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Sebastian Machowski: „Wir sind gewarnt!“

04.04.2012

Auf dem Papier sind die New Yorker Phantoms Braunschweig am Samstag, 7. April, im Niedersachsenderby der klare Favorit (Spielbeginn: 19:30 Uhr, Volkswagen Halle). Platz sieben belegen die Basketballer von der Oker. Beim Kellerkind BG Göttingen brennt es mit 8:50 Punkten lichterloh.


Auf dem Papier sind die New Yorker Phantoms Braunschweig am Samstag, 7. April, im Niedersachsenderby der klare Favorit (Spielbeginn: 19:30 Uhr, Volkswagen Halle). Platz sieben belegen die Basketballer von der Oker. Beim Kellerkind BG Göttingen brennt es mit 8:50 Punkten lichterloh. Phantoms-Cheftrainer Sebastian Machowski, der gegen die Universitätsstädter das zweite von drei Heimspielen in Folge bestreitet, will einen Tag vor Ostern von einem verfrühten Geschenk überhaupt nichts wissen.

„Wir sind gewarnt. Für Göttingen ist es im Derby die allerletzte Möglichkeit, sich die theoretische Chance auf den Klassenerhalt zu bewahren. Sie werden noch mal alles geben, um die Punkte mitzunehmen“, betont Machowski. „Falsch wäre es, Göttingen als leichten Gegner abzutun. Wir werden mit aller Konzentration in die Partie gehen.“

14 Niederlagen in Folge hatte der EuroChallenge Sieger 2010 verkraften müssen. Bitter war zudem, dass sich Center Raymond Sykes, mit knapp 13 Punkten und sieben Rebounds pro Partie Göttingens gefährlichster BG-Profi, im Saisonverlauf schwer verletzte. Die Hoffnung stirbt jedoch bekanntlich zuletzt: Aus den letzten drei Spielen holten die Göttinger zwei Sieg. Sensationell war der 62:61-Auswärtscoup bei den in Hinblick auf die Playoffs durchstartenden FRAPORT SKYLINERS, zuhause gegen Gießen gelang der Mannschaft von Michael Meeks in der zu dieser Spielzeit fertiggewordenen Sparkassen Arena ein überzeugender 76:65-Sieg, der die Göttinger Fangemeinde wieder vom Klassenerhalt träumen lässt. Mit 76:66 gewannen die New Yorker Phantoms zwar am 2. Januar 2012 gegen den Ex-Klub von Dreierspezialist Robert Kulawick, doch die Höhe des Ergebnisses kam erst in den Schlusssekunden zu Stande.

„Es wäre gefährlich, Göttingen zu unterschätzen. Wenn sie sich dem Schicksal schon ergeben hätten, wären die letzten Siege nicht zu Stande gekommen“, so auch Ex-Veilchen Kulawick. „Göttingen wird sich noch einmal von seiner besten Seite präsentieren. Das Spiel schnell machen und wilde Würfe nehmen. Dann kann es ein enges Spiel werden.“ Nach wie vor sei es etwas Besonderes, gegen Göttingen zu spielen, so Kulawick. „Man trifft auf viele Bekannte und Freunde. Aber am Ende ist es doch das Tagesgeschäft. Man kann auf seinen Ex-Klub keine Rücksicht nehmen, wenn man mit dem neuen Verein seine Saisonziele erreichen will.“

Nach Sykes zweitbester im lilafarbenen Trikot ist der nachverpflichtete US-Amerikaner Matt Bauscher. Der 1,88 Meter große Pointguard – zuletzt in den Niederlanden unter Vertrag – bringt es im Durchschnitt auf 10,9 Zähler und vier Assists. Als einziger alle 29 Spiele bestritt dessen Landsmann Paris Horne (10,3 Zähler, 3,2 abprallende Bälle). Ein Wühler vor dem Herren ist 2,03 Meter Power Forward Sean Evans, den Insidern noch bekannt aus seiner Zeit bei den Gloria GIANTS Düsseldorf. Das Kraftpaket angelt sich nicht selten über zehn Rebounds pro Spiel – im Schnitt sind es derzeit knapp über sieben (9,3 Zähler). In Diensten der Göttinger steht auch der ehemalige Forward der Spot Up Medien Baskets Philip Noch. Das 23 Jahre alte Braunschweiger Eigengewächs verbringt im Schnitt 15 Minuten auf dem Parkett.

Die New Yorker Phantoms laufen in Bestbesetzung auf. Rich Melzer konnte nach seinem vor dem Ludwigsburgspiel erlittenen Hexenschuss am Montag wieder schmerzfrei mittrainieren.


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