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Sensationell: New Yorker Phantoms sind Vizepokalsieger 2011

03.04.2011

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig feierten einen Riesenerfolg beim Beko BBL TOP FOUR. Das Team von Sebastian Machowski musste sich am heutigen Sonntagnachmittag in der Stechert Arena Gastgeber Brose Baskets in einem an Spannung kaum zu überbietenden und hochklassigen Endspiel mit 66:69 (35:36) geschlagen geben und ist der verdiente Vizepokalsieger 2011. Dies ist einer der größten Erfolge der Klubgeschichte. Der Pokalfight in der mit 6800 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllten Bamberger Halle hätte durchaus zwei Sieger verdient gehabt.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig feierten einen Riesenerfolg beim Beko BBL TOP FOUR. Das Team von Sebastian Machowski musste sich am heutigen Sonntagnachmittag in der Stechert Arena Gastgeber Brose Baskets in einem an Spannung kaum zu überbietenden und hochklassigen Endspiel mit 66:69 (35:36) geschlagen geben und ist der verdiente Vizepokalsieger 2011. Dies ist einer der größten Erfolge der Klubgeschichte. Der Pokalfight in der mit 6800 Zuschauern bis auf den letzten Platz gefüllten Bamberger Halle hätte durchaus zwei Sieger verdient gehabt.

Der in die Startformation gerückte Nick Schneiders markierte den ersten Korb des Pokalfinales 2011, indem er über 2,15 Meter Nationalspieler Tibor Pleiß aus der Halbdistanz hinweg warf. Erwartungsgemäß bauten die Brose Baskets vor imposanter und vor allem ohrenbetäubender Heimkulisse mächtig Druck auf, doch die Braunschweiger führten nach einem Dreier des exzellent aufspielenden Kevin Hamilton (20 Punkte, 4 von 5 Dreier) mit 7:0 (3.). Die Auszeit von Gastgeber-Coach Chris Fleming zeigte Wirkung, denn Anton Gavel glich wenig später für die Brose Baskets aus (7:7/5.). Doch Braunschweig bewies Herz, vor allem Ex-NBA-Spieler Casey Jacobsen kam dank der hautengen Verteidigung von Brandon Thomas kaum zur Entfaltung.

Die Bamberger legten jedoch mit zunehmender Spieldauer in der Defense noch eine Schippe drauf. Die Folge: Die Hausherren enteilten mit der Sirene zur ersten Viertelpause auf 17:10 (10.). Die Gäste ließen sich nicht abschütteln – La Marr Greer erzielte wenig später den Ausgleich (17:17/12.). Vor allem der erneut überragende Marcus Goree hielt seine Mannschaft im Spiel, dank zweier verwandelter Freiwürfe von Greer eroberte der Tabellenfünfte der Beko BBL die Führung zum 29:28 zurück (19.).

Mit einem hauchdünnen 35:36:-Rückstand waren die Löwenstädter in die Halbzeitpause gegangen. Die Spieler beider Teams kämpften um jeden Millimeter auf dem Parkett – die Partie blieb ausgeglichen: Jason Cain brachte seine Farben in der 27. Minute mit einem Zähler in Front (44:42). 50:47 führten die Niedersachsen zu Beginn des letzten Abschnitts (30.).

Die Fans der Artland Dragons waren zu diesem Zeitpunkt längst auf Seiten der Braunschweiger. Etwas mehr als fünf Minuten vor dem Ende – 58:58. Die Schlussphase, ein Krimi der Extraklasse: 2:12 Minuten noch zu spielen, die Brose Baskets liegen mit 65:63 in Front. Kyle Visser muss mit dem fünften Foul vom Feld. 14 Sekunden auf der Uhr, die Phantoms vergeben bei einem Punkt Rückstand unter dem Korb. Gegenüber trifft Bambergs Brian Roberts beide Freiwürfe – Bamberg ließ anschließend nichts mehr anbrennen und feierte so den zweiten Pokaltitel in Serie.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms): Zuerst möchte ich mich bei den zahlreichen mitgereisten Fans für die tolle Unterstützung bedanken. Ich denke, sie haben interessante und gut gespielte Partie gesehen. Nach dem kräftezehrenden Spiel gestern war uns klar, dass es schwer sein würde, den Meister und letztjährigen Pokalsieger in eigener Halle zu schlagen. Ich möchte meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, dass sie nicht aufgegeben haben. Außer zwei kleinerer Schwächeperioden haben wir sehr diszipliniert gespielt. Ich wünsche mir, dass die Spieler die Atmosphäre und die Emotionen für sich mitnehmen können.

Chris Fleming (Brose Baskets): Das war mein fünftes TOP FOUR und mit Abstand das schwerste. Braunschweig war heute sehr sehr gut. Ich möchte dem Gegner ein Kompliment für die Teamleistung machen. Sie haben mit sehr viel Herz gespielt. Wir hatten große Schwierigkeiten, die nötigen Emotionen zu finden und uns abzusetzen. Vorsprünge haben wir zu leicht aufgegeben. Dennoch bin ich stolz auf meine Spieler, dass sie nach der harten Partie gestern auch heute einen Weg zum Sieg gefunden haben.

New Yorker Phantoms: Thomas 2, Mittmann, Visser 4, Schneiders 2, Cain 6, Greer 11, Duvnjak 7, Hamilton 20, Goree 14

Brose Baskets: Goldsberry 7, Terry 8, Suput 10, Tadda 3, Pleiß 5, Roberts 9, Jacobsen 9, Gavel 10, Hines 18


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