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Phantoms zaubern - Dunking-Show mit 27 Assists

31.01.2009

New Yorker Phantoms vs. ratiopharm Ulm 100:74 (48:42). 

Wer hätte das gedacht! Nach der Niederlage beim Schlusslicht Bremerhaven, spielten die New Yorker Phantoms wie entfesselt und boten ihren Fans ein Basketball-Fest vom Feinsten. Denn 100 Punkte, 27 direkte Anspiele, darunter traumhafte Alley-Hoops, sowie sechs Dunks von einem einzelnen Spieler – Jason Cain – gab es in der Volkswagen Halle schon lange nicht mehr zu sehen.


New Yorker Phantoms vs. ratiopharm Ulm 100:74 (48:42). 

Wer hätte das gedacht! Nach der Niederlage beim Schlusslicht Bremerhaven, spielten die New Yorker Phantoms wie entfesselt und boten ihren Fans ein Basketball-Fest vom Feinsten. Denn 100 Punkte, 27 direkte Anspiele, darunter traumhafte Alley-Hoops, sowie sechs Dunks von einem einzelnen Spieler – Jason Cain – gab es in der Volkswagen Halle schon lange nicht mehr zu sehen. Gänsehaut-Feeling! Da störte es auch nicht, zumindest vorerst, dass die Phantoms den durchaus greifbaren direkten Vergleich nicht mehr für sich entscheiden konnten.

Die Partie Begann wie das Pokalspiel gegen Frankfurt. Wenn Andrew Drevo den Ball hatte, zögerte er keine Sekunde und netzte einen Distanzwurf nach dem anderen ein. Beim 20:13 (6. Minute) hatte er bereits zwölf Punkte auf dem Konto. Dann folgte Jason Cains großer Auftritt. Keine dreißig Sekunden im Spiel, ließ er es zum 28:15 das erste Mal kräftig krachen. Sechs Dunkings standen am Ende für ihn zu Buche. Er erzielte jeden seiner Feldkörbe per Dunk. Sechs Mal in einer Partie zu stopfen – Wahnsinn!

Die Entscheidung fiel aber nicht durch Drevos Würfe oder die Flugeinlagen Cains, sondern durch eine überragende Teamverteidigung nach dem Seitenwechsel. Fünf Minuten gelang den Ulmern kein Korb gegen die wie eine Mauer stehende Defensive der Phantoms. Mit einem 14:0-Lauf zum 62:42 (25.) machten die Phantoms alles klar. Vor allem Jeffs Gibbs, bester Rebounder der Liga (insgesamt 189), blieb gegen die Braunschweiger Garde wirkungslos und punktete erst, als die Begegnung längst entschieden war.

In Andrew Drevo und Will Franklin feierten zwei Akteure sogar ein Double-Double. Drevo punktete und reboundete zweistellig, Franklin gab zu seinen zehn Punkten noch zehn Assists. Seine wohl beste Saisonleistung bot zudem Dustin Salisbery, der 21 Punkte mit nur zwei Fehlwürfen verbuchte und defensiv vollends überzeugte. Ihm gelang auch der hundertste Punkt. Bei den Gästen wurde Lee Humphrey mit 15 Punkten Topscorer. Ihm gelang ein seltenes Vier-Punkte-Spiel (Dreier plus Freiwurf nach einem Foul von Jeremy Crouch).

Phantoms-Coach Emir Mutapcic sagte: „Das war ein wichtiger Sieg. Wir haben sehr intensiv gespielt, nicht zuletzt weil unsere Spieler wieder fit geworden sind. Wir haben das Inside-Game der Ulmer unterbunden und daher verdient gewonnen" Sein Gegenüber, Mike Taylor, sprach von einer Topleistung Braunschweigs und war zufrieden, dass seine Formation zumindest den direkten Vergleich retten konnte.

Phantoms: Drevo 21 (10 Rebounds, 5 Dreier), Salisbery 21 (9/10 FG), Visser 17, Cain 13, Levy 11, <st1:city w:st="on"><st1:place w:st="on">Franklin</st1:place></st1:city> 10 (10 Assists), Mittmann 3, Crouch 2, Flowers 2.

Ulm: Humphrey 15, Fitzgerald 14, Gibbs 10, Joyce 10, Travis 7, Finn 6, Betz 5, Triplett 3, Schröder 2, Günther 2, Erege.

 


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