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Die Junior Löwen U16 um Mika Schaper boten einen starken Kampf, zogen aber leider den Kürzeren. Foto: Ingo Hoffmann/PartnerDesign

Playoffs ade: Junior Löwen U16 verlieren gegen Piraten

09.03.2015

Es war ein „Do-or-die“-Spiel für die Junior Löwen U16: Sie hätten am gestrigen Sonntag im Heimspiel gegen die Piraten Hamburg gewinnen müssen, um sich die Playoff-Chancen zu erhalten. Doch obwohl das Team von Lennart Arendt trotz schwieriger Bedingungen gut gekämpft hat, stand es am Ende mit leeren Händen da und verlor die Partie mit 64:71 (24:35). Damit ist auch der Playoff-Traum geplatzt.


Lennart Arendt war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, aber wütend auf den Gegner. Seine Junior Löwen U16 waren gut in die Partie gestartet und haben erfolgreich den Korb attackiert. „Das hat zu Beginn gut geklappt, bis der Gegner sehr weit abgesunken ist und überwiegend Zonenverteidigung gespielt hat“, berichtet der Coach verärgert. Verärgert deshalb, weil Zonenverteidigung in der JBBL nicht erlaubt ist. Lennart Arendt hatte das nicht zulässige Defensiv-Verhalten des Gegners bei den Schiedsrichtern moniert, allerdings änderte das im weiteren Verlauf des Spielgeschehens wenig.

Bis zur Halbzeit gerieten seine Junior Löwen U16 mit elf Zählern in Rückstand. Doch trotz des Fehlens mehrerer erkrankter bzw. verletzter Spieler (Finn Wilczek, Silas Taherian, Mats Volkmann und Leo Gröchtemeier) und obwohl mit Linus Martin auch noch der beste Rebounder während des Spiels ausschied (Verdacht auf Bänderriss), kämpften sich die Braunschweiger JBBL'er zurück in die Partie. Das dritte Viertel entschieden sie mit 25:14 für sich und waren dadurch wieder im Rennen. „Wir haben im dritten Viertel Zonen-Systeme von Sean McCaw aus der NBBL übernommen und das hat gegriffen“, erklärt Lennart Arendt, weshalb es besser lief.

Im letzten Spielabschnitt konnte sein Team in der 32. Minute sogar mit 51:50 in Führung gehen. Doch nachdem auch noch Topscorer Tim Roleder umgeknickt war und für die letzten Minuten ausfiel, ging den geschwächten Junior Löwen U16 die Puste aus. „Wir waren in der zweiten Halbzeit das bessere Team und ich bin stolz darauf, wie die Mannschaft sich präsentiert hat“, so der Trainer. Zwar waren die Braunschweiger im Rebound (42/56) deutlich unterlegen und hatten auch eine schlechtere Feldtrefferquote (32.8%/36,2%). Aber sie haben sich allen Widerständen zum Trotz tapfer bis zum Ende gegen die Niederlage gewehrt. Zu vermeiden war diese jedoch nicht mehr – und damit haben die Junior Löwen U16 auch bei möglichen Siegen aus den noch verbleibenden zwei Spielen keine Chance auf die Playoffs mehr. Dafür hätten sie den direkten Vergleich gegen die Piraten gewinnen müssen.

Junior Löwen U16: Fisser, Sagebiel 6, Meier 9 (5 Rebounds), Klokkers 2, Krückeberg-Saathoff 7, Martin 5, Tsitalis 2, Lohse 4, Mboya Kotieno 2, Roleder 18, Schaper 9 (6 Rebounds).


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