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Phantoms jubeln weiter: 76:65-Sieg über LTi GIESSEN 46ers

01.12.2012

Der Jubel im Oval der Volkswagen Halle war riesengroß als nach 40 Minuten der zweite Heimsieg der New Yorker Phantoms feststand. Mit 76:65 (40:38) bezwangen sie vor 2513 Zuschauern die LTi GIESSEN 46ers und feierten damit ihren zweiten Sieg in Folge. Überragend auf Braunschweiger Seite agierte Eric Boateng. Der Center war kaum zu stoppen und steuerte starke 21 Punkte sowie acht Rebounds zum Erfolg seines Teams bei. Bei den Gästen trumpfte Power Forward LaQuan Prowell mit 23 Zählern auf.


Die New Yorker Phantoms legten los wie die Feuerwehr. Nach Punkten von Harding Nana und Eric Boateng traf Immanuel McElroy nach knapp zwei Minuten per Dreier zum 7:0 (2. Minute). Aber die Gießener stemmten sich dank fünf Punkten in Folge von LaQuan Prowell gegen einen größeren Rückstand und verkürzten auf 7:5 (5. Minute). In den folgenden Minuten fanden Dennis Schröder und Kollegen immer wieder Center Eric Boateng, der mit viel Selbstvertrauen spielte und fünf Punkte in Serie zum 15:9 erzielte (8. Minute). Die Gäste hielten ihrerseits mit zwei Dreiern gegen, aber Dennis Schröder und Immanuel McElroy schlugen mit gleichen Waffen zurück, weshalb es mit 23:17 ins zweite Viertel ging.

Hier verkürzten die Gäste zunächst auf 23:20 (12. Minute), ehe Nana einmal mehr unterstrich, weshalb man ihn auch aus der Distanz nicht frei werfen lassen sollte: In aller Seelenruhe konnte er seinen Dreier ansetzen und vollstreckte eiskalt zum 26:20 (12. Minute). Die Braunschweiger Korbjäger standen defensiv gut und diktierten in dieser Phase das Spiel, weshalb sie sich nach einem Korberfolg von Nick Schneiders auch erstmals auf zehn Punkte absetzen konnten (33:23, 16. Minute). Doch diese Führung währte nicht lange: Die 46ers nutzten zwei Ballverluste hintereinander zum 35:31 (18. Minute). Bis zum Ende des zweiten Viertels verlief das Spiel ausgeglichen. Zwar lagen der gut aufgelegte McElroy und Co. immer leicht vorne, gingen aber nur noch mit einer Zwei-Punkte-Führung von 40:38 in die Halbzeit.

Ein Dreier von Prowell zum Beginn des dritten Viertels bedeutete die erste Führung der Gäste (40:41, 21. Minute). Aber Eric Boateng brachte sein Team im Gegenzug mit einem krachenden Dunking wieder in Front. Der stark aufspielende Center war auch kurz darauf wieder zur Stelle und netzte mit Foul zum 47:42 ein (24. Minute). Die Mannschaft von Cheftrainer Kostas Flevarakis war jetzt am Drücker und forcierte zwei Ballverluste der Gäste – einen davon nutzte Nana zur Freude der Zuschauer ebenfalls spektakulär, als er den Ball zum 51:42 durch die Reusen stopfte (25. Minute). Doch wie schon in den ersten beiden Vierteln kämpften sich die Gießener zurück (51:47, 27. Minute). Vor allem ihre guten Schützen hielten die 46ers im Spiel, allerdings fanden sie gegen Eric Boateng kein Mittel: Der Braunschweiger Center erzielte noch sechs weitere Zähler zum 60:53 nach 30 Minuten.

Mit einer guten und druckvollen Verteidigung, viel Leidenschaft und einer sehr mannschaftsdienlichen Spielweise hielten die New Yorker Phantoms im letzten Viertel ihren Vorsprung. Ein weiterer Dreier von Nana stellte sogar wieder eine Zehn-Punkte-Führung her (69:59, 36. Minute). Anders als in den drei Vierteln zuvor gab es dieses Mal kein Aufbäumen der Hessen mehr. Die Mannschaft von Kostas Flevarakis konnte den Abstand halten und am Ende unter großem Jubel der Zuschauer den zweiten Heimsieg der Saison feiern.

  

Stimmen zum Spiel:

Kostas Flevarakis (New Yorker Phantoms): Ich bin sehr stolz. Beide Teams haben toll gespielt und hart gearbeitet. Wir haben heute nicht wieder in der letzten Minute verloren, was psychologisch sehr wichtig für uns war. Wir haben defensiv gut gespielt und die gegnerischen Guards gut kontrolliert. Nur ihre großen Leute konnten wir nicht immer so am Wurf hindern, wie wir es gern gewollt hätten. Aber es ist uns dennoch gelungen, Gießen bei 65 Punkten zu halten. Jetzt schauen wir nach vorne auf die nächsten wichtigen Spiele.

Mathias Fischer (LTi GIESSEN 46ers): Braunschweig hat den Ball sehr gut bewegt und gut von außen getroffen. Das hat es uns schwer gemacht. Wir haben lange dagegen gehalten und gut gekämpft. Es gab einen Augenblick, wo ich dachte, wir können das Spiel drehen. Dann haben wir aber unsere Dreierquote nicht so hoch halten können und die wichtigen Würfe nicht verwandelt, als es nötig war. Doch meine Mannschaft hat heute Charakter gezeigt, und es war keine Schande in Braunschweig zu verlieren.

Eric Boateng (New Yorker Phantoms): Wir haben heute als Team viel besser zusammengespielt. Es ist uns gelungen, das umzusetzen, was der Coach von uns verlangt hat und wir sind sehr glücklich über den Sieg. Gießen hat es uns nicht leicht gemacht, aber am Ende konnten wir unsere Führung nach Hause bringen.

LaQuan Prowell (LTi GIESSEN 46ers): Wir hatten heute besonders auf den großen Positionen Probleme uns durchzusetzen. Boateng hat mir das Leben da ganz schön schwer gemacht. Insgesamt müssen wir an unseren vielen kleinen Fehlern arbeiten. Das sind unnötige Dinge, die nicht passieren dürfen.

(Stimmen zum Spiel von Charlotte Zauner)

 

New Yorker Phantoms: Kulawick 9, Davis 4, Nana 13 (7 Rebounds, 4 Assists), Schneiders 2, Mitchell, McFadden n.e., Boateng 21 (8 Rebounds), Schröder 14 (3 Assists), Land, McElroy 13 (3 Assists).

LTi GIESSEN 46ers: Harris 6 (6 Rebounds, 3 Assists), Ovcina 9 (5 Rebounds), Fassler 3 (5 Rebounds), Zazai 3, Spohr, Büchert 3, Brooks 10, Prowell 23, Perkovic 8, Weiser n.e.


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