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Phantoms wollen bei den Eisbären in der Erfolgsspur bleiben

15.12.2012

Am dritten Advent machen sich die New Yorker Phantoms auf die verhältnismäßig kurze Reise von etwa 230 Kilometern nach Bremerhaven, um dort ab 16 Uhr gegen die Eisbären anzutreten. In diesem Nordduell treffen am Sonntag, 16. Dezember, zwei Mannschaften aufeinander, deren letzten Wochen nicht unterschiedlicher hätten verlaufen können: Während die Braunschweiger Korbjäger sich im Aufwind befinden und drei Siege in Folge feierten, haben die Eisbären drei Mal hintereinander verloren. "Kulle" und Co. wollen in der Erfolgsspur bleiben, die Eisbären hingegen dahin zurückfinden.


Die gute Nachricht vorab: Neuzugang Jermaine Anderson hat rechtzeitig die Spielberechtigung erhalten und könnte am Sonntag zu seinem ersten Einsatz im Braunschweiger Trikot kommen. „Wir dürfen allerdings noch keine Wunderdinge von Jermaine erwarten. Er hat zwar schon einige Trainingseinheiten mit der Mannschaft absolviert, aber er ist noch nicht bei 100 Prozent und konnte natürlich auch noch nicht alle Systeme verinnerlichen“, erklärt Kostas Papazoglou, Co-Trainer der Braunschweiger Korbjäger mit Blick auf die Sonntagspartie, in der sie ohne Casey Mitchell (Teilanriss Knieaußenband) auf einen wie er sagt „gefährlichen Gegner“ treffen.

Die Eisbären hatten mit drei Niederlagen keinen guten Start in die Saison. Allerdings zeigten sie in den darauffolgenden Spielen ihre Klasse und holten sechs Siege aus sieben Partien. Die Zwischenbilanz: Ein Tabellenplatz unter den ersten acht Teams der Beko BBL. In den letzten drei Wochen verlor die Mannschaft von Trainer Doug Spradley jedoch den guten Rhythmus und hatte zu Hause gegen ALBA BERLIN und den Mitteldeutschen BC sowie auswärts bei den WALTER Tigers Tübingen Niederlagen kassiert. Und als wäre das noch nicht genug, musste der aktuelle Tabellenneunte in dieser Woche noch den Abgang des US-Amerikaners Justin Stommes (5,8 Punkte pro Spiel) und einen Bänderriss beim deutschen Power Forward Jermain Raffington in Kauf nehmen. „Von solchen Faktoren wollen wir uns aber gar nicht beeinflussen lassen. Wir hatten auch vier Niederlagen in Folge und konnten dann aber trotz Verletzungspech drei Mal hintereinander gewinnen. Wir wissen, wie schnell sich das Blatt wenden kann, weshalb wir auch nicht so blauäugig sind, um mit den zuletzt erzielten drei Siegen einen Vorteil auf unserer Seite zu sehen“, so Papazoglou.

Der Braunschweiger Assistant Coach sieht die Stärke im nahezu komplett neu zusammengestellten Bremerhavener Kader darin, dass eigentlich immer drei Guards zusammen auf dem Parkett stehen und sie dadurch kreativ, aber auch schnell in der Offensive sind. Zudem verfügen die Eisbären über einen vielseitigen Jacob Burtschi (10,9 Punkte; 6,5 Rebounds) der einen sehr starken Wurf (43,8 Prozent 3er-Quote) hat und als Forward auch das „Pick and Roll“ einleiten kann. Doch trotz des hohen Respekts, den Kostas Papazoglou vor Burtschi hat, ist Stanley Burrell seiner Ansicht nach der Dreh- und Angelpunkt im Eisbären-Team. Mit 16,1 Punkten im Schnitt ist der Spielmacher nicht nur Topscorer seiner Mannschaft sondern auch drittbester Punktesammler der Beko BBL. Zudem legt er noch 3,5 Assists auf und sammelt drei Rebounds pro Partie. Zweitbester Punktesammler ist Scott Morrison. Der Center wechselte im Sommer mit Burrell von Czarni Slupsk (Polen) zu den Eisbären und weiß mit zwölf Zählern und 5,1 Rebounds ebenfalls zu überzeugen. Neben diesen drei Spielern schnuppert Shooting Guard Stefan Jackson mit 9,8 Zählern noch an einer zweistelligen Punkteausbeute. Philip Zwiener (8,8 Punkte) und Alex Harris (7,1 Punkte) gehören zusammen mit Keith Waleszkowski (6,2 Punkte) zu den weiteren Stützen im Team von Doug Spradley und geben ebenfalls wichtige Impulse.

„Wir erwarten eine Bremerhavener Mannschaft, die vor eigenem Publikum alles für einen Sieg geben wird. Wir werden vor allem auf Burrell, Burtschi und Morrison aufpassen. Burrell und Morrison kennen sich bereits länger und verstehen sich dementsprechend gut auf dem Feld. Aber auch Jackson ist ein gefährlicher Spieler, den wir unbedingt im Auge behalten werden“, sagt Kostas Papazoglou, für den die Partie bei den Eisbären einen sehr hohen Stellenwert hat. „Wenn wir dort noch einmal zwei Punkte klauen könnten, würden wir unsere harte Arbeit der letzten Wochen wirklich belohnen und könnten den nächsten schweren Spielen nicht ohne, aber mit etwas weniger Druck entgegensehen.“

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