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Phantoms verlieren zweites Viertelfinale hauchdünn

10.05.2012

Bildergalerie online Toll gefightet, am Ende wurde die Klasseleistung der Phantoms-Profis trotz absolut playoffreifer Unterstützung der größtenteils in Weiß erschienen Fans nicht belohnt: In einem heißumkämpften zweiten Playoff-Viertelfinalspiel unterlagen die New Yorker Phantoms Braunschweig am heutigen Donnerstagabend, 10. Mai, in der Volkswagen Halle ratiopharm ulm denkbar knapp mit 94:96 (51:47) und liegen so in der Serie mit 0:2 hinten.


Bildergalerie online Toll gefightet, am Ende wurde die Klasseleistung der Phantoms-Profis trotz absolut playoffreifer Unterstützung der größtenteils in Weiß erschienen Fans nicht belohnt: In einem heißumkämpften zweiten Playoff-Viertelfinalspiel unterlagen die New Yorker Phantoms Braunschweig am heutigen Donnerstagabend, 10. Mai, in der Volkswagen Halle ratiopharm ulm denkbar knapp mit 94:96 (51:47) und liegen so in der Serie mit 0:2 hinten.

Den Sprungball gewann für Braunschweig wie schon in Ulm der nur so vor Selbstbewusstsein strotzende Nick Schneiders (fünf Offensivrebounds). Beide Teams gingen von Anfang an ein hohes Tempo. Die Halle stand erstmalig Kopf, als Schneiders sich nicht nur beherzt den Offensivrebound angelte sondern anschließend den rot-schwarzen Playoff-Ball zum 9:6 (3.) durch die Reuse stopfte. Braunschweig hielt die Intensität hoch – und wurde belohnt: 14:8 (4.). Mit einer Zonenverteidigung versuchten die Löwenstädter den Gästen den Zahn zu ziehen, doch Ulm verließ sich auf seine Fastbreaks und konnte ausgleichen.

Das Team von Thorsten Leibenath wurde, angetrieben von Isaiah Swann und Nationalspieler Per Günther, immer stärker, zog anschließend vorbei zum 19:23 (8.). Doch Immanuel McElroy & Co. hatten eine passende Antwort parat: bei lediglich noch zwei Sekunden vor dem ersten Viertel auf der Uhr traf Branco Jorovic aus acht Metern zum umjubelten 28:27.

Beide Mannschaften blieben auch im zweiten Abschnitt gallig. LaMarr Greer traf nach einer Viertelstunde per Dreier zum 37:37, als Michael Umeh und Rich Melzer nachlegten, glich die Volkswagen Halle endgültig einem Tollhaus (42:37/16.). Auch in der Folge bewiesen die Niedersachsen Kämpferherz, indem sie jedem Ball hinterher hechteten und so nach einem erfolgreich abgeschlossenen Fastbreak von McElroy 49:42 (19.) die Nase vorn hatten.

Mit einer 51:47-Führung der Machowski-Truppe, die das Reboundduell klar mit 42:23 (Offensivrebounds: 17 zu 3!) für sich entschied, wurden die Seiten gewechselt. Die Partie blieb etwas für das Auge – spannend, sehenswert, ein extrem hohes Niveau. Nach 25 Minuten hieß es 59:63, nachdem Liga-MVP John Bryant und der Ex-Braunschweiger Steven Esterkamp erneut ihr Können von der Dreipunktelinie unter Beweis stellten.

71:76 lautete der Zwischenstand mit Beginn des entscheidenden, vierten Viertel. Die Ulmer wurden souveräner und packten beherzter in der Defensive zu. Doch Jorovic traf einen weiteren Dreier – und brachte seine Farben wieder auf 78:81 heran (35.). Die kleinen Unachtsamkeiten auf Braunschweiger Seite waren es, die die Spatzen immer zu leichten Punkten kommen ließen.

Rund 120 Sekunden vor dem Ende führten die Ulmer knapp mit 91:87, als Bryant ein unsportliches Foul an Umeh beging. Dieser bewies Nervenstärke an der Linie, Einwurf für die Weißgekleideten. Der Dunking von Melzer bedeutete den Ausgleich (91:91). 20 Sekunden vor dem Ende traf Greer zum 94:93, bei nur noch fünf Sekunden auf der Uhr erobert Mason-Griffin die Führung zurück. Nach der Auszeit kommt Greer an den Ball, und es kommt zum Kontakt mit Per Günther. Die Unparteiischen entschieden auf Offensivfoul. Tommy Mason-Griffin (11 von 13 Zähler nach der Halbzeitpause) entscheidet das Spiel an der Freiwurflinie.

Bereits am Sonntag, 13. Mai, treten die New Yorker Phantoms in Playoffspiel Nummer drei wieder in Ulm an.

Trainerstimmen zum Spiel

Sebastian Machowski: Glückwunsch zu Sieg Nummer fünf. Ich glaube aber, dass wir es heute verdient gehabt hätten, als Sieger vom Feld zu gehen. Insbesondere weil es heute eine kämpferisch starke Leistung gewesen ist. Jetzt muss am Sonntag in Ulm gewonnen werden, um ein zweites Heimspiel zu erkämpfen. Wir haben heute eine bessere Teamverteidigung gespielt, sind aber im vierten Viertel zu häufig in Eins-gegen-Eins-Situationen geschlagen worden.

Thorsten Leibenath: Ich bin sehr glücklich, hier gewonnen zu haben. Es war heute extrem schwierig für uns. Braunschweig war kämpferisch sehr stark. Mir war die Intensität unserer Verteidigung in der ersten Halbzeit zu gering. Man hat zu viele zweite Chancen zugelassen. Offensiv waren wir über 40 Minuten gut, in Halbzeit zwei konnten wir auch in der Defense zulegen. Das war heute eine tolle Teamleistung.

New Yorker Phantoms: Umeh 14, Mittmann, Visser 12 (8 Rebounds), Jorovic 12 (7 Rebounds), Schneiders 9 (5 Offensivrebounds), Milosevic 4, Greer 16 (4 von 6 Dreier), Schröder, McElroy 8 (5 Rebounds, 4 Assists), Melzer 19

ratiopharm ulm: Swann 12 (6 Assists), Mason-Griffin 13, Günther 7 (6 Assists), Betz 4, Torbert, Esterkamp 16 (3 Dreier), Watts 10, Nankivil 14, Bryant 20 (8 Rebounds, 9 von 11 Feldwürfe)


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