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Schwarzer Tag für Phantoms: 92:101-Niederlage gegen Hagen

10.04.2011

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms mussten die Entscheidung für die Playoff-Teilnahme vertagen. Braunschweigs Basketballer verloren ihr Heimspiel gegen Phoenix Hagen am späten Sonntagnachmittag überraschend mit 92:101 (43:53). Der Lichtblick auf Braunschweiger Seite war Jason Cain mit 28 Punkten (Kevin Hamilton 17 Zähler, 7 Assists). Der entscheidende Faktor war die außerirdisch gute Wurfquote der „Feuervögel“ in der Volkswagen Halle. Dabei hatte Phantoms-Trainer Sebastian Machowski sein Team vor der Angriffsstärke des Gegners gewarnt.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms mussten die Entscheidung für die Playoff-Teilnahme vertagen. Braunschweigs Basketballer verloren ihr Heimspiel gegen Phoenix Hagen am späten Sonntagnachmittag überraschend mit 92:101 (43:53). Der Lichtblick auf Braunschweiger Seite war Jason Cain mit 28 Punkten (Kevin Hamilton 17 Zähler, 7 Assists). Der entscheidende Faktor war die außerirdisch gute Wurfquote der „Feuervögel“ in der Volkswagen Halle. Dabei hatte Phantoms-Trainer Sebastian Machowski sein Team vor der Angriffsstärke des Gegners gewarnt.

Die Hagener übernahmen vor 3336 Zuschauern gleich die Initiative, führten nach zwei Minuten mit 7:2, nachdem sie zu allzu leichten Körben gekommen waren. Besonders Phoenix-Flügel Zygimantas Jonusas bekamen die Braunschweiger nicht in den Griff. Der Litauer hatte nach fünf Minuten bereits 10 Punkte angehäuft (12:18/5.) – schaffte bis zur Halbzeitpause sogar 23 Zähler. Die Gästetruppe traf in der Folgezeit traumwandlerisch sicher von den Außenpositionen und baute den Vorsprung bis zur Viertelpause auf 14 Zähler aus.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts war Hagen in der Vorwärtsbewegung kaum zu stoppen. Nach 14 Minuten lagen die Hausherren mit 26:42 hinten. Vor allem der stark aufspielende Jason Cain stemmte sich unter dem Korb gegen die drohende Niederlage. Angetrieben von Phantoms-Spielmacher Kevin Hamilton und einer verbesserten Leistung in der Defense lief es gegen Ende des zweiten Viertels besser: Hamiltons zwei verwandelte Freiwürfe ließen Braunschweig auf etwas freundlichere neun Punkte herankommen (37:46/17.). Die Mannschaft von Ingo Freyer ließ sich jedoch nicht beirren und setzte ihr Dreierfestival fort (8 von 11 Dreier bis zur Halbzeitpause).

Nach einem 10-Zählerrückstand zur Halbzeit erhöhten die Löwenstädter den Druck in der Defense – mit Erfolg. LaMarr Greer konnte von jenseits der Dreipunktelinie auf 51:58 (23.) verkürzen. Dennoch kamen die „Feuervögel“ auch weiterhin frei zum Wurf – und bauten den Vorsprung wieder aus. Nach 28 Minuten lagen die Parkettherren mit 55:74 im Hintertreffen. Ausgerechnet am Geburtstag von Phantoms-Teamkapitän Nils Mittmann lief jetzt auch im Angriff wenig zusammen. Bereits mit 20 Punkten führten die Hagener mit dem Start in das Schlussviertel. Die Braunschweiger bäumten sich vor allem dank ihres „Energizers“ Cain noch einmal auf – kamen Mitte des letzten Abschnittes auf 71:85 heran (35.). Im Basketball ist vieles möglich: Ein Fünkchen Hoffnung keimte noch einmal auf, als Goree seine Farben 1:45 Minuten vor Schluss auf 82:90 (1:45) ran brachte. Doch Burtschi sorgte auf der Gegenseite für die Entscheidung.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski (New Yorker Phantoms): Hagen hat heute tatsächlich die richtige Antwort auf die Niederlage von Freitag gefunden, wohingegen wir nicht da weitergemacht haben, wo wir am Freitag aufgehört hatten. Wir haben Hagen heute einfach spielen lassen. Mit unserer Verteidigungsarbeit bin ich absolut nicht zufrieden. Anstatt uns auf die Arbeit auf dem Feld zu konzentrieren, sprechen wir immer nur über den Playoffeinzug. Das Ergebnis war heute sichtbar. Am Ende war es unmöglich, das Spiel noch zu drehen, da wir zu schlecht verteidigt haben. Jetzt müssen wir den Fokus aufs nächste Spiel legen.

Ingo Freyer (Phoenix Hagen): Ich bin begeistert nach der Schlappe von Freitag. Alle Spieler haben hundertprozentig umgesetzt, was sie machen sollten. Wir lagen schon in manchen Spielen ähnlich weit vorne, aber heute hatten wir die ausreichende Abgezocktheit, um den Vorsprung 40 Minuten durchzuhalten. Wir haben konstant gespielt, und was schön war, kaum Ballverluste gehabt und viel getroffen.

New Yorker Phantoms: Thomas 9 (7 Rebounds), Mittmann, Visser 4, Schneiders 2, Cain 28 (10 von 12 Zweier), Greer 16, Duvnjak, Hamilton 17 (7 Assists, 3 Steals, 3 von 4 Dreier), Goree 16

Phoenix Hagen: Pryor 12, Schwarz, Jonusas 30 (6 von 8 Dreier), Kruel 15 (5 Assists, 9 von 9 Freiwürfe), Burtschi 19 Punkte (10 Rebounds), Seward 2, Dorris 21 (5 Assists), Terwilliger


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