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Phantoms in Playoff-Laune: 94:55-Kantersieg über den MBC

08.04.2011

Bildergalerie online Für die New Yorker Phantoms sind die Playoffs ein ganzes Stück näher gekommen. Der frischgebackene Vizepokalsieger landete am Freitagabend einen von Beginn an ungefährdeten 94:55 (49:24)-Heimsieg über den abstiegsbedrohten Mitteldeutschen BC. Marcus Goree & Co. festigten den fünften Tabellenplatz in der Beko BBL. Geradezu erdrückend war das Reboundverhältnis: Braunschweig angelte sich 40 abprallende Bälle, Weißenfels 19.


Bildergalerie online Für die New Yorker Phantoms sind die Playoffs ein ganzes Stück näher gekommen. Der frischgebackene Vizepokalsieger landete am Freitagabend einen von Beginn an ungefährdeten 94:55 (49:24)-Heimsieg über den abstiegsbedrohten Mitteldeutschen BC. Marcus Goree & Co. festigten den fünften Tabellenplatz in der Beko BBL. Geradezu erdrückend war das Reboundverhältnis: Braunschweig angelte sich 40 abprallende Bälle, Weißenfels 19. In der Scorerliste ganz oben standen diesmal auf Braunschweiger Seite Brandon Thomas und Kevin Hamilton (jeweils 15 Punkte).

Mit einer mehr als harten Ganzfeldpresse versuchten die Sachsen-Anhaltiner vor 3017 Zuschauern in der Volkswagen Halle den Braunschweigern den Zahn zu ziehen. Die Parkettherren spielten jedoch immer wieder über Goree und den in die Startaufstellung gerückten Nick Schneiders (4 Rebounds im ersten Viertel), die klare Größenvorteile unter den Brettern besaßen. So ergaben sich auch Freiräume von außen – LaMarr Greer brachte die Gastgeber nach vier Minuten mit 8:5 in Führung.

Kevin Hamilton hielt die Fäden beim Ballvortrag weiter fest in den Händen, Mitte des ersten Abschnitts betrug der Vorsprung bereits 7 Zähler. Auch im zweiten Viertel hatte der Fünfte die Partie fest im Griff. Die Löwenstädter ließen den Ball solange herumwandern, bis der freie Spieler gefunden war. Brandon Thomas Treffer von rechts bedeutete nach einer Viertelstunde ein komfortables 34:18 (15.). Phantoms-Coach Sebastian Machowski schickte Philip Noch aufs Feld, der sich für die 11-minütige Einsatzzeit gleich mit zwei Dreiern in Folge aus der linken Ecke bedankte und ganz nebenbei den Vorsprung auf 25 Punkte ausbaute. Die Weißenfelser knickten weiter ein – und Braunschweig griff noch einmal tief in die Trickkiste.

Youngster Philip Noch und Jusuf El Domiaty in Scorerlaune

Mit einer 25-Punkteführung für Braunschweig ging es in die Halbzeit. Die Okerstädter versuchten es weiterhin mit einfachsten Mitteln und lagen bereits nach 25 Minuten mit 55:29 vorne. Beim Stande von 64:31 (27.) war die Partie bereits gelaufen. Braunschweig lief jetzt gegen die resignierenden Saalestädter einen Schnellangriff nach dem anderen. Und Philipp Noch schaffte seinen Season-High: 10 Punkte fand der 22-Jährige am Ende auf dem Anschreibeblock wieder. Auch Jusuf El Domiaty kam gegen Ende des dritten Viertels – und trug sich bereits nach wenigen Sekunden ebenfalls in die Scorerliste ein. Ein deklassierendes 76:37 leuchtete am Ende des dritten Abschnitts auf der Anzeigetafel.

Die Mannschaft von Sebastian Machowski blieb weiter hochkonzentriert. Nach einem Alley oop auf Nick Schneiders stand die Volkswagen Halle Kopf. Fünf Minuten vor dem Ende lautete das Ergebnis unter den Augen des ehemaligen Braunschweiger Coaches und neuen MBC-Berater Henrik Dettmann schon 87:48. Die Playoffs sind in greifbare Nähe gerückt.

Bereits am Sonntag, 10. April, treffen die New Yorker Phantoms in der Volkswagen Halle auf Phoenix Hagen (Spielbeginn: 17 Uhr).

Trainerstimmen

Sebastian Machowski: Der Sieg war unerwartet deutlich. Wir haben die Konzentration aus den Pokalspielen mitgenommen, was mich sehr zufrieden macht. Das letzte Wochenende hat das Team noch enger zusammengeschweißt. Ich muss alle dafür loben, dass sie den Level das ganze Spiel oben gehalten haben. Auch die Youngster haben ihren Job heute sehr gut erledigt und sich ohne Bruch eingefügt.

Anton Mirolybov: Das war eine großartige Leistung von Braunschweig. Die Mannschaft hat das Selbstvertrauen aus Bamberg mitgenommen. Uns hat es eindeutig gefehlt. Wir haben zu viele leichte Körbe zugelassen und den Rhythmus verloren. Die Niederlage fiel heute um einiges zu hoch aus.

New Yorker Phantoms: Thomas 15, Mittmann 8, Visser 12, Schneiders 4 (7 Rebounds), Cain 10 (8 Assists, 7 Rebounds), Greer 7, Duvnjak 5, Hamilton (7 Assists, 6 von 7 Zweiern), El Domiaty 6, Noch 10, Goree 2

Mitteldeutscher BC: Dramicanin 2, Gilbert 3, Pilcevic 6 (5 Assists), Leutloff 8, Ross 15, Grünheid 8, von Fintel 3, Bernard 8, Roberts, Radinovic 2

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