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Phantoms unterliegen knapp in Ludwigsburg

12.10.2008

EnBW Ludwigsburg vs. New Yorker Phantoms 62:61 (13:18, 12:16, 18:13, 19:14)

Die New Yorker Phantoms Braunschweig mussten in der Basketball-Bundesliga einen herben Rückschlag hinnehmen. Nach dem Heimsieg am letzten Wochenende gegen die BG 74 Göttingen unterlag die Mannschaft von Emir Mutapcic am Sonntagabend bei EnBW Ludwigsburg denkbar knapp mit 61:62.


EnBW Ludwigsburg vs. New Yorker Phantoms 62:61 (13:18, 12:16, 18:13, 19:14)

Die New Yorker Phantoms Braunschweig mussten in der Basketball-Bundesliga einen herben Rückschlag hinnehmen. Nach dem Heimsieg am letzten Wochenende gegen die BG 74 Göttingen unterlag die Mannschaft von Emir Mutapcic am Sonntagabend bei EnBW Ludwigsburg denkbar knapp mit 61:62. Dabei sah es lange so aus, als ob in Schwaben der erste Auswärtsieg der Saison eingefahren werden könnte. Bis ins vierte Viertel hatte man zeitweilig mit bis zu 12 Punkten geführt, ehe die Gastgeber im dritten Viertel den Druck verstärkten und immer besser ins Spiel kamen.


EnBW Ludwigsburg erwischte in der Ludwigsburger Rundsporthalle vor 2.500 Zuschauern zunächst den besseren Start und ging schnell mit 2:7 in Führung. Doch die Phantoms konterten mit drei Dreipunkttreffern, davon zwei durch den in der ersten Hälfte sehr gut aufgelegten Andrew Drevo und einer durch Will Franklin sowie mit Punkten von Dustin Salisbury zur erstmaligen Führung (11:13). Der Spielabschnitt endete 18:13 für die Phantoms.


Braunschweig konnte dank guter Verteidigung im zweiten Abschnitt weiter das eigene Spiel aufziehen und den Vorsprung zur Halbzeit auf 34:25 erhöhen.


Und auch im dritten Viertel konnten die Braunschweiger ihre Führung zunächst ausbauen. Nach zwei Freiwurftreffern von Jason Cain betrug sie gar 12 Punkte (43:31). Doch zum Ende des Abschnitts drehte Ludwigsburg auf, verstärkte den Druck. Plötzlich saßen die Würfe der Gastgeber und das Spiel der Phantoms verlor an Struktur. Unter anderem trafen Domonic Jones und Dane Watts von jenseits der Dreipunktlinie für die Schwaben und sorgten so mit dafür, dass der Vorsprung der Phantoms langsam aber sicher dahin schmolz und die Führung vor dem Schlussviertel nur noch dünne vier Punkte betrug (47:43).


Gleich zu Beginn der letzten 10 Minuten ging es dann hoch her. Zunächst verkürzten die Gastgeber den Vorsprung durch einen Treffer des Ex-Bremerhaveners Brian Jones auf nur noch 2 Punkte (47:45), ehe Will Franklin den Phantoms durch einen Dreier zum 50:45 eine Verschnaufpause verschaffte. Ein unsportliches Foul von Nils Mittmann an alter Wirkungsstätte beim Stand von 50:46 nutzten De Angelo Alexander mit zwei getroffenen Freiwürfen und Brian Jones mit einem Dreier dann jedoch zur Führung für Ludwigsburg (50:51). Einem Turnover von Dustin Salisbury ließ Dane Watts einen weiteren Dreier zur 50:54-Führung für die Mannschaft von Rick Stafford folgen.


Die Phantoms gaben jedoch nicht auf und kämpften sich ins Spiel zurück. Nach einem Dreier von Andrew Drevo zum 61:60 gingen sie in der letzten Spielminute abermals in Führung. Dem folgenden Treffer des Ludwigsburgers Kelvin Gibbs zum 61:62 konnte Phantoms Spielmacher Will Franklin im letzten Angriff jedoch nichts mehr entgegensetzen. Bedrängt von drei Gegenspielern verlor er unglücklich den Ball und hatte so keine Gelegenheit mehr, den Siegtreffer für sein Team zu landen.


Auf Braunschweiger Seite war Andrew Drevo bester Akteur. Bei seinen 20 Punkten traf er drei seiner fünf Dreierversuche und fing zusätzlich noch 8 Rebounds. Ebenfalls zweistellig punktete Dustin Salisbery, dem 11 Punkte gelangen. Michael Flowers, der nach seiner Verletzung in Ludwigsburg sein erstes Bundesligaspiel für die Phantoms absolvierte, bot eine gute Leistung und erzielte 5 Punkte bei einer Trefferquote von 100%.


Topscorer bei den Gastgebern war Dane Watts mit 15 Punkten (3/6 Dreier). Außerdem punkteten Kelvin Gibbs und der Ex-Braunschweiger Domonic Jones mit jeweils 11 Punkten zweistellig.


Sportdirektor Oliver Braun zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht: „Die Mannschaft hat über 25 Minuten gut gespielt, stark verteidigt und toll gekämpft. Am Ende hat uns leider das nötige Glück gefehlt, um hier zu gewinnen.“

 


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