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Pokalsieger ALBA BERLIN zu Gast in der Volkswagen Halle

08.04.2013

In der zweiten sogenannten englischen Woche hintereinander müssen die New Yorker Phantoms Braunschweig gegen das dritte Top-Team in Folge ran. Nachdem sie es in ihren letzten beiden Spielen mit dem Tabellenzweiten aus Oldenburg (74:78) und dem Dritten der Beko BBL aus Ulm (77:104) zu tun hatten, ist am Dienstag, 9. April, der frisch gebackene Pokalsieger, Tabellenfünfte der Beko BBL und Euroleague Top 16-Teilnehmer ALBA BERLIN zu Gast in der Volkswagen Halle. Tip-Off der Begegnung ist um 19.30 Uhr. Tickets sind noch allen bekannten Vorverkaufsstellen, im Online-Ticketshop sowie über die Hotline (0531-7017288) erhältlich.


Das Hinspiel bei den Hauptstädtern am 6. Januar verloren die Braunschweiger Korbjäger deutlich mit 58:80. Die Mannschaft um Phantoms-Headcoach Kostas Flevarakis geriet damals im dritten Viertel mit 22 Zählern ins Hintertreffen, arbeitete sich im letzten Abschnitt aber wieder auf zwölf Punkte heran und hatte durchaus Möglichkeiten, den Rückstand noch weiter zu verkürzen. Doch während Dennis Schröder & Co. gute Chancen ausließen, läutete der Gegner einen Konter ein. Davon erholten sich die Phantoms-Basketballer nicht mehr, weshalb das Ergebnis am Ende auch entsprechend hoch ausfiel.

Eine Parallele zu dem Ende des Berlin-Spiels erlebten die New Yorker Phantoms am vergangenen Samstag in Ulm. Da hatte man sich auch immer wieder stark zurückgekämpft und im letzten Viertel einen Rückstand von 18 Zählern auf zehn Punkte reduziert. Und auch hier bestand die Möglichkeit noch näher heranzukommen, ehe der Vizemeister mit einem kleinen Zwischenlauf antwortete und damit den Braunschweiger Widerstand endgültig durchbrach. „Wir haben lange Zeit gut gekämpft, aber am Ende die Köpfe hängen lassen, weil wir realisierten, dass wir keine Chance mehr haben“, sagt Kostas Flevarakis und fügt hinzu: „Das darf nicht passieren. Wir dürfen nicht aufgeben, sondern müssen an unsere Chance glauben und alle zusammen 40 Minuten hart dafür arbeiten. Von jedem Einzelnen muss in den letzten verbleibenden Spielen mehr kommen.“

Genau das wird auch morgen gegen ALBA BERLIN unbedingt notwendig sein, wenn man eine Chance auf einen so dringend benötigten Sieg haben will. Der Pokalsieger ist sehr tief besetzt und verfügt über kräftige sowie athletische Big Men, die sehr reboundstark sind. 11,9 Offensiv-Rebounds pro Spiel, ligaweit der zweitbeste Schnitt in dieser Kategorie, sammelt das Team von ALBA-Trainer Sasa Obradovic. Um unter den Brettern und im Rebound dagegenhalten zu können „müssen unsere Guards einen extra Job machen und versuchen, den Ausfall von Nana zu kompensieren, indem sie uns hier mehr Hilfe und Unterstützung geben“, so Flevarakis.

Im starken Berliner Frontcourt erhält Deon Thompson (14,3 Punkte/6,3 Rebounds) vor allem Unterstützung von Yassin Idbihi (zehn Punkte/4,9 Rebounds) und dem im Februar nachverpflichteten französischen Nationalcenter Ali Traoré (8,8 Punkte/3,6 Rebounds). Doch nicht nur hier kann Sasa Obradovic auf eine qualitativ hochwertige Rotation zurückgreifen, wie ein Blick auf den weiteren ALBA-Kader zeigt. Mit dem ehemaligen MVP und Aufbauspieler DaShaun Wood (11,2 Punkte/ 3,3 Assists) und dem antrittsschnellen Flügelspieler Nihad Djedovic (zehn Punkte) punkten noch zwei weitere Akteure zweistellig. Neben diesen Spielern tragen auch Guard Heiko Schaffartzik sowie die Flügelspieler Zach Morley und Derrick Byars 8,8 Punkte oder mehr zum Berliner Spiel bei.

ALBA BERLIN konnte im Beko BBL-Alltag aus den letzten sechs Spielen nur zwei Siege mitnehmen, weshalb sie aktuell um einen Platz unter den ersten vier Mannschaften und damit um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale bangen müssen. Nicht zuletzt deshalb, sondern auch, weil die Albatrosse laut Sasa Obradovic ihren Auswärtsfluch beenden wollen (von den letzten neun Auswärtsspielen gewannen sie nur eins), ist davon auszugehen, dass sie in dieser Begegnung alles für einen Sieg in die Waagschale werfen werden.


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