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Für Dru Joyce & Co. gilt es am Donnerstag im letzten Saisonspiel gegen Phoenix Hagen noch einen Sieg zu holen. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

Saison-Finale am Donnerstag: Löwen empfangen Feuervögel

28.04.2015

Für die Basketball Löwen Braunschweig endet am Donnerstag, 30. April, eine erfolgreiche Beko BBL-Saison 2014/15. Zum Abschluss wollen Löwen-Trainer Raoul Korner und sein Team vor heimischen Publikum in der Volkswagen Halle (Tip-Off: 20 Uhr) vor allem eins: Den 17. Sieg einfahren und die Saison auf dem neunten Platz beenden! Dafür müssen sie den Tabellendreizehnten Phoenix Hagen bezwingen, der in dieser Saison aber eine ungewöhnliche Stärke zeigt: Die Feuervögel sind zur einer Auswärtsmannschaft geworden. Während sie in eigener Halle insgesamt nur zwei Siege verbuchen konnten, haben sie in der Fremde neun Mal gewonnen!


„Man könnte meinen, dass man als gastgebender Club einen ,Heimnachteil' hat, wenn man auf Hagen trifft“, sagt Raoul Korner über die gute Auswärtsbilanz der „Feuervögel“. Zu Hause schwächelten sie allerdings sehr stark und verloren beispielsweise ihre letzten drei Heimspiele gegen den MBC, TBB Trier und am Sonntag gegen die Telekom Baskets Bonn. Die letzte Partie wurde aber erst nach zweifacher Verlängerung entschieden (99:101), womit die Hagener gezeigt haben, dass sie ihrerseits auch gewillt sind, die Saison noch möglichst erfolgreich abzuschließen. Verzichten müssen sie dabei jedoch schon einige Wochen auf ihren Topscorer David Bell (17,7 Punkte), der sich einer Ellbogen-Operation unterziehen musste. Doch auch ohne ihren Scharfschützen spielen die Gäste einen rasanten Offensiv-Basketball mit frühen Abschlüssen. „Setplays brauchen wir gegen sie nicht vorzubereiten. Wenn du Hagen im Setplay hast, dann gewinnst du ohnehin“, sagt Raoul Korner über den Gegner, fügt aber hinzu: „Hagen schießt aus allen Lagen. Wir müssen daher gut in der defensiven Transition, aber auch deutlich besser beim Rebound arbeiten.“

Zwar zählt Hagen eher zu den Rebound-schwachen Teams, doch verfügen sie mit Small Forward Larry Gordon (14,2 Punkte/6,1 Rebounds) und den beiden Power Forwards Keith Ramsey (10,8/6,1) und Dino Gregory (9,7/5,5) über drei Akteure, die gut an den Brettern arbeiten. Larry Gordon ist zudem noch ein passabler Dreierschütze (36,1 Prozent), dem in dieser Eigenschaft auch Shooting Guard Todd Brown (12,2 und 34,7 Prozent Dreierquote) und Point Guard Frederick Nixon (10,2 und 34,6 Prozent Dreierquote) zur Seite stehen. Ebenfalls fester Bestandteil der Rotation und zuletzt mehr als nur Rollenspieler ist der junge Spielmacher Niklas Geske. Gegen Bonn stand der 21-Jährige über 35 Minuten auf dem Parkett, traf zwar schlecht aus dem Feld (1/11 Würfe) überzeugte dafür aber mit acht Assists und vier Ballgewinnen. Der Nachwuchs-Guard spielte in allen bisherigen April-Partien mehr als 20 Minuten im Schnitt. Seine Saisonbestleistung rief er am 2. April gegen den MBC ab, als er 17 Punkte erzielte. Über die Saison gesehen kommt er im Schnitt auf 4,5 Punkte pro Spiel.

Wie man gegen die schnellen und wurfgewaltigen „Feuervögel“ gewinnt, haben die Basketball Löwen im Hinspiel gezeigt. Das entschieden sie Anfang November mit 81:92 und einem sehr offensiv-starkem letzten Viertel mit 35 erzielten Löwen-Punkten für sich. Trent Lockett war mit 22 Punkten Topscorer der Partie. Da der Löwen-Shooting Guard derzeit aber an einer Handgelenkverletzung leidet, wird erst kurzfristig über seinen Einsatz in dieser letzten Begegnung der Saison entschieden.

Halbzeit-Show mit Rap-Projekt „RAPFLEKTION“

Besondere und „coole“ Pausenunterhaltung: Das Rap-Projekt RAPFLEKTION ist am Donnerstag zu Gast in der Volkswagen Halle. Insgesamt vier Jungen und Mädchen werden auf dem Parkett Songs performen und dabei ihr Rap-Talent zeigen.

RAPFLEKTION ist von LÖWENHERTZ initiiertes Rap-Projekt, das sich an junge Rapper zwischen 13 und 17 Jahren richtet. Das Projekt soll der Zielgruppe ermöglichen unter professioneller Anleitung zum eigenen, neuen und realitätsbezogenen Rap zu finden. Am Ende der einjährigen Projektabschnitte steht neben der ersten Live Erfahrung die Vorstellung einer eigenen CD.


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