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S. Machowski: „Müssen hart arbeiten, um uns zu qualifizieren“

17.04.2011

Heute gegen TBB Trier zuhause, nächste Woche auswärts bei den Telekom Baskets Bonn. Die New Yorker Phantoms wollen sich auf der Zielgeraden der regulären Spielzeit 2010/11 keine Blöße mehr geben. Das Erreichen der Playoffs ist das erklärte Ziel. Im Interview mit der Redaktion des Hallenheftes REBOUND sprach Phantoms-Headcoach Sebastian Machowski über das verlorene Endspiel des Beko BBL TOP FOUR, über seinen Co-Trainer Philipp Köchling und über seine weiteren Ziele mit den Löwenstädtern.


Heute gegen TBB Trier zuhause, nächste Woche auswärts bei den Telekom Baskets Bonn. Die New Yorker Phantoms wollen sich auf der Zielgeraden der regulären Spielzeit 2010/11 keine Blöße mehr geben. Das Erreichen der Playoffs ist das erklärte Ziel. Im Interview mit der Redaktion des Hallenheftes REBOUND sprach Phantoms-Headcoach Sebastian Machowski über das verlorene Endspiel des Beko BBL TOP FOUR, über seinen Co-Trainer Philipp Köchling und über seine weiteren Ziele mit den Löwenstädtern.

Hallo Sebastian, Hand aufs Herz, trauerst Du dem verlorenen Pokalfinale gegen Bamberg nicht manchmal noch ein wenig nach?
Sebastian Machowski: Nein, das tue ich nicht. Wir haben ein wirklich tolles Wochenende in Bamberg gespielt und darauf bin ich sehr stolz. Dabei haben wir zwei gute Spiele abgeliefert und uns insgesamt sehr positiv verkauft – leider ohne am Ende den Titel mit nach Hause zu nehmen. Rückblickend betrachtet haben wir schließlich das Halbfinale gegen den Tabellenzweiten Frankfurt deutlich gewonnen und das Finale gegen den Deutschen Meister und Pokalsieger Bamberg mit nur einem Korb Unterschied verloren.

Wo siehst Du bei Euch noch Verbesserungspotenziale?
Sebastian Machowski: Es ist schwer, das so direkt zu beantworten. Es gibt bei jedem Spiel – auch bei den Siegen – immer Fehler, an denen es zu arbeiten gilt oder generell Kleinigkeiten, bei denen es Verbesserungsbedarf gibt. Insgesamt denke ich, dass es auch gerade zu diesem späten Zeitpunkt der Saison wichtig ist, noch weiter an der Konstanz zu feilen. Wir müssen als Team daran arbeiten, beständige Leistungen zu erbringen. Insbesondere gilt auch für unsere Verteidigung, dass wir da stabiler werden müssen.

Philipp Köchling hat gerade für mindestens zwei weitere Jahre in Braunschweig unterschrieben. Beschreibe uns mal die Stärken Deines Assistenten…
Sebastian Machowski: Philipp lebt seine Begeisterung für das Spiel bis ins Letzte. Das äußert sich beispielsweise in seinem Engagement während des Trainings oder in seiner akribischen Analyse jedes Gegners. Durch sein großes Wissen und Können, aber auch als Mensch, ist er daher ein wertvoller Partner für mich.

Welcher Spieler im Phantoms-Trikot hat sich Deiner Meinung nach im Saisonverlauf am meisten verbessert?
Sebastian Machowski: Oh, da einen Spieler zu benennen… Ich würde sagen, dass Nick Schneiders wahrscheinlich die größte Entwicklung durchlaufen hat. Er ist zwar noch nicht auf dem Niveau, das er erreichen könnte, aber er hat eindeutig den Willen, sich kontinuierlich zu verbessern. Mittlerweile haben sich seine hohen Investitionen im Training ausgezahlt, wie sich deutlich beobachten lässt.

Welche Ziele hast Du noch mit Braunschweig?
Sebastian Machowski: Für diese Saison: Playoffs. Für die nächste: Playoffs. (lacht) Jetzt aber ernsthaft: Ziel ist es, die Mannschaft und den Verein in den Playoffs zu etablieren. Betrachtet man die Leistungsdichte in der Liga, ist das schon ein hoch gestecktes Ziel. Sicher wäre es auch schön, die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb zu schaffen, aber das wäre wirklich das i-Tüpfelchen. Wichtig ist mir vielmehr, dass wir konstant auf hohem Niveau spielen. Ähnlich sieht es mit dem Pokal nächste Saison aus. Wir sind so knapp am Pokalsieg vorbeigeschrammt und es wäre toll, es erneut zu versuchen. Aber auch dafür müssen wir erst mal hart arbeiten, um uns zu qualifizieren.

Als Basketballtrainer lebt man den Beruf jeden Tag 24 Stunden lang. Welche Pläne verfolgst Du für die kurze basketballfreie Zeit?
Sebastian Machowski: Momentan mache ich mir darüber noch überhaupt keine Gedanken. Schließlich kommt die heiße Phase erst und darauf konzentriere ich mich. Wir müssen unsere Ziele erst erreichen, dann kann man mal durchatmen. Sicherlich werde ich im Sommer Urlaub machen, der aber – wie im vergangenen Jahr auch – wahrscheinlich sehr kurz ausfallen wird. So ist das Leben als Basketballtrainer, das im Übrigen viel Spaß macht.

(CZ/MG)


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