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Phantoms empfangen Tigers

02.04.2008

Freitag, 4.4.2008, 19:00 Uhr: New Yorker Phantoms – Walter Tigers Tübingen

Zwei Teams, eine Ausrichtung. Wenn am kommenden Freitag die Walter Tigers Tübingen in der Volkswagen Halle auf die New Yorker Phantoms treffen, dann wollen beide Mannschaften Boden gutmachen. Für die Gäste gilt es, sich weiterhin von den Abstiegsplätzen fern zu halten, während die Phantoms wieder unter die ersten Acht wollen.


Freitag, 4.4.2008, 19:00 Uhr: New Yorker Phantoms – Walter Tigers Tübingen


Zwei Teams, eine Ausrichtung. Wenn am kommenden Freitag die Walter Tigers Tübingen in der Volkswagen Halle auf die New Yorker Phantoms treffen, dann wollen beide Mannschaften Boden gutmachen. Für die Gäste gilt es, sich weiterhin von den Abstiegsplätzen fern zu halten, während die Phantoms wieder unter die ersten Acht wollen. Das Hinspiel konnte die Mannschaft von Emir Mutapcic seinerzeit mit 62:54 für sich entscheiden.


An Center Rasko Katic kann es sicherlich nicht liegen, dass die Tigers momentan auf Rang sechzehn liegen. Der 2,08m-Mann ist einer der zuverlässigsten Innenspieler der gesamten Basketball Bundesliga. Durchschnittlich legt der 27-jährige Woche für Woche 15,0 Punkte und 8,4 Rebounds pro Partie auf. In acht Partien gelang ihm sogar ein „Double-Double“. Mit seinen Doppelpacks liegt er im Vergleich aller BBL-Akteure auf dem zweiten Platz, lediglich Ulms Jeff Gibbs (11) agiert unter dem Korb auf größerer Bandbreite. Katic steht mit Bingo Merriex das perfekte Gegenstück auf der Position des Power Forwards zur Seite. Mit seinen 10,7 PpS und 7,8 RpS trägt er dazu bei, dass Tübingen mit ihm und Katic in Brettnähe ein Tandem zur Verfügung steht, welches sich in der Riege der guten langen Kerls in der Liga nicht zu verstecken braucht. Ganz und gar nicht, das hatte Phantoms-Coach Emir Mutapcic bereits vor dem Hinspiel warnend konstatiert. „Wir müssen es schaffen, den Rebound zu kontrollieren. Dazu müssen die stark zum offensiven Brett gehenden Katic und Merriex ordentlich ausgeboxt und die abprallenden Bälle als Mannschaft gesichert werden.“ Durchschnittlich greifen sich die Gäste 33,2 Rebounds pro Partie, die Phantoms dagegen sichern sich 31,2 RpS. Die Differenz mag auf den ersten Blick vielleicht gering erscheinen, kann in einer engen Partie jedoch im schlimmsten Fall zum ungeliebten X-Faktor mutieren. Im Hinspiel hielten sie die Braunschweiger an die mahnenden Worte des Trainers und gestalteten das Gerangel in der Zone ausgeglichen (35:35).


Doch nicht nur am Plexiglas wird es sicherlich wieder hoch hergehen. Auch auf den kleinen Positionen haben die Gäste einiges zu bieten. Neben A.J. Moye (11,4 PpS) sorgt seit knapp zwei Monaten der in der BBL bestens bekannte Jermaine Anderson im Backcourt für ordentlichen Wirbel. In der Saison 2006/07 stand Anderson kurzzeitig im Kader der Brose Baskets Bamberg. Die Stippvisite ins Frankenland endete allerdings schon nach acht Spielen. Über Stationen in Polen und den USA landete er also ein zweites Mal in der BBL. Coach Öngören legte dem Guard schon kurz nach seiner Ankunft auf dem Spielfeld die Fäden in die Hand und bekommt es seither mit 13,4 Punkten sowie 3,1 Korbvorlagen pro Spiel gedankt. Passend zum Gesamtbild des Teams wechselten sich Licht und Schatten ab. Zu selten fielen offensive und mannschaftsdienliche Höhepunkte auf einen Tag zusammen. Sieben von sieben versuchten Dreiern gegen Paderborn, oder auch die acht verteilten Assists gegen Bonn deuteten das ungeheure Potential Andersons an.

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