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Playoffs weiter in Reichweite: 99:85-Heimsieg über Oldenburg

22.04.2012

Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig können weiter von den Playoffs träumen. Die Basketballer aus der Löwenstadt gewannen am heutigen Sonntag die immens wichtige Heimpartie gegen Verfolger EWE Baskets Oldenburg mit 99:85 (62:49). Souverän wie die heutige Teamleistung war erneut auch das Auftreten von Braunschweigs Center Kyle Visser, der dieses Mal auf 19 Punkte (8 von 10 aus dem Feld) kam. Braunschweig kletterte auf Tabellenplatz sieben hoch.


Bildergalerie online Die New Yorker Phantoms Braunschweig können weiter von den Playoffs träumen. Die Basketballer aus der Löwenstadt gewannen am heutigen Sonntag die immens wichtige Heimpartie gegen Verfolger EWE Baskets Oldenburg mit 99:85 (62:49). Souverän wie die heutige Teamleistung war erneut auch das Auftreten von Braunschweigs Center Kyle Visser, der dieses Mal auf 19 Punkte (8 von 10 aus dem Feld) kam. Braunschweig kletterte auf Tabellenplatz sieben hoch.

Beiden Mannschaften war vor 3217 Zuschauern von Beginn an anzumerken, dass es heute um absolut viel ging. Igor Milosevic erzielte per Distanzwurf und verwandeltem Freiwurf das 7:4 (4. Minute) für die Gastgeber – und war auch in der Folgezeit auffälligster Akteur bei Braunschweig. Bis auf 14:4 (5.) enteilte die Mannschaft von Sebastian Machowski, ließ die Zügel auch anschließend weder im Angriff noch in der Verteidigung schleifen. Phantoms-Center Kyle Visser bekamen die Huntestädter unter dem Korb nicht in den Griff und so ging es mit einer beruhigenden 9-Punkteführung in den zweiten Abschnitt.

Die Braunschweiger ließen auch im zweiten Viertel nicht locker. Der zweite Treffer in Serie von Branko Jorovic (17 Punkte) bedeutete nach einer Viertelstunde das 48:31 (15.). Die Löwenstädter bewegten sich auf Playoffkurs, die beiden gerade erst zu den „Youngstern des Jahres“ in der ProB gewählten Dennis Schröder und Daniel Theis standen gleichzeitig auf dem Parkett. Leider knickte Robert Kulawick in dieser Phase mit dem linken Fuß um, musste bis zuletzt mit Eisbeuteln auf die Bank. Die EWE Baskets fanden jetzt besser ins Spiel, doch die Phantoms hatten in Schröder mit fünf Zählern in Folge eine gute Antwort (57:42/19.) parat.

Mitte des dritten Viertels kassierte Liga-Topscorer und Ex-NBA-Profi Bobby Brown zwei technische Fouls und anschließend sogar ein Disqualifizierendes. Immanuel McElroy verwandelte sicher alle sechs den Braunschweigern zugesprochene Freiwürfe, jetzt stand es 78:58 (26.). Die Machowski-Truppe spielte weiter taktisch klug, indem sie den Ball lange durch die eigenen Reihen wandern ließ und ausschließlich sichere Abschlüsse wählte. Sehenswert der Pass von Schröder auf 2,21 Meter-Mann Nick Schneiders, der den Ball durch die Reuse stopfte.

Mit einem beruhigenden 85:66 für Braunschweig ging es ins Schlussviertel. Die Nordlichter steckten trotz des hohen Rückstandes nicht auf, kamen in der 35. Minute bis auf 12 Zähler (89:77) heran. 3:54 Minuten vor dem Ende hieß es jedoch 94:79, nur der 100. Punkt blieb verwehrt.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Ich habe die Glückwünsche an mein Team schon weitergegeben, aber auch gesagt, dass es erst der erste wichtige Schritt war. Phasenweide haben wir heute wieder spektakulär gespielt. Allerdings haben wir in der zweiten Halbzeit zu oft die Zügel schleifen lassen und leichte Punkte zugelassen . Das muss am Mittwoch gegen Bonn anders sein, wenn wir den Einzug in die Playoffs sicher machen wollen.

Ralph Held: Das war ein verdienter Sieg für Braunschweig. Wer wie wir in der ersten Halbzeit nicht bereit ist zu verteidigen, kann auch nicht gewinnen. Unsere Bankspieler haben ihre Aufgabe in der zweiten Hälfte vernünftig erfüllt.

New Yorker Phantoms: Umeh 10, Kulawick, Mittmann 4, Visser 19 (6 Rebounds, 8 von 10 aus dem Feld), Jorovic 17 (6 Rebounds), Schneiders 4, Milosevic 6 (6 Assists), Greer 6, Schröder 6, D. Theis 4, McElroy 12 (8 von 8 Freiwürfe), Melzer 11

EWE Baskets Oldenburg: Brown 14, Bahiense de Mello 4, Razis 5, Majstorovic 13, Chubb 11 (10 Rebounds), Smeulders 2, Smit 2, Sehovic, Paulding 20 (9 von 9 Freiwürfe), Freese 3, Burrell, Hasbrouck 11


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