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Phantoms reisen zum dritten Auswärtsspiel in Folge nach Würzburg

13.03.2014

Auf Trier und Bremerhaven folgt am Samstag (15. März) Würzburg als nächste Auswärtsstation der New Yorker Phantoms Braunschweig. Das Team von Phantoms-Coach Raoul Korner trifft dort auf die s.Oliver Baskets und will die Auswärtstour nach den letzten beiden Niederlagen in der Fremde unbedingt mit einem Erfolgserlebnis beenden. Die Partie in der s.Oliver Arena beginnt um 19 Uhr und wird im kostenfreien Livestream auf tv.sport1.de, beko-bbl.de und soliver-baskets.de zu sehen sein. Die Übertragung beginnt um 18.30 Uhr.


Die Würzburger rangieren auf dem 16. Tabellenplatz, weshalb für sie jeder Sieg zählt, um sich ein Stückchen mehr von den Abstiegsplätzen zu distanzieren. Und unter anderem diese Situation macht sie auch zu einem schweren Gegner. „Unabhängig davon, dass die s.Oliver Baskets grundsätzlich über viel Potenzial verfügen und der Kader stärker ist, als es der Tabellenplatz aussagt, stehen sie mit dem Rücken zur Wand und wollen unbedingt da unten raus. Wir erwarten dementsprechend ein schwieriges Spiel, in dem der Gegner alles für einen Sieg tun wird“, ahnt Raoul Korner. Wichtig sei, dass seine Mannschaft das Publikum nicht ins Spiel kommen lasse. „Außerdem dürfen wir uns nicht den Schneid abkaufen lassen. Wir müssen von Anfang an dagegenhalten“, fordert der Phantoms-Coach.

Und dass die Würzburger Mannschaft um Trainer Stefan Koch ein schwer zu spielender Gegner ist, zeigte schon das Hinspiel am 4. Januar. Damals standen die Würzburger bereits im Tabellenkeller, forderten den Phantoms-Basketballern in der Volkswagen Halle aber alles ab. Ohne den gesperrten Kyle Visser und den zur Halbzeit freigestellten Kenny Kadji drehten die Braunschweiger Korbjäger erst im letzten Viertel die Partie und gewannen in einem Kraftakt mit 65:58. Allerdings haben die s.Oliver Baskets ihr Gesicht seit dieser Begegnung noch einmal verändert: Sie haben Marcellus Sommerville sowie Dominic Waters nachverpflichtet und im Gegenzug den Vertrag mit Steven Esterkamp nicht verlängert und Demond Carter nach Frankreich ziehen lassen. „Man muss schon sagen, dass die s.Oliver Baskets durch die Verpflichtung von Sommerville und Waters Potenzial und Qualität hinzugewonnen haben“, sagt Raoul Korner.

Das belegt auch die Statistik: Forward Marcellus Sommerville ist mit 13,3 Punkten pro Spiel Topscorer der Unterfranken und sammelt zudem noch 6,7 Rebounds ein. Spielmacher Dominic Waters hingegen legt 12,1 Zähler und sehr gute 4,6 Assists im Schnitt auf. Drittbester Punktesammler im Koch-Team ist Ricky Harris. Der Guard, im Hinspiel noch verletzt, erzielt 11,7 Punkte bei einer starken Dreierquote von 46,1 Prozent.

Weitere wichtige Akteure in der Rotation von Stefan Koch sind die deutschen Spieler um Top-Rebounder Maximilian Kleber (9,9 Punkte und sieben Rebounds), Chris McNaughton (7,9 Punkte, 4,2 Rebounds) und Maurice Stuckey (6,1 Punkte) sowie die Liga-erfahrenen Importspieler Jimmy McKinney (7,9 Punkte), Jason Boone (7,7 Punkte), John Little (5,8 Punkte) und Ben Jacobson (4,9 Punkte). Da die s.Oliver Baskets über sieben Importspieler verfügen, aber nur sechs auf dem Spielbogen stehen dürfen, wird einer von ihnen auf der Tribüne sitzen müssen. Zuletzt pausierte John Little gegen Ulm, davor setzte zwei Mal hintereinander Ben Jacobson aus.

Die New Yorker Phantoms reisen bereits am morgigen Freitag nach Würzburg und wollen in der s.Oliver Arena unbedingt die zwei Punkte holen. „Wir wollen zeigen, dass wir auch auswärts gewinnen können und das dritte Spiel in Folge in fremder Halle zu einem Erfolgserlebnis gestalten“, so Raoul Korner. Ob Kapitän Harding Nana dann auch wieder zum Einsatz kommen wird, entscheidet sich kurzfristig. Der Forward hatte sich letzte Woche im Training eine Sprunggelenkverletzung zugezogen, wodurch Standby-Spieler Willy Manigat im Spiel gegen Bremerhaven erstmalig in den Kader gerückt war, aber noch keine Spielzeit erhalten hatte.


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