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Schon wieder gegen einen Bamberg-Bezwinger

09.10.2008

Was hat der nächste Gegner, die EnBW Ludwigsburg, mit den vorigen Phantoms-Kontrahenten aus Ulm und Göttingen gemeinsam? Richtig! Er trifft als Bamberg-Bezwinger auf die New Yorker Phantoms. Gespannt sein darf man nun, ob die Ludwigsburger als Gastgeber der Partie am Sonntagabend eher unkonzentriert wie die Göttinger agieren oder eher aus einem Guss aufspielen wie die Ulmer.


Was hat der nächste Gegner, die EnBW Ludwigsburg, mit den vorigen Phantoms-Kontrahenten aus Ulm und Göttingen gemeinsam? Richtig! Er trifft als Bamberg-Bezwinger auf die New Yorker Phantoms. Gespannt sein darf man nun, ob die Ludwigsburger als Gastgeber der Partie am Sonntagabend eher unkonzentriert wie die Göttinger agieren oder eher aus einem Guss aufspielen wie die Ulmer. Nicht nur von der Leistung der Phantoms, sondern auch vom Ludwigsburger Auftritt nach dem Überraschungscoup beim großen Titelfavoriten neben ALBA Berlin dürften Sieg oder Niederlage für die Phantoms abhängen.

 

Die Mannschaft von Phantoms-Coach Emir Mutapcic hat sich nach der deutlichen Niederlage in Ulm erheblich gesteigert, völlig verdient durch starke Verteidigung die BG Göttingen im Niedersachsenduell niedergerungen und fahrt nun mit neuem Schwung ins Schwabenland. Der Fokus liegt natürlich auf der eigenen Leistung. Hier forderte Mutapcic nach dem Ulm-Spiel vor allem mehr Kampf. Diesen boten die Phantoms ohne jeden Zweifel bereits gegen die Göttinger. Daher wurde im Training weiter am Spielerischen gefeilt.

 

Die Gastgeber starteten mit einer überraschend deutlichen Niederlage gegen den Neuling aus Nördlingen in die Spielzeit. Nach Erfolgen gegen Trier und eben zuletzt Bamberg besitzt die Mannschaft vom früheren Bamberger Rick Stafford wieder ein positives Punktekonto und liegt als Fünfter zurzeit auf dem Tabellenrang, den man in Ludwigsburg nach einer verkorksten vorigen Serie auch gerne zum Ende der Hauptrunde belegen würde.

 

In Nils Mittmann und Kevin Wysocki feiern gleich zwei Phantoms eine Rückkehr an ihre alte Wirkungsstätte. Doch das dürften beide schnell ausblenden. Für sie zählt der Erfolg. Und den wollen sie nun unbedingt mit den Phantoms.

 

Beim Gastgeber zieht das Jones-Duo die Fäden im Spielaufbau. Brian ist noch aus Tübinger und Bremerhavener Tagen bekannt in der BBL. Domonic wechselte hingegen aus Braunschweig zur EnBW. Im Verbund mit Brandon Woudstra gelten Jones&Jones als eines der besten Guard-Trios der Liga. Nur gut, dass Phantoms-Spielmacher Will Franklin gegen Göttingen endlich aufblühte. Er, Jonathan Levy und Dustin Salisbery sind gegen das Prunkstück im Kader der Ludwigsburger besonders gefordet. Ob die Phantoms im Backcourt zudem auf den bislang verletzten Michael Flowers bauen können, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

 

Alle drei bislang erwähnten Ludwigsburger punkten im Schnitt zweistellig: Brian Jones kommt auf 10 Punkte, Domonic Jones auf 11 und Woudstra ist mit 14,7 Zählern bester Punktesammler seiner Farben. Unterstützung bekommt das Trio im Abschluss in erster Linie von Kelvin Gibbs sowie den weiteren Amerikanern Dane Watts, Marco Sanders und De´Angelo Alexander. Gibbs ist zudem bester Rebounder der Gastgeber (7,3). Mit David McCray und Stefan Fahrad erhalten in Ludwigsburg auch zwei Deutsche nennenswerte Spielanteile.

 

Die Partie im Hexenkessel der Ludwigsburger Rundsporthalle wird für die Phantoms also eine schwere Aufgabe. Aber allein, dass die Ludwigsburger nicht gegen Nördlingen punkteten, dafür jedoch Bamberg besiegten, zeigt, dass in der BBL wieder alles möglich ist. Daher ist es wohl herzlich egal, ob Ludwigsburg ein Bamberg-Bezwinger ist.<o:p></o:p>

 


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