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Phantoms können in der Jako Arena frei aufspielen

21.05.2010

Der Deutsche Meister EWE Baskets Oldenburg war der Gegner im Viertelfinale, in der Runde der letzten vier tritt die Mannschaft von Sebastian Machowski am Pfingstmontag, 24. Mai, beim amtierenden Deutschen Pokalsieger Brose Baskets Bamberg an (Tip-Off: 15:25 Uhr/live auf sport 1). „Die Favoritenrolle liegt klar bei den Brose Baskets. Wir müssen zeigen, dass wir aus den letzten beiden Niederlagen gegen Bamberg etwas gelernt haben.


Der Deutsche Meister EWE Baskets Oldenburg war der Gegner im Viertelfinale, in der Runde der letzten vier tritt die Mannschaft von Sebastian Machowski am Pfingstmontag, 24. Mai, beim amtierenden Deutschen Pokalsieger Brose Baskets Bamberg an (Tip-Off: 15:25 Uhr/live auf sport 1). „Die Favoritenrolle liegt klar bei den Brose Baskets. Wir müssen zeigen, dass wir aus den letzten beiden Niederlagen gegen Bamberg etwas gelernt haben. Der Pokalsieger spielt vor allem zuhause eine starke Defense“, sagt Phantoms-Cheftrainer Sebastian Machowski vor der ersten Halbfinalpartie mit Braunschweiger Beteiligung seit 2003, rechnet sich aber dennoch die Chance auf einen Überraschungssieg aus: „Trotz unserer Außenseiterrolle wollen wir natürlich dort alles geben, um zu gewinnen. Wie gegen Oldenburg lautet unser Ziel, ein zweites Heimspiel herauszuholen.“


Die Bamberger hatten die reguläre Spielzeit nach einem missglückten Saisonstart unter dem Strich souverän als fünfter abgeschlossen. Für ein ganz dickes Ausrufezeichen sorgte das Team von Chris Fleming im Viertelfinale, als es nicht einmal den Joker Heimstärke ziehen musste, um die Telekom Baskets Bonn mit einem 3:0-Durchmarsch in der Best-of Five-Serie aus dem Rennen zu werfen: zweimal siegten die Domstädter auswärts (80:78, 84:82) und einmal zuhause (83:71). Apropos Heimnimbus: Der Deutsche Meister von 2005 und 2007 verlor in der 6800 Zuschauer fassenden Jako Arena die gesamte Spielzeit 2009/10 lediglich drei Mal – eine bessere Heimbilanz weisen nur die EWE Baskets Oldenburg und die BG Göttingen auf.


Eine blutige Nase holten sich die Braunschweiger am drittletzten Spieltag (18. April) in Bamberg, als sie mit 77:100 das Nachsehen hatten, nachdem sie von der Angriffswelle der Gastgeber eiskalt erwischt worden waren. Die Jako Arena bietet mit 6800 Plätzen nur geringfügig mehr Zuschauern Platz als die Volkswagen Halle am Europaplatz in Braunschweig. Der Zuschauerschnitt ist eindrucksvoll: 6772 Zuschauer pro Partie pilgerten bisher in die moderne Bamberger Multifunktionshalle – dies bedeutet Platz zwei hinter ALBA Berlin mit seinem Basketballtempel O2 World (10.126 Zuschauer).


Beim Vierten der vergangenen Saison fällt ein Spieler bereits seit vielen Jahren positiv auf: Predrag Suput. Der 2,01 Meter große Serbe liefert Woche für Woche Topleistungen ab, bringt es im Durchschnitt auf 15 Punkte pro Partie und holt jedes Spiel fast fünf Rebounds. Die 18 Beko BBL-Trainer und Medienvertreter würdigten dies und wählten den Ex-Belgrader zum zweitbesten „Offensive Player“ der laufenden Spielzeit. Der Powerforward musste lediglich Berlins Julius Jenkins den Vortritt lassen. Dies war nicht der einzige Bamberger, der im Saisonverlauf zu Ehren kam. Der Shootingstar im Bamberger Dress heißt Tibor Pleiß. Der 2,15 Meter große Nationalcenter steigerte sich im Saisonverlauf immer mehr und markierte gegen Phoenix Hagen eindrucksvolle 26 Punkte. Der 20-Jährige ist bester Rebounder der Baskets und wurde nicht ohne Grund zum „Rookie oft the Year“ gekürt. Er verwies Wettbewerber wie Robin Benzing und Tim Ohlbrecht auf die Plätze.


Brose Baskets-Teamkapitän ist Casey Jacobson. Nach einem Ausflug zum NBA-Klub Memphis Grizzlys und zum Serienmeister ALBA Berlin war der Meisterschaftsgarant von 2007 im Sommer in die Domstadt zurückgekehrt. Ein Innenbandanriss im Knie hatte den brandgefährlichen Werfer lange Zeit außer Gefecht gesetzt – pünktlich zu den Playoffs ist der US-Amerikaner jedoch wieder fit. Anton Gavel, Brian Roberts, John Goldsberry und Elton Brown sind die weiteren Führungsspieler auf Bamberger Seite. Ein Auge wird die Braunschweiger Defenseabteilung dieses Mal besonders auf Gavel werfen: Der Slowake und gute Kumpel von Gegenspieler Heiko Schaffartzik markierte beim letzten Aufeinandertreffen am 18. April 2010 satte 22 Punkte (5 Dreier).

 


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