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Rebounden und den Sieg mehr wollen

14.01.2009

Am Freitagabend um 19.30 Uhr treten die New Yorker Phantoms bei den Brose Baskets Bamberg an. Die Braunschweiger haben nach zwei Siegen in Folge ordentlich Selbstvertrauen im Gepäck. Bamberg ist dieses Jahr nach Niederlagen in der Liga gegen Bonn (76:81) und Köln (65:71) und am vorigen Dienstag im Eurocup gegen Roter Stern Belgrad (53:67) noch sieglos.


Am Freitagabend um 19.30 Uhr treten die New Yorker Phantoms bei den Brose Baskets Bamberg an. Die Braunschweiger haben nach zwei Siegen in Folge ordentlich Selbstvertrauen im Gepäck. Bamberg ist dieses Jahr nach Niederlagen in der Liga gegen Bonn (76:81) und Köln (65:71) und am vorigen Dienstag im Eurocup gegen Roter Stern Belgrad (53:67) noch sieglos.

Überhaupt läuft es in dieser Spielzeit nicht rund für die erfolgsverwöhnten Bamberger. Mit 16:16 Punkten liegen sie gleichauf mit den Phantoms im Tabellenmittelfeld, obwohl ihr Team gespickt ist mit Hochkarätern. Den Aufbau leiten mit Filiberto Rivera und Michael Jordan zwei Ligastars vergangener Saisons, von denen sich viele Bundesligakonkurrenten nicht mal einen leisten könnten. Auf den Flügelpositionen präsentiert man den Fans mit Demond Greene und Robert Garrett zwei aktuelle deutsche Nationalspieler, sowie mit dem aus Leverkusener Zeiten bekannten Sprungwunder Jared Newson und dem derzeitigen Topwerfer des Teams Predrag Suput (13 Pkt./ 51% 3er) zwei weitere Topleute. Unter dem Korb agieren ebenfalls der Ex-Leverkusener Eric Taylor und Jungnationalspieler Tim Ohlbrecht. Nach der Trennung von Ex-NBAler Alexander Johnson, mit dessen Leistung man trotz 12 Punkten plus 6 Rebounds nicht zufrieden war, komplettiert Beckham Wyrick die Garde der Brettspieler.

In der zurückliegenden Woche klirrten in Bamberg die Alarmglocken. Nach der unerwarteten Niederlage gegen Köln gab es Einzel- und Teamgespräche. Coach Fleming, der vor der Saison als Quakenbrücker Erfolgscoach nach Bamberg wechselte, erkannte als grundlegendes Problem das Reboundverhalten der Außenspieler, die die Großen besser unterstützen müssten. Ebenso musste das Team sich den Vorwurf gefallen lassen, dass ihre Gegner immer wieder den Sieg mehr gewollt hätten. „Wir müssen an der Einstellung arbeiten“, attestierte auch Aufbau Rivera seinem Coach.

Die Phantoms können sich also auf einen Gegner gefasst machen, der mit aller Macht die Durststrecke beenden will. Der Schlüssel zum Erfolg könnte für die Phantoms wie schon gegen Bonn also bei den Brettspielern liegen. Sollten Kyle Visser, Andrew Drevo, Jason Cain und Nils Mittmann  ihre Leistung konservieren können und gelänge es wie gegen Bonn, den gegnerischen Centern schnell Fouls anzuhängen, würden hier wohlmöglich entscheidende Vorteile entstehen können. Und: Die Phantoms müssen den Sieg einfach mehr wollen. An dieser Analyse von Chris Fleming braucht sich an diesem Spieltag ja noch nichts zu ändern…

 


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