflinie befördert – stets vor, Göttingen suchte den Ausgleich. Trotz mehrfacher zweiter Wurfchancen Göttingens hielt das defensive Phantoms-Bollwerk stand, und die Gastgeber auf Minimal-Distanz.

Die New Yorker Phantoms gewinnen mit 90:88 bei der BG 74 Göttingen und belegen nach diesem Wochenende den neunten Tabellenplatz in der Basketball Bundesliga.

 

 

New Yorker Phantoms:

Wright (5), Levy (9/2), Allen (22/2), Visser (5), Drevo (11/3), Stückemann (2), Jones (16/2), Cain (12), Schmidt, Coleman (8/2)

 

BG 74 Göttingen:

Brooks (15/1), Ivey (12/2), Dill, Kirkley (2), Jacobsen (18/2), Schröder, Grimaldi (12/2), Thorpe (11), Boone, Monds (7), Mulic, Jenkins (11/1)


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