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Kyle Visser und Kollegen müssen am Samstag bei Phoenix Hagen ran.

Phantoms treten bei offensivstarken „Feuervögeln“ an

24.10.2013

Die New Yorker Phantoms treten am Samstag, 26. Oktober, um 19 Uhr zu ihrem dritten Auswärtsspiel in dieser Saison an. Nachdem sie in fremder Halle bisher noch nicht gewinnen konnten, wollen sie nun beim Tabellenfünften Phoenix Hagen zwei Punkte entführen. Keine einfache Mission, denn die Feuervögel scheinen an die starke Leistung aus der letzten Saison anzuknüpfen, in der sie sich für die Playoffs qualifiziert hatten.


Mit drei Siegen und lediglich einer Niederlage ist Phoenix Hagen gut in die Saison gestartet. Wie bereits in der vergangenen Spielzeit hat die Mannschaft von Coach Ingo Freyer in allen bisherigen Begegnungen eine starke Offensivleistung aufs Parkett gelegt. 86 Punkte pro Partie erzielten die Feuervögel und sind damit hinter dem FC Bayern München und den Telekom Baskets Bonn aktuell das drittbeste Offensivteam der Liga.

Dass der Tabellenfünfte dort weiterzumachen scheint, wo er zuletzt aufhörte, kommt nicht von ungefähr. Bis auf den letztjährigen überragenden Spielmacher Davin White (jetzt Lukoil Academic Sofia) und die Forwards Adam Hess (ratiopharm ulm) und Abe Lodwick (Oberwart) konnte Phoenix Hagen die weiteren Leistungsträger der vergangenen Spielzeit halten: Shooting Guard und Topscorer David Bell (17,5 Punkte/Spiel), Allrounder und Forward Larry Gordon (14,8 Punkte und 9,3 Rebounds/Spiel) sowie Guard Mark Dorris (10,5 Punkte/Spiel) und Power Forward Dino Gregory (7 Punkte und 6,3 Rebounds/Spiel) haben den Nordrhein-Westfalen ebenso die Treue gehalten wie Liga-Urgestein Bernd Kruel und Spielmacher Ole Wendt. Neu im Team sind Guard Henry Dugat, Forward Keith Ramsey und der frühere Braunschweiger Nikita Khartchenkov.

Aufgrund der geringen Kaderveränderung sind die meisten Spieler mit der „Tempobasketball-Philosophie“ von Ingo Freyer vertraut, die ein wesentliches Charakteristikum der Hagener Spielweise ist und die es für die New Yorker Phantoms zu kontrollieren gilt. „Wir müssen eine gute Transition-Defense spielen und auf diese Weise versuchen, die Schnellangriffe zu stoppen“, spricht Phantoms-Headcoach Raoul Korner einen relevanten Aspekt für das Spiel am Samstag an. Ebenso wichtig sei es dem Trainer, dass seine Mannschaft die eigene Offensive kontrolliert spielt. „Wir dürfen nicht anfangen, den Ball wegzuschmeißen. Wir werden auch versuchen zu ,laufen', wenn wir die Gelegenheit dazu bekommen. Aber in erster Linie wird es uns darum gehen, eine gute Wurfauswahl zu treffen und den Ball wie gegen Ludwigsburg zum Korb zu bringen“, so Korner weiter.

Die knappe 77:79-Niederlage in Ludwigsburg habe die Mannschaft laut Raoul Korner unterdes gut verdaut und positive Aspekte aus ihr mitgenommen. „Wir haben gezeigt, dass wir auch ohne Punkte unseres Topscorers Isaiah Swann die Chance auf einen Sieg haben und folglich als Team funktionieren. Zudem sind wir in der zweiten Halbzeit stark zurückgekommen – und das in fremder Halle.“ Sich nicht von der Energie des gegnerischen Publikums einschüchtern und dominieren zu lassen, gilt es für Harding Nana & Co. folglich auch am Samstag in der für ihren hohen Lautstärkepegel bekannten ENERVIE Arena, wenn es mit dem ersten Auswärtssieg in dieser Saison klappen soll.


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