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James Florence & Co. treten am Samstag bei den EWE Baskets Oldenburg an. Foto: Ingo Hoffmann/EWE Baskets

Phantoms wollen in Oldenburg an letzte Leistungen anknüpfen

13.02.2014

Nachdem die New Yorker Phantoms Braunschweig zuletzt zwei Siege in Folge verbuchen konnten, treten sie am kommenden Samstag, 15. Februar, bei den EWE Baskets Oldenburg mit gestärkten Selbstvertrauen an und wollen natürlich versuchen, auch dort die zwei Punkte mitzunehmen (EWE ARENA, 20 Uhr). Dass dieses Vorhaben beim aktuellen Tabellenvierten um Headcoach Sebastian Machowski keinesfalls einfach, aber auch nicht unmöglich ist, hat das Hinspiel gezeigt: In der Partie am 21. Dezember verloren die Braunschweiger Korbjäger nur knapp mit 66:70 gegen die favorisierten Huntestädter und präsentierten sich 35 Minuten lang mit dem Gegner auf Augenhöhe.


Die Erinnerung an das Spiel sei laut Phantoms-Headcoach Raoul Korner jedoch „schmerzhaft“, denn sein Team habe damals eine sehr solide Leistung geboten. Bis sieben Minuten vor Ende führten Isaiah Swann und Kollegen noch mit zwölf Zählern, ehe dann ein Einbruch erfolgte und sie doch noch verloren. „Wir haben in der Begegnung aber gezeigt, dass wir mit dem Gegner mithalten, ihn zeitweise sogar kontrollieren konnten. Und darauf müssen wir aufbauen und uns genau das vor Augen führen“, so der Cheftrainer. Zwar weist er auch darauf hin, dass in der Dezember-Partie Oldenburgs Topscorer Julius Jenkins (14,7 Punkte, 47,5 Prozent Dreierquote) gefehlt hat, „aber wenn wir an unsere zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, dann sehe ich dennoch die Chance, mit dem Gegner auf Augenhöhe zu agieren“, so Korner weiter.

Dafür müsse seine Mannschaft aber nicht nur wie gegen die Artland Dragons oder auch RASTA Vechta fokussiert zu Werke gehen, sondern vor allem versuchen, das starke Duo um den bereits erwähnten Guard Julius Jenkins und Rickey Paulding zu kontrollieren. Letztgenannter ist nicht nur Oldenburger Publikumsliebling und pure Identifikationsfigur, sondern auch zweitbester Punktesammler. Der Small Forward kommt auf 13,2 Punkte pro Partie und kratzt an einer 40-prozentigen Dreierquote (39,6 Prozent).
Doch auch hinter diesem gefährlichen Duo findet sich viel Qualität. So gehören beispielsweise Power Forward Nemanja Aleksandrov und Guard Chris Kramer zu den weiteren Akteuren, die es ebenfalls zu beachten gilt. Nemanja Aleksandrov kommt auf 9,5 Punkte im Schnitt, erzielte aber im Spiel in Braunschweig 18 Zähler. Chris Kramer hingegen kam am 21. Dezember nur auf sechs Punkte, ist aber im bisherigen Saisonverlauf für 9,4 Zähler, 4,3 Rebounds und drei Assists pro Spiel gut. Bester Vorlagengeber bei den EWE Baskets ist jedoch Dru Joyce. Der Spielmacher ist der verlängerte Arm von Sebastian Machowski auf dem Parkett und legt 4,1 Assists sowie 8,5 Punkte auf. Richtig gut hat sich in den vergangenen Wochen zudem Philipp Neumann präsentiert. Der „Big Man“ wurde im Dezember von den Brose Baskets Bamberg ausgeliehen und steuert 6,8 Punkte bei.

Bei den Gastgebern wird in der Partie am Samstag neben dem nach wie vor verletzten Center Adam Chubb auch Dominik Bahiense de Mello fehlen. Der Guard hat sich einen Kapseleinriss im Fußgelenk zugezogen und muss daher pausieren. Zudem steht Center Andrea Crosariol nicht mehr im Kader (seit Februar bei Umana Venezia, Italien). Dafür ist allerdings der frühere Braunschweiger Robin Smeulders wieder genesen. Beim letzten knappen Heimsieg über die FRAPORT SKYLINERS (68:66) kam er auf zwölf Punkte und sechs Rebounds.

Bei den New Yorker Phantoms hingegen darf sich Raoul Korner endlich wieder über einen kompletten Kader freuen, denn mit Achmadschah Zazai hat der letzte verletzte Akteur in dieser Woche auch wieder das Training aufgenommen.


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