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Phantoms schlagen den Spitzenreiter 74:68

11.01.2009

New Yorker Phantoms vs. Telekom Baskets Bonn 74:68 (52:44)

Endlich hat es geklappt mit dem Sieg gegen ein Spitzenteam! Dank einer tollen Teamleistung konnten die New Yorker Phantoms Braunschweig am Sonntagabend den Tabellenführer der Basketball Bundesliga, die Telekom Baskets aus Bonn, mit 74:68 (Halbzeit 41:32) schlagen.


New Yorker Phantoms vs. Telekom Baskets Bonn 74:68 (52:44)

Endlich hat es geklappt mit dem Sieg gegen ein Spitzenteam! Dank einer tollen Teamleistung konnten die New Yorker Phantoms Braunschweig am Sonntagabend den Tabellenführer der Basketball Bundesliga, die Telekom Baskets aus Bonn, mit 74:68 (Halbzeit 41:32) schlagen. Dadurch übernahm Oldenburg vorerst die Spitzenposition in der Liga, die Phantoms klettern mit ausgeglichenem Punkteverhältnis auf den so wichtigen achten Platz und damit in die Play-Off Ränge.


Die 2.760 Zuschauer in der Volkswagen Halle sahen ein recht ausgeglichenes erstes Viertel, in dem die Phantoms nach zwei Dreiern in Folge durch Allstar Andrew Drevo erstmals in Führung gingen (13:9, 4. Minute). Keines der beiden Teams konnte sich in diesen ersten Minuten absetzen, so dass der Abschnitt mit einem knappen Vorsprung 21:20 für Braunschweig endete.


Dieses ausgeglichene Spiel setzte sich auch zu Beginn der zweiten zehn Minuten fort, bis der gebürtige Braunschweiger Nils Mittmann nach seiner Einwechslung zwei ganz starke Szenen zeigte. Zuerst verwandelte er einen Dreier zum 33:28 (7. Minute), ehe er nach einem erfolglosen Angriff der Bonner kraftvoll zum Korb zog und trotz eines Fouls erfolgreich traf. Dank des getroffenen Bonusfreiwurfes konnten sich die Gastgeber erstmals einen größeren Vorsprung herausspielen und gingen mit 36:28 in Führung. Die erste Spielhälfte endete nach einem Korbleger von Jonathan Levy mit 41:32.


Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff riss Center Kyle Visser die Zuschauer mit einem Dunking von den Sitzen. Doch danach waren es zunächst die Spieler des Bonner Headcoachs Michael Koch, die die Akzente setzten. Zwei Dreier von Winsome Frazier innerhalb weniger Sekunden ließen den Vorsprung der Phantoms auf nur noch 5 Punkte zusammenschmelzen (45:40, 4. Minute). In dieser Phase bereitete Spielmacher William Franklin und seinen Teamkameraden insbesondere die Pressverteidigung des Spitzenreiters Probleme, die ein erfolgreiches Angriffsspiel verhinderte. Doch die Gastgeber hielten dem Druck stand und ein Dreier des starken Andrew Drevo sorgte zur Mitte des Viertels für Entlastung (48:40, 5. Minute). Mit einer Acht-Punkte-Führung (52:44) ging es dann auch in das Schlussviertel.


Und dieses Schlussviertel hatte es noch einmal in sich, denn der Topscorer der Partie, Brandon Kyle Bowman (24 Punkte) traf drei Minuten vor dem Ende des Spiels zwei Freiwürfe und verkürzte den Vorsprung der Phantoms mit dem 62:58 auf nur noch vier Punkte. Ein Buzzerbeater von Miachael Flowers und zwei vergebene Freiwürfe von Bowman sorgten dann dafür, dass die Führung des Teams von Emir Mutapcic nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet. Will Franklin verwandelte in der letzten Minute noch 8 Freiwürfe, so dass die Dreier von Earl Jarrod Rowland und Bowman den Gästen nicht meht halfen.


Bemerkenswert ist bei den New Yorker Phantoms, dass mit Andrew Drevo (22 Punkte), William Franklin (20) und Kyle Visser (16) drei Spieler zweistellig Punkten konnten. Jonathan Levy und der angeschlagen in die Partie gegangene Dustin Salisbery kamen diesmal zusammen nur auf vier Punkte, nach 32 Punkten im letzten Spiel in Gießen. Doch dafür lieferte Kyle Visser heute ein starkes Spiel, der in Gießen nur auf fünf Zähler kam. Diese Ausgeglichenheit macht die Phantoms so stark und für die Gegner nur schwer auszurechnen.


In der Teamstatistik unterlagen die Phantoms zwar deutlich im Reboundduell (31:42), leisteten sich dafür aber mit nur sechs Turnovern deutlich weniger Ballverluste als die Gäste (14). Die Gesamt-Trefferquote aus dem Feld lag bei Braunschweig mit 41% leicht über der der Bonner (40%) und auch bei den Dreiern traf man besser als die Rheinländer (35% vs. 30%).


Headcoach Emir Mutapcic zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden über den zweiten Sieg in Folge und sagte: "Ich gratuliere meiner Mannschaft zu diesem Sieg. Bonn ist hinsichtlich der Athletik, der Schnelligkeit und Kraft vielleicht das beste Team der Liga und ein Topfavorit auf das Finale um die Meisterschaft. Dieser Sieg wird uns viel Selbstvertrauen für das nächste Spiel in Bamberg und das Pokal-Viertelfinale gegen Frankfurt geben."


New Yorker Phantoms Braunschweig: Franklin (20 Punkte, 4 Assists), Levy (2), Visser (16 P., 8 Rebounds), Drevo (22 P., 8 Rebounds), Cain, Mittmann (6), Flowers (6), Crouch, Salisbery (2 P., 4 Assists)


Telekom Baskets Bonn: Rowland (15 Punkte), Frazier (13 P., 6 Rebounds), Strasser (3), King (2), Diagne (2), Clifford, Kolodziejski (3), Bowman (24 P., 7 Rebounds), Johnson (6)

 


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