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Pokal beim Drachenbootrennen

08.06.2009

Am Sonntag den 07.06.2009 veranstaltete die Braunschweiger Baugenossenschaft (BBG) das 2. Braunschweiger Drachenbootrennen. Auch die New Yorker Phantoms waren wieder am Start und das Boot der Phantoms war mit hochmotivierten Fans, Spielern, Trainern und Mitarbeitern bestens besetzt.

Bereits um 11:30 Uhr begann für Organisator Stefan Dinse der Renntag mit dem Meeting der Team-Kapitäne.


Am Sonntag den 07.06.2009 veranstaltete die Braunschweiger Baugenossenschaft (BBG) das 2. Braunschweiger Drachenbootrennen. Auch die New Yorker Phantoms waren wieder am Start und das Boot der Phantoms war mit hochmotivierten Fans, Spielern, Trainern und Mitarbeitern bestens besetzt.


Bereits um 11:30 Uhr begann für Organisator Stefan Dinse der Renntag mit dem Meeting der Team-Kapitäne. Die Besatzung traf um 12:30 Uhr im Sportlerlager ein. Nachdem man sich in die entsprechende Teamkleidung geworfen hatte ging es langsam zum Start. Nur vier Besatzungsmitglieder der Phantoms hatten bereits Erfahrungen mit Drachenbootrennen gesammelt. Die im vergleich zu anderen Teams sehr unerfahrene Mannschaft machte deshalb, zur Belustigung der Zuschauer, vor dem Vorlauf ein paar Trockenübungen auf dem Steg. In dem dann folgenden Vorlauf hatte man schnell mit dem Boot der Braunschweig Lions einen Gegner ausmachen können, den man unbedingt hinter sich lassen wollte. Nach dem Vorlauf stellte sich aber heraus, dass die Lions an diesem Tag kein schwergewichtiger Gegner waren. Man besiegte sie mit deutlichem Abstand und wurde mit einer hoffnungsvollen Zeit Dritter. Aufgrund des gelungenen Vorlauf war es nun an der Zeit für eine kleine Stärkung.


Um 14:45 Uhr wurde es dann richtig ernst für die Phantoms-Besatzung. Bereits im Zwischenlauf, wo mit dem 67iger Meisterdrachen ein weiteres Sportler-Boot an den Start ging, paddelte man um eine gute Gesamtplatzierung. Hochmotiviert gingen die Phantoms in das Rennen, sollte doch mindestens die Zeit aus dem Vorlauf getoppt werden. Schnell fingen die Mannen um Benjamin Travnizek an und hielten das Rennen lange Zeit offen. Das Tempo der anderen Boote war aber zu hoch und am Ende schwanden trotz eines starken Willens die Kräfte. Die Zeiten der ersten drei Boote aus diesem Lauf machten schnell klar, warum das Boot der New Yorker Phantoms das Nachsehen hatte. Alle drei Boote blieben unter der magischen Minuten-Grenze. Etwas enttäuscht über den vierten Platz kam das Team aus dem Boot, aber als Trost half die Verbesserung der eigenen Zeit aus dem Vorlauf und das die Bestätigung der Hackordnung der „Sportwertung“: die 67iger Meisterdrachen wurden -wie schon vorher die Lions- auf die Plätze verwiesen.


Daher gab es auch keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Im D-Finale wollte man die Zeit noch einmal verbessern und wenn möglich einen Sieg heraus paddeln. Dazu wurde noch einmal die Sitzordnung im Boot verändert, um dadurch den entscheidenden Schachzug zu landen. Die Stimmung im Phantoms-Boot auf dem Weg zum Start war hervorragend. Es wurden sogar noch Späße mit Sportlern aus anderen Booten gemacht. Als Jedoch das Signal zum Start viel, legten sich alle noch mal richtig ins Zeug. Aber der bis dahin dann doch anstrengende Renntag ging leider nicht spurlos an allen vorbei. Die Kräfte ließen nach und es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Nachbarboot. Der vor dem Rennen durchgeführte Wechsel auf der Trommlerposition sollte sich jedoch auf den letzten Metern bezahlt machen. Mertcan Cantürk trieb die immer müder werdende Mannschaft an ihre Leistungsgrenze und zum hauchdünnen Sieg. Danach belohnte er sich mit einem Sprung ins kalte Nass und auch der Rest der Mannschaft blieb bei der ausgelassenen Stimmung an Bord nicht von einer kräftigen Dusche verschont. Als das Team dann wieder festen Boden unter den Füßen hatte, sorgten die freien Oberkörper für einen Fototermin mit FFN-Reporterin Rieke Bargmann bei dem anschließend noch mit einer Humba gezeigt wurde wie man Siege ordentlich feiert.

Foto: bs-live.de

 

 


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